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Webdienst souffliert beim Buchen

Der Webdienst Lexoffice hat zusätzliche Hilfestellungen für die Eingabe von Buchungssätzen an Bord genommen. Zwar erkannte der Dienst schon länger, dass etwa beim Schlagwort „Heizung“ das Konto 4230 im Datev-Standandardkontenrahmen betroffen sein dürfte. Doch neuerdings funktioniert die Zuordnung auch andersherum: Nach Angabe der Kontonummer erhält man Hinweise auf die zugehörigen Themen. Lexoffice berücksichtigt jetzt auch selbstständig, dass man etwa Bewirtungskosten nur zu 70 Prozent von der Steuer absetzen kann. (hps@ct.de)

Skalierbares Projektmanagement

Planview, seit einem Jahr auch Inhaber der Marke Projectplace, hat seinem Projektmanagement-System Planview Enterprise 11.4 neue Funktionen zur Ressourcenverwaltung spendiert. Das sogenannte Ressourcenportfolio soll Führungskräften über Kacheln direkten Zugriff auf Arbeitsmittel und zugewiesene Arbeitsschritte geben; neu eingeführte Funktionen sollen versierten Projekt-Mitarbeitern beim Feintuning der Ressourcenauslastung und Aufgabenpriorisierung helfen. Mittels Lifecycle Delegation wandert ein Projekt unter die Kontrolle eines Stellvertreters, wenn der hauptamtliche Leiter einmal nicht verfügbar ist.

Die Koordination mehrerer Projekte in einem Betrieb soll von der neuen Anwendung ServiceNow für die Planview OpenSuite profitieren. Mit diesen Werkzeugen lassen sich neue Projekte etwa aufgrund eines Tickets beantragen und automatisch an Planview Enterprise übergeben.

Der Webdienst Projectplace für die teamorientierte Projektdurchführung wurde um ein Workload-Management erweitert. Dieses verschafft Projektleitern einen Überblick, welche Mitarbeiter für zusätzliche Aufgaben einsetzbar wären. Eine Ablaufplanung, die von solchen Erkenntnissen profitieren könnte, gehört aber nach wie vor nicht zum Konzept von Projectplace.

Für jeden Kollegen wird sichtbar, welche Arbeitskarten des Scrum-typischen Actionboards er aktuell und in naher Zukunft abarbeiten muss. Das ist eine Annäherung an die Ressourcenverwaltung klassischer Systeme wie Planview Enterprise, läutet aber laut Hersteller nicht die Verschmelzung der Produkte ein. (hps@ct.de)

Verarbeitung von Eingangsrechnungen

Der Hersteller CSS hat sein Modul Rechnungswesen der Programmfamilie eGecko für die Verarbeitung aller Arten von Eingangsrechnungen erweitert. Die Software sammelt Scans gedruckter Briefe ebenso wie elektronische Rechnungen in einem gemeinsamen Ordner. Die Dokumente unterzieht sie bei Bedarf einer Zeichen- und Formularerkennung und wertet auch enthaltene XML-Begleitdaten aus. So ermittelte Buchungsdaten übergibt sie ans elektronische Rechnungseingangsbuch und schreibt die Dokumente im Format PDF/A ins eGecko Archiv. Die Archivierung erfolgt ohne Medienbruch komplett elektronisch im Einklang mit den GoBD-Vorgaben (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff). Buchungen lassen sich direkt nach der Zeichenerkennung vornehmen oder später anhand des Rechnungseingangsbuchs. Dazu befolgt die Software festgelegte Workflows, etwa um eine inhaltliche Rechnungs-Freigabe abzuwarten. Lizenzgebühren für das Rechnungswesen beginnen bei etwa 10 000 Euro. (hps@ct.de)

Geschäftszahlen aufbereiten fürs Web

Microsofts Webdienst Power BI ist jetzt in der Version 2.2 als Anwendung zur Business Intelligence abonnierbar. Der Anwender erstellt die grundlegenden Geschäfts-Analysen mit Excel und Add-ins wie Power Query und PowerPivot. Die resultierenden Tabellen und Grafiken lassen sich im Web mittels Power BI oder lokal mit dem Power BI Designer in Dashboards zusammenstellen, die man dann im Web interaktiv betrachten und weiter sezieren kann. Parallel zur Freigabe des Diensts hat Microsoft das darin verwendete Visualisierungs-Framework sowie Vorlagen und Anzeige-Elemente für Dashboards als freien Quelltext ins Web gestellt und eine kostenlose Android-App herausgebracht, mit der sich die Power-BI-Dashboards betrachten lassen; eine App für iOS existiert bereits. Power BI ist für Datenvolumina bis 5 GByte kostenlos, für größere Aufgaben kostet es 10 Euro je Nutzer und Monat im Rahmen eines Office-365-Abonnements. (hps@ct.de)

Anwendungs-Baukasten Officego

Unternehmen können mit dem Programmpaket Officego maßgeschneiderte Anwendungen für Arbeitsabläufe vom Entwurf eines Serienbriefs bis zur Projektverwaltung entwickeln. Mit der Version 2015 sollen auch Nutzer ohne Programmierkenntnisse zum Beispiel aus einer CSV-Datei per Drag & Drop eine Datenbankanwendung mit passenden Verknüpfungen aufbauen können. Die Bedienoberfläche von Officego hat der Hersteller Innovista neu gegliedert, und zwar in die drei Bereiche Navigation, Listen- und Detailansichten der bearbeiteten Datensätze. Außerdem gibt es das Programm jetzt auch als kostenlose Einbenutzer-Anwendung. Preise für die mehrsprachigen Mehrbenutzer-Ausführungen beginnen unverändert bei 500 Euro netto für fünf aktive Nutzer. (hps@ct.de)

Web-Faktura für 1 Euro/Monat

„Sage One Angebot & Rechnung“ will mit der Abo-Gebühr von einem Euro pro Monat und Gratis-Apps für iOS und Android das Billigsegment der Faktura-Webdienste für Einsteiger aufmischen. Mit der Anwendung samt Funktionen für Online-Banking und E-Mail kann man Angebote und Rechnungen schreiben, Kunden und Lieferanten verwalten und die Finanzen im Blick behalten. Für die detaillierte Finanzbuchhaltung baut der Dienst alternativ auf die Erweiterung „Finanzen & Buchhaltung“ für 9 Euro im Monat oder den Datev-Export zur Kooperation mit dem Steuerberater. (hps@ct.de)

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