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Eizo-Gaming-Monitor mit IPS-Panel und FreeSync

Eizos 27-Zoll-Gaming-Monitor Foris FS2735 zeigt 2560 × 1440 Bildpunkte an und ist anders als die meisten Spielemonitore mit einem blickwinkelstabilen IPS-Panel ausgestattet. Die hohe Bildfrequenz von 144 Hz soll flüssige Bewegungen garantieren. Außerdem unterstützt der FS2735 AMDs FreeSync-Technik, bei der die Grafikkarte die Bildrate mit dem Monitor abgleicht. Das verhindert Tearing-Artefakte. Ein Blinking Backlight verringert Bewegungsunschärfen.

Farbjustierungen und andere Bildeinstellungen lassen sich über die App „G-Ignition Mobile“ für Android und iOS bequem am per Bluetooth gekoppelten Smartphone vornehmen. Eizos Cloud-Service „G-Ignition Drive“ stellt für bestimmte Spiele Monitoreinstellungen von Profi-Gamern zum Herunterladen bereit.

Der FS2735 ist schmal eingefasst, hat zwei HDMI-Anschlüsse und je einmal DVI-D und DisplayPort. Für die Sound-Wiedergabe sorgen zwei 1-Watt-Lautsprecher. Außerdem gibt es je einen Kopfhörer- und Line-out-Ausgang sowie einen USB-3.0-Hub mit zwei Ports. Der Foris FS2735 soll im Dezember in die Läden kommen, Eizo gewährt fünf Jahre Garantie, der Preis ist noch nicht bekannt. (rop@ct.de)

Oculus Rift: Neue Treiber nicht abwärtskompatibel

Oculus VR will im November für den Start der Consumer-Version seiner Virtual-Reality-Brille Oculus Rift die finale 1.0-Version des SDK veröffentlichen. Bereits Version 0.7 von SDK und Brillen-Treiber für die Entwickler-Headsets DK1 und DK2 führt etliche Neuerungen ein. So gibt es keinen „Extended Mode“ mehr, der die Oculus-Brille wie einen zweiten Monitor anmeldet. Laut Oculus habe es damit häufig Latenz-Probleme gegeben.

Dafür wurde eine neue Betriebsart eingeführt: Der zusammen mit Nvidia und AMD entwickelte „Direct Driver Mode“ soll zuverlässiger laufen als der bisherige „Direct to Rift“-Modus. Neben verringerten Latenzzeiten soll er auch weniger Konflikte zwischen dem Oculus-SDK und Drittanbieter-Software verursachen.

Ärgerlich für Entwickler: Die Treiber ab Version 0.7 laufen nicht mehr mit VR-Programmen, die mit einer älteren SDK-Version als 0.6.0.1 programmiert wurden. Oculus will das Upgrade für Entwickler aber so „geschmeidig wie möglich“ gestalten.

Die Oculus-Rift-Brille soll im ersten Halbjahr 2016 in den Handel kommen. Ein Preis steht noch nicht fest. (jkj@ct.de)

Epson EcoTank-Drucker: Tinte aus der Flasche

Epson will auf der IFA 2015 neue EcoTank-Drucker und -Multifunktionsgeräte vorstellen, die statt Tintenpatronen fest eingebaute Tanks besitzen. Wie bei den ersten zwei EcoTank-Modellen (siehe Test in c’t 25/14, S. 60) subventioniert Epson die Drucker nicht über teure Tintenpatronen und kalkuliert stattdessen reelle Gerätepreise.

Dafür liefert Epson Tinte für bis zu 6500 Seiten mit. Jede 70-ml-Flasche kostet im Nachkauf lediglich zehn Euro. In Patronenform würde die Tinte für 6500 Seiten bis zu 800 Euro kosten.

Die 3-in-1-Geräte (drucken, scannen, kopieren) ET-2500 und ET-2550 sind für Heimanwender gedacht und drucken mit Dye-Tinten. Das einfache 4-in-1-Modell ET-4500 kann auch faxen. Der duplexfähige Fax-Multifunktionsdrucker ET-4550 setzt für den Textdruck pigmentierte Schwarztinte mit besserer Deckung ein; die doppelt so große Tintenausstattung soll für 11 000 Seiten reichen.

Bei dem EcoTank ET-14000 schließlich handelt es sich um einen Großformatdrucker bis DIN-A3+. Seine Reichweite soll 7100 A4-Seiten (schwarz) oder 5700 Farbseiten betragen.

Mit den EcoTank-Druckern dürften die Tintenkosten pro ISO-Farbseite bei 0,4 bis 0,7 Cent liegen, bei Patronen sind 8 bis 20 Cent üblich. Dafür sind die Gerätepreise beachtlich: Die 3-in-1-Multifunktionsdrucker ET-2500 und ET-2550 kosten 290 beziehungsweise 320 Euro, die Fax-Modelle ET-4500 und ET-4550 420 und 530 Euro; für den A3+-Drucker ET-14000 verlangt Epson 680 Euro. (rop@ct.de)

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