Autonomes Funken

Wie sich moderne Mobilfunknetze selbst steuern

Wissen | Know-how

Ein Traum der Mobilfunknetzbetreiber nimmt immer mehr Gestalt an: Die komplexen Netze mit ihren vielfältigen Stellschrauben optimieren sich selbst. Nutznießer der modernen technischen Heinzelmännchen sind letztlich die Mobilfunkteilnehmer.

Der Aufbau der Mobilfunktechnik LTE (Long Term Evolution, Mobilfunk der 4. Generation) schreitet in Deutschland mit unvermindertem Tempo voran – LTE wird so immer mehr zum Rückgrat für mobiles High-Speed-Internet. Dabei kommt LTE zugute, dass bei dessen Standardisierung besonders auf niedrige Kosten Wert gelegt wurde.

Das schlägt sich auch in der Infrastruktur nieder. Beispielsweise braucht LTE weniger Netzelemente als ältere Mobilfunkverfahren, es verwertet Funkressourcen besser und lässt sich dank neuer Funktionen einfacher verwalten und konfigurieren. So wurden viele Betreiberaufgaben automatisiert, die in GSM und UMTS manuelle Eingriffe erfordern. Diese Funktionen fasst man unter dem Begriff Self-Organising Network zusammen – selbst organisierendes Netzwerk (SON). ...

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  • Die Basisstationen moderner Mobilfunknetze ermitteln per ANR-Technik Nachbarschaftsbeziehungen automatisch und optimieren sich selbstständig für das Handover.

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