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Parallels Access per Apple Watch nutzen

Die Version 3.0 der Fernwartungs-App Parallels Access bringt neben vielen Erweiterungen auch eine Apple-Watch-Companion-App mit. Sie zeigt unter anderem den Status eines ferngesteuerten Rechners an. Zusätzlich lässt sich darüber auch eine Verbindung initiieren und die Medienwiedergabe des entfernten Rechners kontrollieren.

Über die neue Dateifreigabe kann man auf alle Dateien des entfernten Rechners vom iOS-Gerät aus zugreifen. Ein experimenteller Gaming-Modus erleichtert das Spielen über Parallels Access und verlegt wichtige Steuerelemente groß aufs Display. Das geht unter anderem bei den Spielen Skyrim, League of Legends und Diablo III.

Der App Launcher findet nun auch Anwendungen, die nicht an Standardspeicherorten liegen, Cut & Paste soll stabiler arbeiten, der Dateimanager greift nun auf OneDrive-Daten und auf Fotos entfernter Rechner zu und blendet in Icons eine Dateivorschau ein.

Parallels Access 3.0 kostet nach einem maximal zweiwöchigen Testbetrieb jährlich mindestens 20 Euro. Auf den Remote-Rechnern (maximal fünf) muss eine Empfangs-App installiert sein. (dz@ct.de)

Apple engagiert sich bei der NFC-Entwicklung

Nachdem Apple die Near Field Communication, NFC, im vergangenen Herbst in der 6er-Generation seiner iPhones und später auch in der Apple Watch implementiert hat, will die Firma den Nahfunk nicht bloß nutzen, sondern auch dessen Entwicklung mitgestalten. Dafür hat das Unternehmen nun als Sponsor Member einen Platz im Board of Directors des NFC Forum, das mit der Fortentwicklung, Interoperabilität und Verbreitung der Funktechnik betraut ist.

Zu den Sponsor Members zählen unter anderem Samsung, Sony, Google, Intel, Qualcomm, Broadcom, Mastercard und Visa. Apple setzt NFC bisher ausschließlich für den eigenen Bezahldienst Pay ein; Dritt-Entwickler von Apps können bislang nicht auf das Funkmodul zugreifen. Apple erwägt aber offenbar weitere NFC-Einsatzmöglichkeiten unter anderem für Zugangskontrollsysteme und im öffentlichen Nahverkehr.

Seit Juni hat Apple auch bei der Bluetooth-Entwicklung mehr zu sagen. Dort ist der Konzern nunmehr als Promoter Member mit Stimmrecht im Verwaltungsrat der Bluetooth Special Interest Group vertreten. (dz@ct.de)

Restore-Funktion für iCloud erweitert

iCloud.com hält jetzt auch Backups von Kontakten sowie Terminen und Erinnerungen bereit. Jedoch lassen sich nicht einzelne Einträge zurückbringen, sondern nur die gesamte Datenbank einer Anwendung. Eine Begrenzung auf 30 Tage wie bei iCloud Drive gibt es anscheinend nicht, jedoch bleibt offen, wie weit die Backups zurückreichen. Beim Wiederherstellen ersetzt iCloud die Einträge der jeweiligen Anwendung auf allen Geräten, betont Apple, die aktuellen Daten sollen zugleich aber archiviert werden, falls diese doch noch benötigt werden. (dz@ct.de)

iOS-, OS-X- und Server-Updates

Mitte August hat Apple iOS 8.4.1 und OS X 10.10.5 zum Download freigegeben. Beide Updates beseitigen zahlreiche Fehler und Sicherheitslücken. iOS 8.4.1 ist als Over-the-Air-Update und über iTunes erhältlich, OS X 10.10.5 über die Softwareaktualisierung.

iPhone, iPad und iPod touch verschafft iOS 8.4.1 vor allem Verbesserungen beim Streamingdienst Apple Music, aber auch beim Aktivieren der iCloud-Musikbibliothek, bei der Anzeige von Inhalten der Song-Bibliothek und Coverbildern und beim Hinzufügen von Songs zu neuen Wiedergabelisten. Apples mit iTunes 12 gestartetes soziales Netzwerk Connect soll diverse, nicht näher genannte Problembehebungen erhalten haben.

Mit dem OS-X-Update 10.10.5 schließt Apple eine Sicherheitslücke, über die Programme mit wenig Aufwand Root-Rechte auf Macs erlangen konnten. Die später von Luca Todesco gemeldeten Lücken waren zur Drucklegung dieser c't freilich noch nicht geschlossen. Weitere Schwachstellen steckten auch in OS X 10.10 bis 10.10.4, die Apple nun mit separaten Updates behebt. Die Softwareaktualisierung von OS X 10.8 und 10.9 liefert außerdem das Security Update 2015-006, welches unter anderem Sicherheitslücken im Webserver Apache, in Libinfo und in libxml2 schließt.

Zudem stellt OS X 10.10.5 die Kompatibilität mit nicht genannten E-Mail-Servern wieder her. Die Photos-App importiert Videos von GoPro-Kameras zuverlässiger, das QuickTime-Abspielprogramm gibt mehr Windows-Media-Formate wieder.

Safari 8.0.8 behebt ein Bündel an WebKit-Bugs, von denen sich einige zum Ausführen eingeschleusten Codes missbrauchen lassen. Für OS X 10.8 und 10.9 hat Apple die Bereinigungen in den Safari-Versionen 7.1.8 und 6.2.8 herausgegeben.

Veröffentlicht wurde außerdem OS X Server 4.1.5. Das Server-Paket für OS X 10.10 behebt ein Denial-of-Service-Problem im DNS-Server BIND. (dz@ct.de)

Boot Camp für Windows 10 auf Macs

Mit der neuen Version 6 der Boot-Camp-Software liefert Apple erstmals Support für die 64-Bit-Variante von Windows 10. Windows 10 greift nun auf geeigneten Macs auf die Schnittstellen USB 3, USB-Typ C, Thunderbolt und SuperDrive (DVD-Brenner), ferner auf eingebaute SD-/SDXC-Kartenleser, die Apple-Tastatur, Maus und das Trackpad zu. Boot Camp 6 lässt sich auf MacBook-Pro- und MacBook-Air-Geräten ab Mitte 2012 nutzen. Beim iMac müssen es mindestens Maschinen von Ende 2012 sein, beim Mac mini ebenfalls. Auch der Röhren-Mac Pro beherrscht Windows 10 via Boot Camp. (dz@ct.de)

Apple-Notizen

Die Deutsche Telekom nimmt Reservierungen für die ab September von Apple erwartete nächste iPhone-Generation entgegen. Neugeräte will der Netzbetreiber bei Erscheinen bevorzugt ausliefern.

Mit einem Update für Mac Office 2011 und 2016 behebt Microsoft Speicherfehler, die zur Code-Ausführung genutzt werden können.

Apple hat die Firmware 1.04 für den iPod nano 7G veröffentlicht, die nicht genannte Fehler des vor drei Jahren auf den Markt gebrachten Musikspielers behebt.

In Apples Kartendienst Maps lassen sich nun zwanzig weitere Städte aus der 3D-Vogelperspektive betrachten. Die Flyover genannte Funktion gibt es für rund 160 Orte.

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