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Photoshop-Plug-in für Digital Painting

Particleshop von Corel stellt fotorealistische Partikel-Pinsel bereit, die beim Einsatz auf einem Grafik-Tablet auf Druck, Neigung und Geschwindigkeit reagieren, sich aber auch mit der Maus nutzen lassen. Die Technik entstammt dem Malprogramm Painter 2015 und soll nun durch die Hinwendung zu Adobes Photoshop-Welt einem deutlich größeren Nutzerkreis als der Painter-Gemeinde zur Verfügung stehen.

Mit den Pinseln ergänzt man Fotos um weitgehend natürlich aussehende Strukturen wie Haar, Fell, Flammen, Nebel oder wehenden Stoff. Designer können die Partikel-Pinsel nutzen, um geometrische Strukturen zu erzeugen und Illustratoren können ihre Bilder mit Spezialeffekten für Feuer und Licht versehen. Fotografen setzen durch Nebel oder Staub Akzente.

Das Programm inklusive Starter Pack soll in Kürze auf der Painter-Webseite zur Verfügung stehen und knapp 50 Euro als dauerhaft nutzbare Lizenz kosten. Zusätzliche Pinselpakete mit je 15 Pinseln sollen jeweils 33 Euro kosten. Das Plug-in läuft als 64-Bit-Version in Photoshop ab CS5 und Photoshop Elements 13 sowohl unter Windows als auch unter Mac OS. Außerdem lässt es sich in den Corel-Programmen Photo-Paint und PaintShop Pro einsetzen. (akr@ct.de)

Photoplus X8 kommt mit HSL-Pipette

Serifs Bildbearbeitungssoftware Photoplus bringt in der neuen Version X8 erweiterte Schnittwerkzeuge mit. Bilder beschneidet das Programm nicht nur nach Eingabe von Längen- und Breitenmaßen, sondern jetzt auch in bestimmten Seitenverhältnissen und Pixelabmessungen. Die neue Funktion „Oberflächenunschärfe“ soll für gleichmäßigere Hauttöne in Portraits sorgen; sie entfernt zudem Rauschen und Filmkörnung. Die neue HSL-Pipette addiert mehrere Farbtöne. Damit soll eine natürlichere Darstellung von Objekten mit mehreren Farbtönen ermöglicht werden.

Version X8 bietet eine beschleunigte Vorschau von Effekten und unterstützt hochauflösende Monitore. Die neue Registerkarte „Info“ liefert Details über die Farbwerte der Bildposition des Mauszeigers. Photoplus X8 läuft unter Windows ab Version XP und kostet 95 Euro. (mre@ct.de)

Microsofts Sway lässt Preview-Phase hinter sich

Microsoft hat die finale Version seiner Präsentationssoftware Sway veröffentlicht. Private Anwender nutzen mit ihrem Hotmail-Konto die Cloud-Version. Darüber hinaus steht „Sway for Windows 10“ als Download im Windows 10 Store zur Verfügung. iOS-Nutzer greifen zu „Office Sway“. Office-365-Kunden in Unternehmen und Bildungseinrichtungen haben ab sofort ebenfalls Zugriff auf das Programm. Eine Version für Windows 10 Smartphones erscheint nach Angaben Microsofts in wenigen Monaten.

Mit Sway sollen sich Präsentationen für unterschiedliche Endgeräte wie Desktop, Tablet oder Smartphone gestalten lassen. Dabei soll der Nutzer nicht immer eine neue Version anfertigen müssen – das Programm passt den Inhalt an das Endgerät an. Die fertige Datei teilt man auf Wunsch direkt im Netz, wie beispielsweise auf Microsofts frisch gestartetem Dienst Docs.com. (fo@ct.de, mre@ct.de)

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