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8-Port-Gigabit-Switch mit SFP-Option

Trendnet erweitert seine Palette konfigurierbarer Netzwerk-Switches um das Web-Smart-Modell TEG-082WS. Das auch in einem Gestell montierbare Gerät besitzt acht Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Zwei davon steuern alternativ zum Kupferkabel auch SFP-Ports an, in die man handelsübliche Module für Glasfasern stecken kann. Die Switch-Konfiguration erfolgt wahlweise per Browser, über SNMP (v1 bis v3) oder RMON. Einen Kommandozeilenzugang per Telnet oder SSH gibt es zwar nicht, aber immerhin Nutzerauthentifizierung im LAN per IEEE 802.1x/Radius. Der Switch unterscheidet bis zu 256 VLANs, wobei die Voice-VLAN-Funktion automatisch Telefonate priorisieren kann. Zu den weiteren QoS-Funktionen gehören IGMP-Snooping (v1 bis v3), Priorisierung per Tag (802.1p) und DSCP. Auch wenn das bei einem 8-Port-Gerät meist unnötig ist, kann der TEG-082WS Anschlüsse per Link Aggregation bündeln (IEEE 802.3ad). Laut Hersteller liegt der Leistungsbedarf des lüfterlosen und mit 130 Euro eher teuren Geräts bei maximal 13,8 Watt. (fkn)

Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen

Voraussichtlich im April 2015 will die Bundesnetzagentur (BNetzA) Teile der 700-, 900-, 1500- und 1800-MHz-Funkbänder an Mobilfunkanbieter versteigern, weil Nutzungsrechte von O2/Telefónica, Telekom und Vodafone bei 900 MHz und 1800 MHz im Jahr 2016 verfallen werden. Telefónica muss Frequenzen aufgrund der Übernahme von E-Plus schon 2015 abgeben. Außerdem plant die BNetzA, einen bisher noch für terrestrisches Digitalfernsehen (DVB-T) genutzten 700-MHz-Block ebenfalls der Mobilfunkbranche zu überlassen. Der HD-taugliche Nachfolge-Standard DVB-T2 schrumpft auf den Bereich von 470 bis 694 MHz. Einen Teil bei 1500 MHz teilt die BNetzA ebenfalls neu zu. Bisher ist er für Satelliten-Verbindungen reserviert, liegt aber weitgehend brach.

In den für den Breitbandausbau besonders interessanten 700- und 900-MHz-Bändern fallen die gesetzten Mindestgebote sehr hoch aus: Die BNetzA erwartet 75 Millionen Euro für je zwei zusammengehörende 5-MHz-Blöcke. Der Versteigerungserlös soll je zur Hälfte an Bund und Länder gehen und „vollständig der Digitalisierung“ zufließen, dabei vor allem dem Breitbandausbau. Darauf haben sich Bund und Länder am 12. Dezember 2014 geeinigt.

BOS und Bundeswehr erhalten im 700-MHz-Band zusammen 25 MHz. Professionelle Funkmikrofone sollen in Zukunft Lücken im UHF-Band zwischen DVB-T(2)-Signalen, die Duplexlücken der Mobilfunkblöcke bei 800 MHz und 1800 MHz sowie einen neu erschlossenen Frequenzbereich von 1492 bis 1518 MHz nutzen dürfen. (fkn)

MiniPCIe-Karte für 11ac-WLAN

Karten im Halfsize-MiniPCIe-Format (HMC) für schnelles WLAN nach IEEE 802.11ac, um etwa ältere Notebooks aufzurüsten, sind noch rar (c’t 1/14, S. 90). Im März 2015 will der Gehäuse-, Netzteil- und Zubehörspezialist SilverStone eine dualbandfähige Karte mit dem Realtek-Chip RTL8812AE herausbringen, die im 5-GHz-Band bis zu 867 MBit/s brutto schafft, also 2 MIMO-Streams nutzt und entsprechend 2 Dualband-Antennen voraussetzt. Treiber sollen für Windows ab Version 7 bereitstehen; Linux unterstützt den Chip ab Kernel 3.14 (Staging). Die SST-ECW02 wird voraussichtlich 30 Euro kosten. (ea)

TV-Recorder-Software für Synology-NAS

Die TV-Recorder-Software DVBLink 5.1 von DVBLogic läuft jetzt auch unter Synologys aktuellem NAS-Betriebssystem DSM 5.1. Verbesserungen soll es beim EPG und bei der TV-Steuerung geben: Der integrierte TV-Ratgeber übernimmt die Funktion der nicht mehr unterstützten Programmdienste Digiguide und EPGData.com. Eine Lizenz für den TV-Ratgeber kostet 10 Euro pro Quartal oder 25 Euro pro Jahr. (ea)

Cluster-fähige WLAN-Basis

Der WLAN-Access-Point EAP120 von TP-Link beschränkt sich WLAN-seitig auf 300 MBit/s brutto im 2,4-GHz-Band (IEEE 802.11n, 2 MIMO-Streams), ein Funkmodul für 5 GHz besitzt er nicht. Damit taugt er nur zur Grundversorgung von Mobilgeräten. Dank seiner Cluster-Funktion lassen sich bis zu 24 APs als eine logische Einheit per Browser verwalten. Außerdem unterstützt der EAP120 das Konfigurationsprotokoll SNMP (v1, v2c) und gibt per Telnet Zugriff auf seine Kommandozeile.

Zu den weiteren für Firmen wichtigen Funktionen gehören Multi-SSID (max. 8 virtuelle Funkzellen), Authentifizierung per IEEE 802.1x/Radius und eine Gast-Anmeldung per Browser über ein Captive Portal. Energie bezieht das Gerät optional per Power over Ethernet (PoE, IEEE 802.3af). TP-Link will den EAP120 im Januar 2015 für 150 Euro auf den Markt bringen. (fkn)

Netz-Notizen

AVM hat seine Geräte-Firmware FritzOS 6.20 für alle aktuell im Handel erhältlichen Fritzboxen und Repeater angepasst, nämlich für die Router 7490, 7390, 7360, 7330, 7272, 3490, 3390, 3272, 6840 LTE, 6842 LTE, 6810 LTE sowie die Repeater 300E, 310, 450E, 1750E und DVB-C. Hinzu kommen die Powerline-Adapter 540E und 546E. Die Firmware kann man über die Update-Funktion der Geräte herunterladen.

Alternativ zum Bildsensor stellt die Überwachungskamera IC-3140W von Edimax auch Bewegungen mit einem Passiv-Infrarot-Detektor fest. Ferner kann man über das per WLAN oder LAN eingebundene HD-Gerät mit Mikrofon und Lautsprecher gegensprechen (Zwei-Wege-Audio).

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