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Spiele-Streaming von der Xbox One

Kurz vor der Veröffentlichung von Windows 10 hat Microsoft die zugehörige Xbox-App aktualisiert, mit der nun jeder Besitzer einer Xbox One seine Konsolenspiele auch übers LAN zocken kann, ohne vorm Fernseher sitzen zu müssen. Dazu aktiviert man auf der Xbox One das Game-Streaming und verknüpft die Konsole in der Xbox-App für Windows 10 mit einem PC oder Tablet.

In der Übersicht der kürzlich gespielten Titel kann man dann ein Xbox-One-Spiel auswählen und eine Streaming-Spielesession auf dem Rechner starten. Während man auf dem PC oder Tablet spielt, sieht man auf der Konsole das ferngesteuerte Spielgeschehen. Parallel kann auf der Konsole niemand anderes spielen.

Im Party Chat (Beta) der neuen Xbox-App für Windows können Freunde Nachrichten austauschen und sich gegenseitig zu Online-Spielepartys einladen. Unter „Meine Spiele“ listet die App alle registrierten Xbox- und PC-Spiele des Nutzers auf, um eine virtuelle Bibliothek aufzubauen. Wer will, kann Screenshots und mitgeschnittene Spieleclips in den „Aktivitätenfeed“ seines Spielerprofils hochladen, das man mit der App ebenfalls verwalten kann. (vza@ct.de)

Amazon: Mit Fling gegen Google Cast

Das Prinzip ist von AirPlay und Google Cast bekannt: Mit einem Fingertipp leitet man Videostreams vom Smartphone auf ein Apple TV oder einen Chromecast-Stick um, damit man sie auf dem TV anschauen kann. Das Mobilgerät dient dann nur noch zur Wiedergabesteuerung. Amazons „Fling“-Funktion bringt so Medieninhalte aufs Fire TV und auf den Fire TV Stick, bisher allerdings nur innerhalb des Amazon-Universums – also bei hauseigenen Diensten und nur vom Fire-Tablet oder -Phone aus.

Mit dem Fling SDK öffnet sich Amazon nun App-Entwicklern für Fire OS, Android und iOS.

Im einfachsten Fall nutzen Mobil-Apps den im Fire TV (Stick) eingebauten Fling Receiver Service zur Wiedergabe von Inhalten. Man kann jedoch auch eigene Apps fürs Fire TV um Fling-Fähigkeiten erweitern, etwa mit einem angepassten Player.

Besonders leicht will es Amazon Anbietern Google-Cast-fähiger Apps machen: Ihnen stellt das Unternehmen Code-Schnipsel zur Fling-Integration bereit. Das ist auch nötig, denn jenseits der hauseigenen Dienste kann Amazon bisher nur die Fling-fähigen Apps Karaoke Party und Rivet Radio vorweisen. (vza@ct.de)

Sonos: Netzwerk-Lautsprecher als Special Edition und neue Firmware

Sonos bringt erneut eine Special Edition des Einstiegsmodells seiner Netzwerk-Lautsprecher heraus. Der Play:1 Tone wird weltweit in einer limitierten Auflage von je 5000 Exemplaren in den Farben Tiefschwarz und Reinweiß verfügbar sein.

Statt der herkömmlichen Lackierung soll der Tone mit einer gummierten Oberfläche veredelt sein. Er kostet 250 Euro und ist damit 50 Euro teurer als der reguläre Play:1.

Außerdem hat Sonos die Firmware 5.4 für sein Musikverteilungssystem freigegeben. Sie soll Klangverbesserungen für den Play:1 bringen – insbesondere im Zusammenspiel mit einem Sonos-Subwoofer. Die Einrichtung eines Surround-Systems aus Sonos-Komponenten wurde erleichtert, das Anschließen eines der Lautsprecher per Ethernet ist nicht mehr nötig.

Darüber hinaus hat Sonos die Darstellung von Google Music verbessert – nach Stimmung sortierte Abspiellisten lassen sich nun übersichtlich in der App anzeigen. Bei dem – allerdings seit einigen Jahren nicht mehr erhältlichen – Hardware-Controller C200 führt das Firmware-Update erstmals zu Einschränkungen: Er lässt sich zwar weiterhin wie gewohnt zur Musiksteuerung nutzen, bietet allerdings kaum noch Möglichkeiten zur Systemkonfiguration. (sha@ct.de)

Audio/Video-Notizen

Video: Hyperlapse Mobile ermöglicht auf die Schnelle, Zeitraffervideos zu erstellen.

Zur IFA will der TV-Plattformbetreiber HD+ via Satellit (Astra 19,2° Ost) einen Demokanal für das Ultra-HD-Fernsehen starten; ob der Kanal schon zur IFA rund um die Uhr senden wird, ist bisher nicht bekannt.

DVBLogic bietet seine TV-Server-Software DVBLink für Windows, Linux und NAS-Geräte künftig mit einem USB-TV-Stick für DVB-C- und DVB-T/T2-Empfang an. Das TVButler genannte Paket kostet 100 Euro.

Microsoft hat seine kostenlose Zeitraffervideo-App für Android Hyperlapse Mobile fertiggestellt. Sie macht aus sonst wackeligen Zeitrafferaufnahmen eine weiche Videofahrt mit bis zu 32-facher Geschwindigkeit.

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