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Rares High-End-Smartphone für wenig Geld

Das OnePlus 2 bietet hochwertige Ausstattung zu günstigem Preis, ist allerdings wie der Vorgänger One nicht im freien Handel erhältlich. Das 5,5-Zoll-Display zeigt Full-HD-Auflösung (401 dpi), der Home-Button beherbergt einen Fingerabdruck-Scanner. Die Rückseite lässt sich tauschen: Zur Wahl stehen eine schwarze aus Plastik, eine aus Kevlar sowie drei Varianten aus Holz.

Eingebaut sind bis zu 4 GByte Hauptspeicher und der Octacore-Prozessor Snapdragon 810 mit vier 1,8 GHz schnellen Cortex-A57- und vier stromsparenden Cortex-A53-Kernen. Er erwies sich in anderen Smartphones als drosselnder Hitzkopf, doch Hersteller Qualcomm will die Abwärme zusammen mit OnePlus in den Griff bekommen haben.

Die USB-Buchse ist vom verdrehungssicheren Typ C, dürfte aber nur USB-2.0-Geschwindigkeit erreichen. Die Rückkamera mit 13 MP wird von einem Bildstabilisator und einem Laser-Autofokus unterstützt. Das Handy überrascht mit zwei SIM-Slots, erwartungsgemäß sind LTE, 11ac-WLAN und Bluetooth 4.1 eingebaut. Leider fehlen wie beim Vorgänger ein MicroSD-Slot und NFC. Installiert ist das hauseigene OxygenOS auf Basis von Android 5.1 – auf dem Vorgänger lief Cyanogen OS, bis sich OnePlus mit Cyanogen überworfen hat.

Das OnePlus 2 gibt es wie anfangs auch den Vorgänger nur direkt beim Hersteller und auf Einladung eines anderen Käufers. Für die Version mit 3 GByte RAM und 16 GByte Speicher sind 340 Euro fällig, die mit 4 GByte RAM und 64 GByte kostet 60 Euro Aufpreis. Zu den Preisen der austauschbaren Rückseiten hat sich OnePlus noch nicht geäußert. (jow@ct.de)

AMOLED-Tablets mit 8 und 10 Zoll

Samsungs neue Tablet-Spitzenmodelle Tab S2 zeigen 2048 × 1536 Punkte im Seitenverhältnis 4:3, was beim 8-Zoll-Modell 320 dpi und bei dem mit 9,7 Zoll Diagonale 264 dpi entspricht. Drin steckt High-End-Hardware ohne große Überraschungen: Octacore-Prozessoren, 3 GByte Hauptspeicher, 11ac-WLAN, Bluetooth 4.1, optional LTE. Anders als Samsungs Note-Tablets erkennen sie allerdings keine Stifteingabe.

Der Speicher fasst 32 oder 64 GByte Flash; ein MicroSD-Slot ist vorhanden. GPS und GLONASS gibts in allen Varianten. Die Kameras haben Tablet-typisch geringe Auflösungen, hinten 8 und vorne 2 MP. Das kleine Modell soll 265 Gramm wiegen, das größere 389 – damit gehören sie zu den leichtesten Android-Tablets. Samsung will sie ab September ausliefern, das Tab S2 8 soll ab 400 Euro kosten, das S2 9.7 ab 500 Euro. (jow@ct.de)

Zweimal Moto X mit Holz- und Lederrückseite

Motorolas Spitzenmodell Moto X bekommt gleich zwei Nachfolger, das etwas günstigere Moto X Play und das größere Moto X Style. Letzteres fällt durch einen markanten Alurahmen auf, der dem des Vorgängers und des Nexus 6 ähnelt; die Rückseite lässt sich wieder gegen Varianten aus Plastik, Holz und Leder in vielen Farben tauschen. Das Display zeigt 2560 × 1440 Punkte auf 5,7 Zoll (520 dpi). Das günstigere Play (5,5 Zoll mit Full HD) hat einen weniger auffällig gestalteten Alurahmen, doch den stärkeren Akku: Bis zu 48 Stunden soll er durchhalten.

Beide haben eine 21-MP-Kamera mit farbadaptivem Blitz und eine Frontkamera mit 5 MP. Auch LTE, Bluetooth und WLAN sind eingebaut – beim Style 11ac, beim Play Dualband-11n. Die Gehäuse sollen Spritzwasser widerstehen.

Das Style ist mit dem Sechskernprozessor Snapdragon 808, 3 GByte RAM, bis zu 64 GByte Speicher und einem MicroSD-Slot ausgestattet. Motorola will es ab 500 Euro im Handel anbieten und individuell konfiguriert im Webshop ab 530 Euro. Das sparsamer bestückte Play – kein MicroSD, Snapdragon 615, 2 GByte RAM – kostet im Handel ab 350 Euro, im Webshop ab 380 Euro. Als drittes Modell hat Motorola ein aktualisiertes Moto G vorgestellt – siehe unser Test auf Seite 52. (jow@ct.de)

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