Verflüchtigt

Cloud-Dateisystem S3QL für Linux

Wissen | Know-how

Das Linux-Dateisystem S3QL verspricht, Cloud-Speicher wie Amazon S3 oder Google Storage als verschlüsselte virtuelle Festplatten mit automatischer Deduplikation einzubinden. Bricht jedoch die Internetverbindung zusammen oder kommt es zu einem Stromausfall, sind die Daten schnell futsch.

Der Umgang mit Cloud-Speicher ist mühsam: Entweder muss man mit speziellen Dateimanagern oder gar per Browser einzelne Dateien in die Datenwolke transferieren. Viele Anwender speichern ihre Daten deshalb lokal und lassen ausgewählte Verzeichnisse in gewissen Abständen in die Cloud spiegeln. Andere verwenden die Datenhalden nur für Backups.

Das Dateisystem S3QL ermöglicht es hingegen, Amazon-S3-Buckets, Google-Cloud-Storage-Verzeichnisse (nicht Google Drive) und OpenStack Object Storage unter Linux als virtuelle Festplatte einzubinden, sodass sämtliche Anwendungen direkt auf die im Internet gespeicherten Dateien zugreifen können. Außerdem werden die Daten auf Blockebene automatisch dedupliziert, komprimiert und verschlüsselt, bevor sie im Internet landen – das spart Traffic und sorgt für Privatsphäre. S3QL verwaltet auch lokale Verzeichnisse und legt dort die Daten ebenfalls dedupliziert, verschlüsselt und komprimiert ab. ...

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