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Apples nächste iPod-Generation

Mitte Juli brachte Apple erstmals nach drei Jahren neue Versionen der Musik-Player iPod nano, shuffle und touch heraus.

Beim neuen iPod touch 6G bleiben zwar Gehäuse-, Bildschirmgröße und Display-Auflösung gegenüber dem Vorgänger unverändert (4"-Display mit 1136 × 640 Pixeln), aber mit dem A8 setzt der Hersteller erstmals einen 64-Bit-Chip sowie den M8-Coprozessor in einem iPod ein. Der Coprozessor entlastet den A8 von Aufgaben wie der kontinuierlichen Bewegungserfassung.

Wie das IT-Blog TechCrunch berichtet, läuft der Doppelkern-Chip im iPod touch 6G ungefähr 15 Prozent langsamer als im iPhone 6 (1,10 GHz gegenüber 1,39 GHz). Die RAM-Ausstattung soll mit 1 GByte gleich ausfallen.

Die neue rückseitig angebrachte 8-Megapixel-Kamera eignet sich für Zeitlupen- und schnelle Serienbilder. Die Kamera auf der Vorderseite liefert nun laut Apple bessere Selbstporträts. An Bord sind WLAN gemäß der IEEE-Spezifikation 802.11ac und erstmals auch Bluetooth in der aktuellen Fassung 4.1.

Der iPod touch 6G ist wie der Vorgänger mit 16, 32 und 64 GByte Speicher erhältlich, zusätzlich aber auch mit 128 GByte. Die Preise betragen 230 Euro, 280 Euro, 340 beziehungsweise 450 Euro.

Bei iPod nano und iPod shuffle bleiben die Neuerungen auf Äußerlichkeiten begrenzt: Sie sind – ebenso wie der iPod touch – in neuen Farben erhältlich. Für den Streaming-Dienst Apple Music eignet sich weder der iPod nano noch der shuffle.

(dz@ct.de)

Apple und Samsung an eSIM-Standard interessiert

Der Branchenverband GSMA hofft auf die Einführung eines aus der Ferne provisionierbaren Embedded Subscriber Identity Modul (eSIM) im kommenden Jahr. Auch Apple und Samsung seien an der Entwicklung interessiert.

Die GSMA propagiert das umprogrammierbare eSIM zwar für die Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M), aber das Modul eignet sich auch für Smartphones, Tablets oder Mobilfunk-Router. Die Spezifikation muss aber noch finalisiert werden. Die GSMA zeigt sich dem Bericht zufolge optimistisch, eine „formelle Vereinbarung“ mit Apple erzielen zu können.

Ein eSIM hebt die feste Bindung der SIM-Karte an einen Netzbetreiber auf. Der normalerweise fest eingetragene Mobilfunk-Provider lässt sich beim eSIM per Funk ändern (Over The Air, OTA). Netzbetreiber wie die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica, Orange oder auch AT&T erwägen, die Spezifikation ebenfalls einzusetzen.

Wie sich Apple letztlich zum eSIM stellen wird, dürfte interessant zu beobachten sein, nachdem das Unternehmen mit seiner eigenen umprogrammierbaren SIM-Technik als Vorreiter gilt. Das Apple-SIM ist schon seit 2013 in den USA am Markt und seit Kurzem auch in Deutschland erhältlich. Bisher eignen sich für das SIM jedoch nur die aktuellen iPad- und iPad-mini-Modelle.

(dz@ct.de)

Patent für Solarzellen auf Maus und Trackpad

In einem im Juli veröffentlichten Patentantrag schildert Apple, wie Solarpaneele kabellose Mäuse, Trackpads und Tastaturen mit Strom aus Umgebungslicht speisen.

Die Solarzellen erfordern keine separate Fläche, sondern sind beispielsweise bei einem Trackpad zwischen der Touch-Oberfläche und dem Sensor angebracht. Zudem liegen sie unsichtbar unter einer vermutlich einseitig lichtdurchlässigen Beschichtung verborgen. Den Patentantrag hat Apple im Januar 2014 eingereicht. (dz@ct.de)

iBooks Author schreibt EPUB-3-Bücher

Apple hat den iBooks Author mit der Aktualisierung auf Version 2.3 zu einem EPUB-3-konformen WYSIWYG-Editor erweitert. EPUB-3-Bücher lassen sich nun mittels der neuen Vorlagen „Klassisch“ und „Leer“ erstellen.

Anders als Bücher im hauseigenen iBooks-Format, die nur im iBooks Store angeboten werden, lassen sich mit dem neuen Author erstellte EPUB-3-Bücher auf beliebigen Plattformen verkaufen. iBooks Author 2.3 kann auch Bücher für das iPhone erzeugen. Die Software setzt mindestens OS X 10.9 Mavericks voraus und ist gratis über den Mac App Store erhältlich. (dz@ct.de)

Apple-Notizen

Die Photoshop-Alternative Affinity Photo ist fertig und im Mac App Store zum Preis von 40 Euro erhältlich.

Samsung und TSMC haben laut Digitimes mit der Massenfertigung des A9-Prozessors für die nächste iPhone-Generation begonnen, die laut Fachleuten im September auf dem Markt erscheint. TSMC hat demnach auch den Zuschlag für die Produktion von Fingerabdrucksensoren und Audio-Chips für das nächste iPhone erhalten.

Apples Internet-Dienste-Chef Eddy Cue teilt mit, dass die in iOS 8.4 entfernte Home-Sharing-Funktion mit iOS 9 zurückkehren soll.

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