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4K-Videos vom Stick

Bislang ist das Angebot an „4K“-Videos, mit denen sich die 3840 × 2160 Pixel von Ultra-HD-Fernsehern voll ausnutzen lassen, eher Mangelware. In die Bresche will nun die Busch Media Group aus Hagen mit den sogenannten „UHD Sticks“ springen, die jeweils im Set mit der passenden Blu-ray erhältlich sind. Hierbei handelt es sich um vorbespielte USB-Sticks, auf denen sich jeweils ein 4K-Video befindet. Zur Auswahl stehen bislang fünf Titel – darunter die Dokumentation „India“, das als „non-verbaler Kunstfilm“ beworbene Werk „Rio de Janeiro, Brazil“ und der bekannte Zeitrafferfilm „Timescapes“ mit Bildern von Natur, Sternenhimmeln, Tieren, Menschen und Technik. Doch auch die Oldies „Kaminfeuer“ und „Aquarium“ erleben eine Wiederauferstehung in 4K. Spielfilme sucht man auf UHD-Sticks hingegen bislang vergeblich.

c‘t konnte einen Blick auf die „Real 4K“-Version von „Timescapes“ vom USB-Stick werfen. Gespeichert ist dieser als MP4-Datei, H.265/HEVC-kodiert in voller Ultra-HD-Auflösung mit einer Bildwiederholrate von 25 Vollbildern pro Sekunde und einer Farbabtastung von 4:2:0. Während die korrespondierenden Blu-rays 5.1-Ton im DTS-Master-Audio-Format bieten, muss man sich bei den Sticks mit zweikanaligem AAC-Ton begnügen. Da das 4K-Video unverschlüsselt auf dem Stick gespeichert ist, sollte die Wiedergabe auf jedem 4K-TV mit HEVC-Decoder möglich sein. An unserem Testgerät von Samsung konnten wir das Timescape-Video problemlos abspielen, ebenso auf PCs und Macs mit passendem HEVC-Decoder.

Das Bild war erwartungsgemäß gestochen scharf. Ein Color Banding in den Logos ließ Schlimmes befürchten, bei den 4K-Aufnahmen selbst waren aber keine Farbabstufungen sichtbar. Vertrieben werden die Bundles aus UHD Sticks und Blu-rays über den Online-Shop von Busch Media und im Fachhandel für 25 bis 30 Euro. (nij)

Experimenteller GIF-Export für YouTube

YouTube arbeitet offenbar an einer offiziellen Funktion, um Videoausschnitte in animierte GIFs zu verwandeln. Noch steht sie jedoch nur im Idea Channel des US-Fernsehsenders PBS zur Verfügung. Im Menü „Teilen“ findet sich dort der Eintrag GIF. Ein Klick darauf öffnet ein Tool, mit dem man Schnipsel des geöffneten YouTube-Videos auswählen und konvertieren darf. Die Optionen sind jedoch begrenzt. Außer der Startposition des GIFs darf man lediglich Text in Form weißer Großbuchstaben mit schwarzer Outline auf einer Ober- und Unterzeile ergänzen, wie es bei Memes üblich ist.

Die Schaltfläche „GIF erstellen“ schließt den Prozess ab, stellt nach kurzer Zeit das GIF zur Verfügung und gibt einen Web-Link sowie einen iFrame an, mit denen es sich in Webseiten einbetten lässt. YouTube produziert ruckelfreie kleine Animationen, die auf fünf Sekunden beschränkt sind. Auch die Texteinstellungen lassen sich nicht ändern. Wann die Funktion auch auf andere Videos anwendbar ist, steht derzeit nicht fest.

Wer eine Alternative sucht, kann auf den Dienst gifyoutube.com zurückgreifen. Die Bedienung des externen Tools ist noch einfacher als die der experimentellen YouTube-Funktion: Nach Aufruf des gewünschten Videos in YouTube kopiert man dessen URL einfach ins Create-GIF-Feld von gifyoutube.com. Das öffnet den Editor mit dem ausgewählten Clip. Hier lassen sich nun Ausschnitt und Länge bestimmen und der Schnipsel als animiertes GIF ausgeben. (akr)

Audio/Video-Notizen

Bei dem Netzwerk-Musiksystem Sonos lassen sich seit dem Update 5.2 mehrere Konten ein und desselben Musik-Dienstes hinterlegen, damit verschiedene Familienmitglieder beispielsweise jeweils auf ihre eigenen Spotify-Accounts zugreifen können. Außerdem verspricht das Update Klangverbesserungen bei Mehrkanalkonfigurationen mit der Sonos Play Bar.

Das mobile Video-Angebot für Sky-Kunden Sky Go lässt sich ab sofort auch auf ausgewählten Android-Geräten nutzen, darunter das Nexus 5 und 7 sowie sieben Samsung-Geräte der Galaxy- und Note-Serie. Bisher konnte man Sky Go nur mit iOS-Geräten nutzen.

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