Der Sony-Pictures-Hack

Wie anonyme Angreifer ein Hollywood-Studio bloßstellen

Trends & News | News

Bild: dpa

Der Angriff auf die Computersysteme von Sony Pictures gilt schon jetzt als einer der verheerendsten Hacks der letzten Jahre. Härter als die stillgelegten PCs und die unveröffentlichten Filme auf Tauschbörsen traf die Firma allerdings, dass persönliche E-Mails von Spitzenmanagern ans Licht gezerrt wurde.

Am Montag, den 24. November stehen auf einmal die Computer in Büros von Sony Pictures Entertainment überall auf der Welt still – „Hacked by #GOP“ steht auf den Bildschirmen; die Systeme sind tot. Eine große Menge an Daten im internen Netz der Firma wurde gelöscht. Für viele Mitarbeiter eines der größten Filmstudios Hollywoods wird das Arbeiten unmöglich. Die IT-Abteilung weist sie an, die Computer nicht zu benutzen und private Geräte umgehend aus dem Firmennetz zu nehmen. Manche weichen sogar auf Stift und Papier aus.

Ein Foto eines lahmgelegten Computers wird der Presse zugespielt, die Nachricht von dem Hack verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Den ganzen Tag über ist bei Sony Pictures niemand zu erreichen – das Telefonsystem wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Geschichte sieht schon jetzt aus wie der Super-GAU, aber es kommt noch viel schlimmer. Es wird Wochen dauern, bis die gesamten Ausmaße des Angriffs deutlich werden. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

Anzeige
Anzeige