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Multifunktionsgeräte für sicheres Drucken

Canons Schwarzweiß-Multifunktionslasersysteme der imageRunner-1435-Serie drucken bis zu 35 Seiten pro Minute und sollen sich mit einem monatlichen Druckvolumen von bis zu 5000 Seiten auch für Arbeitsgruppen eignen. Für die Verarbeitung von vertraulichen Daten drucken sie im Netzwerk über das IPsec-Protokoll, das die zum Drucker gesendeten Datenpakete verschlüsselt.

Mit „Secure Print“ werden Druckaufträge erst dann ausgedruckt, wenn sich der Auftraggeber zum Beispiel per PIN am Gerät authentifiziert. In Unternehmen, die die Dokumentenmanagement-Software uniFlow verwenden, dient eine Smartcard als Ausweis. Optional bietet Canon das Sicherheitsset E1@E an, mit der die Geräte als PDF weitergeleitete Scans verschlüsseln und signieren.

Sowohl der imageRunner 1435i als auch die 1435iF-Variante mit Fax-Funktion drucken und scannen beidseitig. Die Belichtertrommel (Haltbarkeit 35 500 Seiten) und die Tonerkartusche für 17 600 Seiten lassen sich bei beiden separat austauschen. Die Papierkassette fasst 500 Seiten Normalpapier, der Multifunktionseinzug weitere 100 Seiten. Mit zusätzlichem 500-Seiten-Fach ist der Papiervorrat auf 1100 Seiten ausbaubar.

Scans speichern beide Geräte auf USB-Sticks, im Netz auf FTP-Servern und SMB-Freigaben oder versenden sie per E-Mail – auf Wunsch auch als durchsuchbare PDFs. Der imageRunner 1435i kostet mit einer 500-Blatt-Kassette 882 Euro, das Fax-Model 1435iF 926 Euro. (rop@ct.de)

Oculus übernimmt Spezialisten für Gestensteuerung

Oculus hat einen weiteren Spezialisten für Hand-Tracking und Gestensteuerung übernommen: Pebbles Interfaces gehört ab sofort zum Facebook-Imperium. Die Pebbles-Website wurde bereits entsprechend angepasst.

Nach eigenen Angaben hat die israelische Firma eine Plattform-unabhängige Technik zur natürlichen Gestensteuerung entwickelt. In einem Video zeigt sie die Interaktion zweier Hände mit einem virtuellen Ball. Dieser wird wahlweise mit bloßen Händen gehalten oder mit Gegenständen balanciert, die der Nutzer wiederum in der realen Welt in den Händen hält. In dem Demo-Video trägt die vorführende Person eine Rift-Brille von Oculus.

Ob Oculus die Technik von Pebbles Interfaces bereits im Prototyp seines Half Moon Touch Controller einsetzt, ist unklar. Die im Video gezeigten Möglichkeiten gehen jedenfalls über das hinaus, was Oculus in ersten Demos präsentiert hat. Ende 2014 hatte Oculus bereits den Hand-Tracking-Spezialisten Nimbus VR übernommen. (uk@ct.de)

Farbstarker 27-Zöller von Eizo

Eizos CS-Serie richtet sich an Nutzer, die einen Monitor mit farbverbindlicher Bildqualität suchen, dafür aber nicht so tief in die Tasche greifen wollen wie bei den Oberklassegeräten aus Eizos CG-Serie.

Der jüngste Spross der CS-Serie ist der CS270 mit einer Diagonalen von 27 Zoll (68 Zentimeter). Sein blickwinkelstabiles IPS-Panel löst mit 2560 × 1440 Bildpunkten auf (109 dpi).

Eizo verspricht, dass der 27-Zöller den AdobeRGB-Farbraum zu 99 Prozent abdeckt. Er zählt damit zu den Wide-Color-Gamut-Monitoren, die sich durch eine sehr satte Farbdarstellung – insbesondere bei Grüntönen – auszeichnen.

Damit feine Helligkeits- und Farbunterschiede sauber differenziert werden, nimmt der CS270 am DisplayPort Bildsignale mit einer Farbtiefe von 10 Bit entgegen. Betreibt man ihm am HDMI- oder DVI-Eingang, ist die Farbtiefe wegen der geringeren Bandbreite der Schnittstellen auf 8 Bit begrenzt. Intern rechnet der Schirm stets mit einer Genauigkeit von 16 Bit.

Wie bei allen CS-Monitoren sorgt auch beim CS270 die DUE-Funktion (Digital Uniformity Equalizer) für möglichst geringe Farb- und Helligkeitsabweichungen auf der Schirmfläche. Auf Wunsch lassen sich Helligkeit, Weißpunkt und Gamma kalibrieren, wobei die Korrekturwerte direkt im Monitor gespeichert werden. Die Kalibriersoftware ColorNavigator gehört zum Lieferumfang, ein passendes Colorimeter kostet extra. Der CS270 ist ab sofort mit einer fünfjährigen Garantie für 1100 Euro erhältlich. (spo@ct.de)

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