Rettungsring für Windows 8.1 (Update)

c’t-WIMage erzeugt Backups ihrer Systempartition

Praxis & Tipps | Praxis

[Update 23.2.2016: Es gibt eine neue Version des Skripts, siehe Artikel in c't 5/16, S.126] Wir haben da mal was vorbereitet: Unsere Methode c’t-WIMage sichert die Systempartition eines Windows-8.1-PC mit einem einzigen Doppelklick so, dass sie sich ganz leicht auf quasi beliebiger Hardware wiederherstellen lässt, egal ob SSD oder Magnetplatte, UEFI oder BIOS.

Häufiger noch als Privatkunden brauchen PC-Hersteller und große Unternehmen Abbilder von Windows-8.1-Installationen. Die spielen sie auf jene Rechner, die sie anschließend an Kunden und Mitarbeiter weitergeben. Zum Erstellen der Abbilder verwenden sie die bei Windows 8.1 enthaltenen Deployment-Werkzeuge. Deren Einsatz erfordert zwar das Eintippen langer, komplizierter Befehle, doch dafür sind sie zuverlässig und bewährt. c’t-WIMage verknüpft und automatisiert nun diese Werkzeuge, sodass Sie eine Methode erhalten, die Abbilder nicht nur bequem und platzsparend sichert, sondern sie dank komplett anderer Technik auch weit universeller wiederherstellt als beispielsweise die bordeigene „Systemabbildsicherung“. Zudem ist c’t-WIMage flexibel einsetzbar, sichert beliebig viele Rechner inkrementell, erfordert keine Installation und verlangt anders als manch kommerzielle Lösung weder nach Installationsschlüssel noch nach Aktivierung.

Die Anleitung in diesem Artikel beschreibt, wie Sie eine USB-Festplatte so einrichten, dass sie als Zielmedium für inkrementell gesicherte Abbilder dient und zugleich als bootfähiges Wiederherstellungslaufwerk. Das Erstellen der Abbilder erledigt dabei unser Skript. Zum Wiederherstellen hingegen kommt das Windows-Setup-Programm zu Einsatz. Denn das macht heutzutage im Wesentlichen nur noch zweierlei: Erstens spielt es ein Abbild zurück, normalerweise das eines frischen Windows. Doch c’t-WIMage schiebt dem Setup-Programm stattdessen ein Abbild Ihrer Partition unter, aus dem es bei Bedarf Ihr Windows mit all Ihren Anwendungen und Einstellungen nimmt und statt einer frischen Windows-Installation auf die Ziel-Partition packt. Der zweite Job des Setup-Programms: die Installation eines zur Hardware passenden Bootloaders, der das zurückgespielte Windows startet. Daher spielt es keine Rolle, ob der Rechner als Mainboard-Firmware nun UEFI statt BIOS verwendet oder, sofern der Platz ausreicht, ob auf SSD statt Magnetplatte wiederhergestellt wird. Wenn das Setup-Programm auf einem PC Windows 8.1 installieren kann, kann es darauf auch Ihr Abbild zurückspielen.

Der nachfolgende Artikel ab Seite 104 beschreibt, wie Sie c’t-WIMage anpassen und automatisieren können. Der Beitrag ab Seite 108 zeigt, wie Sie im Ernstfall ein Abbild zurückspielen, und der Beitrag ab Seite 110 schließlich beantwortet häufige Fragen und gibt Tipps etwa zum Einsatz anderer Speicherziele und zum Wiederherstellen einzelner Dateien aus einem Abbild.

Vorab aber noch zur Klarstellung: c’t-WIMage sichert wirklich nur die Windows-Partition, also keine Datenpartitionen oder andere. Und es ist nur für OEM- und Retail-Lizenzen von 8.1 gedacht, also beispielsweise die System-Builder-, Upgrade- und die (vorinstallierten) OEM-Lizenzen von 8.1 Core und Pro. Mit älteren Windows-Versionen geht es leider nicht, weil dort wesentliche Deployment-Werkzeuge noch fehlen oder nicht alle nötigen Funktionen bieten. ...

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Rettungsring für Windows 8.1 (Update)

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c't 02/2015, Seite 100 (ca. 4 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Los gehts
  2. Platte vorbereiten
  3. Daten drauf
  4. Das erste Image
  5. Boot!
  6. Geschwindigkeit
  7. c’t-WIMage
  8. So arbeitet c’t-WIMage
  9. Die Datei Install.wim

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  • Testen Sie unbedingt, ob Sie von der USB-Platte auch wirklich booten können – sicher sein können Sie erst, wenn der Dialog mit den Lizenzbedingungen erscheint.
  • Dieser Assistent sorgt für die Bootfähigkeit der USB-Platte weit bequemer, als wenn Sie das zu Fuß erledigen. Falls das Häkchen bei Ihnen gesetzt ist, entfernen Sie es, das spart Zeit.
  • Geben Sie den Partitionen auf der USB-Platte aussagekräftige Namen. Der zweiten Partition können Sie den Namen bereits beim Einrichten verpassen.

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  1. Los gehts
  2. Platte vorbereiten
  3. Daten drauf
  4. Das erste Image
  5. Boot!
  6. Geschwindigkeit
  7. c’t-WIMage
  8. So arbeitet c’t-WIMage
  9. Die Datei Install.wim
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