Schlechte Noten

Schüler bewerten die IT-Ausstattung der Schulen als mangelhaft

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In einer Umfrage des IT-Verbandes Bitkom kritisieren deutsche Schüler die Computerausstattung ihrer Schulen. Außerdem wünschen sie sich eine bessere Ausbildung der Lehrer im Umgang mit digitalen Medien.

Schüler an weiterführenden Schulen halten die Ausstattung ihrer Bildungseinrichtungen mit Computern und digitalen Medien mehrheitlich für unzureichend. Dies hat Anfang Dezember eine Umfrage unter 512 Schülern im Alter zwischen 14 und 19 Jahren ergeben. Sie wurde von dem Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des IT-Branchenverbandes Bitkom durchgeführt und soll laut dessen Angaben repräsentativ sein. Demnach halten 54 Prozent der Befragten den Zustand der Computertechnik an ihrer Schule für mittelmäßig bis schlecht. Die Bewertung hat sich im Vergleich mit den Ergebnissen von Schülerbefragungen, die der Bitkom bereits in den Jahren 2007 und 2010 durchgeführt hatte, zunehmend verschlechtert. So bewerteten 2007 nur 38  Prozent der Schüler die Computerausstattung der Schulen als allenfalls mittelmäßig, 2010 waren es 40 Prozent.

Letztlich bestätigt auch diese Umfrage, was bereits mehrere andere Studien belegt hatten, die in den letzten Wochen veröffentlicht wurden: „Die digitale Schule gibt es in Deutschland bislang nur virtuell entgegen aller Ankündigungen der Politik“, kommentiert etwa Udo Beckmann, Bundesvorsitzender der Lehrergewerkschaft VBE, die Ergebnisse der Bitkom-Schülerbefragung. Die ergab aber auch, dass sich die Schüler eine bessere Qualifizierung ihrer Lehrer für den Einsatz digitaler Medien wünschen. Der Anteil der Schüler, die das fordern, ist laut Bitkom-Befragungen von 68 Prozent im Jahr 2010 auf nunmehr 80 Prozent deutlich angestiegen. ...

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