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Samsung stellt neue Smartwatch Gear S2 vor

Im CityCube zeigt Samsung die neuen Smart-watch-Modelle Gear S2 und die Gear S2 Classic. Anders als bisher verbaut Samsung ein rundes AMOLED-Display, mit einem Durchmesser von 1,2 Zoll (3,05 cm) und 360 × 360 Pixeln (302 dpi). Die Gear S2 misst 42 × 50 Millimeter und bringt 47 Gramm auf die Waage, das Classic-Modell wiegt bei 40 × 44 Millimetern 42 Gramm. Beide Modelle sind 11,4 Millimeter dick.

In beiden Smartwatches arbeitet ein 1-GHz-Zweikernprozessor mit 512 MByte RAM und 4 GByte Flash-Speicher. Zur weiteren Ausstattung gehören WLAN, Bluetooth und NFC, das sich für Zahlungen eignen soll sowie die üblichen Beschleunigungssensoren nebst Pulsmesser. Der 250-mAH-Akku hält laut Samsung bis zu drei Tage durch und lässt sich kabellos aufladen.

Wie schon bei der Gear 2 setzt Samsung auf das hauseigene Betriebssystem Tizen. Zur Markteinführung sollen für das runde Display optimierte Apps zur Verfügung stehen. Die Gear S2 wird in Dunkelgrau mit dunklem Armband und in Silber mit weißem Armband erhältlich sein. Das Classic-Modell gibt es in Schwarz mit einem Lederarmband.

Die Gear S2 soll es auch mit einem UMTS-Chip und E-SIM-Karte für direkte Mobilfunkverbindungen ohne Smartphone geben. Das UMTS-Modell hat einen 300-mAh-Akku, der bis zu zwei Tage durchhalten soll. Preise und Marktstart nannte Samsung nicht. (spo@ct.de)

Mehr OLED-TVs mit 4K und HDR

Erst kürzlich hat LG bekanntgegeben, im TV-Bereich heftig in die OLED-Technik zu investieren. Nun stellt der koreanische Displayspezialist auf der IFA in Halle 18 gleich vier neue OLED-Fernseher vor. Drei 4K-Modelle, der 65-zöllige 65EF9500 und die beiden 55-Zoll-TVs 55EF9500 und 55EG9200, bieten dank der gezielt ansteuerbaren Pixelhelligkeit extreme In-Bild-Kontraste (HDR). Die HDR-Wiedergabe soll sowohl beim Streaming von 4K-Inhalten als auch beim Anschluss der neuen Ultra-HD-Blu-ray-Player greifen.

Während der 55EG9100 leicht gebogen ist (curved), besitzen die Modelle aus der 9500er-Serie eine plane Schirmoberfläche. Die beiden ultraschlanken EG-Modelle 55EG9100 und 55EG9200 sind nicht mal fünf Millimeter dick. Alle vier nutzen WebOS 2.0 als Bedienoberfläche und besitzen HDMI-2.0-Anschlüsse mit HDCP-2.2-Unterstützung.

LG will die neuen OLED-TVs ab sofort in Deutschland in den Handel bringen, schweigt sich über Preise aber bislang aus. Der koreanische Hersteller hatte erst kürzlich durchblicken lassen, dass die großen OLEDs künftig deutlich preiswerter werden sollen als bisher. Allerdings wird das wohl erst greifen, wenn die OLED-Fabriken mehr Displays liefern. Die jetzt angekündigten OLED-TVs liegen laut Amazon-Vorankündigungen noch bei 6000 US-Dollar für die 65-Zoll-Modelle und bei 5500 US-Dollar für die 55-Zöller. (uk@ct.de)

Minibeamer im 4K-TV

Philips hat seine Wohlfühlbeleuchtung Ambilight aufgebohrt: Anstelle kleiner LEDs erweitern nun neun Pico-Beamer im Rücken des Fernsehgeräts das TV-Bild über den Displayrahmen hinaus. „AmbiLux“ hat Philips die Geräte in dem ambitionierten Projekt getauft. Im vergangenen Jahr auf der IFA hat Philips respektive TP Vision erstmals einen AmbiLux-Prototyp vorgeführt. Nun sollen die AmbiLux-TVs rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2015 in den Handel kommen. Erstes Modell wird der AmbiLux 65PUS8901 mit 1,64 Metern Bidldiagonale (65 Zoll) und 4K-Auflösung sein. Einen Preis nannte Philips noch nicht.

Das sehr schlanke und schmal eingefasste Smart-TV kann man in Halle 22 bewundern. Er kommt mit Android-OS und hat damit Zugang zu Apps aus Googles Play Store. Die Fernbedienung hält auf ihrer Rückseite eine QWERTY-Tastatur bereit, mit der sich leichter Buchstaben und Zahlen eingeben lassen, etwa wenn man bestimmte Apps im Store oder Videos bei YouTube sucht oder surfen will. Alle Google-Dienste kann man auch per Sprache durchsuchen und bedienen.

Die Ambilight-Beleuchtung funktioniert außer im TV- und Video-Betrieb auch beim Musik-Streaming oder Abspielen von USB-Platte: Der sogenannte Ambilight Music Modus erzeugt einen dynamischen, farbigen Lichtschein, der sich der Musik anpasst. Das Ganze lässt sich mit Philips Hue-Lampen vernetzen und zu einer 360-Grad-Lichtshow erweitern. (uk@ct.de)

5K-Monitor von Philips

Nach Dell, HP und Apple bringt nun auch Philips einen 5K-Monitor auf den Markt. Der 275P4VYKEB hat 5120 × 2880 Bildpunkte (14,7 Millionen Pixel) und damit ein noch schärferes Bild als 4K-Displays (8 Millionen Pixel).

Der 27-Zöller soll laut Philips den AdobeRGB-Farbraum nahezu vollständig abdecken. Damit zählt er zu den farbstarken Wide-Color-Gamut-Displays. Für eine möglichst exakte Darstellung sehr feiner Farb- und Helligkeitsabstufungen lässt sich der Monitor am DisplayPort mit 10-Bit-Grafiksignalen ansteuern. Für eine möglichst verbindliche Darstellung ist er ab Werk vorkalibriert. Obgleich Philips dazu noch keine Angaben macht, dürfte der 27-Zöller wie auch die anderen 5K-Schirme ein blickwinkelstabiles IPS-Panel nutzen. Auf seinem Standfuß lässt sich das Display neigen, in der Höhe verstellen und seitlich drehen. Eine Webcam und Stereolautsprecher sind eingebaut. Der 275P4VYKEB soll im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen. Einen Preis nannte Philips noch nicht, er dürfte aber mit 1400 bis 1700 Euro auf dem Niveau der 5K-Monitore von Dell und HP liegen. (spo@ct.de)

Zunächst nur wenige Exemplare der VR-Brille HTC Vive

Noch in diesem Jahr sollte die zusammen mit Valve entwickelte Virtual-Reality-Brille HTC Vive auf den Markt kommen. Nun rudert der Hersteller zurück: In einer Pressemitteilung heißt es kryptisch, dass die Brille zwar 2015 erscheint, aber nur in begrenzter Stückzahl – und nur für „Community und Entwickler“. Größere Stückzahlen sollen im ersten Quartal 2016 erhältlich sein.

Otto-Normal-Anwender können die Vive-Brille also voraussichtlich erst 2016 kaufen, wenn auch die Konkurrenzbrille von Oculus im Handel sein dürfte – die Oculus Rift ist ebenfalls fürs erste Quartal angekündigt. Auf der IFA kann man die Vive-Brille am HTC-Stand in Halle 4.2 ausprobieren. Wahrscheinlich handelt es sich dort aber noch um die Entwicklerversion.

Kostenlose Entwickler-Kits der Vive verschicken HTC und Valve seit Mai, die Bewerbungsphase ist allerdings inzwischen beendet. Mehr als 10 000 Bewerbungen habe man bekommen, wovon offenbar rund 80 angenommen wurden – zumindest sind laut HTC so viele Vive-VR-Titel in Entwicklung. Auch in Deutschland wird bereits an Vive-Software gearbeitet, wie zum Beispiel dem Geo-Caching-VR-Spiel Lucid Trips der Hamburger Indie-Schmiede VR Nerds. (jkj@ct.de)

Ultra-HD-Demokanal

Die Astra-Tochter HD-Plus startet pünktlich zur IFA einen Demokanal für 4K-Inhalte: Auf „UHD1“ sollen rund um die Uhr Filme und Videos in ultrahoher Auflösung laufen. Es sei ein Mix aus den Bereichen Doku, Lifestyle, Action, Clips und Chillout geplant, gab der durch Sender bekannt. Alle Inhalte sollen mit 3840 × 2160 Pixeln und 50 Hertz Bildwiederholrate über Satellit auf dem Sendeplatz des bisherigen Astra-Demo-Kanals ausgestrahlt werden (Transponder: 1 035, Frequenz: 10 994 MHz, horizontal).

Von morgens um acht bis abends um acht können Händler und Endverbraucher die Inhalte frei empfangen. Nach 20 Uhr benötigt man zum Empfang ein HD+-Modul samt aktiver HD+-Karte für den CI+-Slot des Fernsehers oder für HD+-fähige UHD-Receiver, wie sie auf der IFA vorgestellt werden. Die HD+-Karte kostet 60 Euro im Jahr und dient zugleich der Entschlüsselung von 20 Privatsendern in HD. (uk@ct.de)

Drucker-Scanner-Kombis

Canon aktualisiert seine 3-in-1-Multifunktionsdrucker der Pixma-MG-Serie um drei neue Modelle: MG5750, MG6850 und MG7750 sollen sich per Wi-Fi Direct auch mit Smartphones und Tablets verbinden, wenn diese keinen Zugang zum heimischen WLAN haben. Stattdessen richten sie ein WLAN mit eigener Kennung ein, in dem sich das Mobilgerät anmelden kann. Der MG7750 hat zum Koppeln ein NFC-Tag (Near Field Communication), das man mit dem NFC-fähigen Mobilgerät nur kurz berühren muss.

Über den Dienst „Pixma Cloud Link“ soll man Cloud-Speicher wie Dropbox oder Google Drive und nun auch Instagram und Slideshare direkt über die Geräte-Displays erreichen können. Bislang funktionierte das mehr schlecht als recht, da die Dienste-Anmeldung über die kleinen Anzeigen umständlich war und sich Canons Cloud-Link-Server nur schlecht erreichen ließen.

Alle drei Geräte drucken automatisch beidseitig und mit vier Farbstofftinten (Cyan, Magenta, Gelb und Foto-Schwarz) zusätzlich zur pigmentierten Schwarztinte für Textdruck. Damit sollten sie sich auch gut für Fotos eignen. Der Pixma MG7750 hat außerdem eine Grautinte für feinere Grauabstufungen, eine zweite Kassette für Fotopapier und einen Einschub zum Bedrucken von beschichteten CDs und DVDs.

Mit den neuen Modellen führt Canon zugleich einen weiteren Patronentyp (570/571) ein, den es auch in einer XL-Version für höhere Reichweiten geben soll. Alle drei Pixma-Drucker sollen noch im September zu haben sein. Man bekommt sie mit schwarzem oder weißem Hochglanzgehäuse; der Pixma MG5750 kostet rund 110 Euro, der MG6850 130 Euro und der MG7750 200 Euro. (rop@ct.de)

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