MacBook-Dock 2.0

Test & Kaufberatung | Kurztest

Das Thunderbolt 2 Dock von Elgato bietet diverse Anschlüsse und arbeitet mit Version 2 der Schnittstelle, die doppelt so schnell ist.

Ein Thunderbolt-Dock hat mehr, aber auch oft andere Schnittstellen als der Mac und lässt sich mit diesem durch nur ein Kabel schnell verbinden. Als erstes solches Gerät mit Thunderbolt 2 erreichte uns eines von Elgato. Im Test stellten nun auch das Starten von USB, die Erkennung der USB-Tastatur während der Boot-Phase, der Ruhezustand und das Hot-Plugging unter OS X keine Probleme mehr dar. Der Kopfhörerausgang war sogar etwas lauter als der eines aktuellen Mac mini, die Ethernet-Schnittstelle mit 940 MBit/s gleich schnell. Die an USB 3.0 erzielten Geschwindigkeiten mit einer SSD lagen allerdings um 80 bis 140 MByte/s unter denen am Mini und erreichten lesend bis zu 350 MByte/s, schreibend 270. Das Booten gelang demgegenüber 7 Sekunden schneller – vermutlich, weil die USB-Buchsen bei ausgeschaltetem Mac dauernd Strom führen. Dadurch müssen die USB-Laufwerke nicht erst hochfahren. Gleichzeitig können Geräte (auch ein iPadAir2) jederzeit geladen werden. Die Geschwindigkeit der Thunderbolt-2-SSD d2 von Lacie blieb beim Durchschleifen unbeeinflusst hoch – bis zu 1150 MBit/s beim Lesen. Hat man keins der rar gesäten Thunderbolt-Displays, lässt sich am Elgato-Dock nur ein weiterer Monitor anschließen: Entweder per HDMI oder per Mini-DisplayPort.

Bis auf eine Thunderbolt-Festplatte wurden unter Windows an einem 5K-iMac alle Geräte inklusive externem Monitor beim Start erkannt. Wir mussten lediglich beide Bildschirmauflösungen korrigieren. Nach dem Ab- und wieder Anstöpseln hatte Windows 8.1 letztere allerdings vergessen. Immerhin funktionierten aber USB-Speicher, Gigabit-Ethernet und Kopfhörer sofort wieder.

Das Thunderbolt 2 Dock lohnt sich vor allem für Besitzer neuester Macs. An älteren Rechnern freut man sich über die abgestellten Kinderkrankheiten und ein beiliegendes Kabel bei gleich gebliebenem Preis. (jes)

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