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„Google-Gebühr“: Google News schließt in Spanien

Google schließt die spanische Ausgabe seines Nachrichtenaggregators Google News. Der Schritt ist eine Reaktion auf ein von den Verlegern initiiertes Gesetz. Die Ende Oktober verabschiedete Gesetzesreform sieht vor, dass Betreiber von Suchmaschinen grundsätzlich eine Gebühr an Verlage und Autoren zahlen müssen, wenn sie Auszüge aus deren Texten anzeigen.

Die sogenannte „Google-Gebühr“ tritt am 1. Januar in Kraft. Der Internet-Konzern schloss Google News in Spanien am 16. Dezember und erfasst auch keine Inhalte spanischer Medienhäuser mehr. Da Google News keine Werbung enthalte und dem Konzern entsprechend kein Geld einbringe, sei die neue Abgabe nicht tragbar, nahm Google in einem Blog-Eintrag Stellung. (jo)

Facebook: Neue Suche und zeitbeschränkte Beiträge

Facebook baut seine Suchfunktion um. Das Unternehmen hat seine Zusammenarbeit mit der Microsoft-Suchmaschine Bing aufgekündigt, berichten US-Medien. Stattdessen geht Facebook mit einer eigenen Suchmaschine an den Start, mit der Mitglieder ihren Meldungsstrom durchsuchen können sollen. Bislang war es eine zeitraubende Angelegenheit, einen alten Eintrag bei Facebook zu finden. Die neue Suche ist zunächst nur in der englischsprachigen Fassung des sozialen Netzwerks verfügbar.

International verfügbar ist eine Neuerung für die Betreiber von Facebook-Seiten. Diese können Einträge künftig mit einem Verfallsdatum versehen – in privaten Profilen besteht die Möglichkeit weiterhin nicht. Nach dem eingestellten Zeitpunkt taucht der Post nicht mehr in den Meldungsströmen der Nutzer auf. Gelöscht ist der Eintrag allerdings nicht: Er bleibt in der Timeline der Facebook-Seite erhalten, wird aber nicht mehr von Facebook verbreitet. Mittels „Interest Targeting“ können Seitenbetreiber zudem diejenigen Fans einer Facebook-Seite besser erreichen, die bestimmte Interessen angegeben haben. (jo)

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