So gut funktioniert Project Fi

Googles doppelter Mobilfunk in der Praxis

Wissen | Reportage

Mit einem einzigartigen Angebot steigt Google in den US-Mobilfunkmarkt ein: Mit Project Fi greifen Kunden nicht nur auf zwei Mobilfunknetze zu, sondern zum Telefonieren auch noch auf WLANs.

Seit April bietet Google, die Kernmarke des neuen, Alphabet genannten Konzerns, auch Mobilfunkdienste. Das Project Fi genannte Angebot öffnet im Rahmen eines einzigartigen nationalen Roamings Zugänge zu gleich zwei Netzen, nämlich zu denen von T-Mobile USA und Sprint. In Deutschland bot Viag Interkom (heute O2 Telefónica) in den ersten Jahren nach seinem Start ähnliches: Bei Versorgungslücken buchten sich die Handys der Kunden automatisch in das Netz der Telekom ein. Beim Project Fi können US-Nutzer sogar nach Belieben in das bevorzugte Netz wechseln. Zusätzlich verwendet Fi automatisch offene WLANs zum Surfen und auch zum Telefonieren.

Bis auf Weiteres ist der Dienst nur in den USA erhältlich. Eine Fi-SIM muss man zurzeit beantragen; Project Fi ist kein fertiges Produkt; noch schraubt Google an diversen Details. c’t hat in Michigan ausprobiert, was Project Fi in der Praxis leistet. Erst nach zehn Wochen Bearbeitung gab Google grünes Licht für eine erste Test-SIM-Karte. ...

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