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Lüfterloser Mini-Server fürs Büro

Dank lüfterloser Kühlung arbeitet der Mini-Server T51A der Firma ICO geräuschlos, jedenfalls wenn man nur SSDs einbaut. Bis zu vier davon oder auch 2,5-Zoll-Festplatten passen in das Gehäuse mit einer Grundfläche von 24 cm × 26 cm. Als Prozessor kommt der 25-Watt-Vierkerner Xeon E3-1240L v3 zum Einsatz. Mit einer 1-TByte-Platte und 4 GByte ECC-RAM kostet die billigste Konfiguration 1002 Euro.

Gegen Aufpreis sind bis zu 16 GByte Hauptspeicher möglich, ansonsten lässt sich das Kistchen extern erweitern, etwa per USB 3.0. Das Asus-Mainboard P9D-I stellt zwei Gigabit-Ethernet-Ports bereit sowie einen Fernwartungsanschluss, den der Baseboard Management Controller AST2300 bedient. Als Betriebssystem installiert ICO auf Wunsch Windows Server 2012 R2 in der Standard- oder Essential-Version. (ciw@ct.de)

Erweiterbares Storage-System für Standard-Server

Ab etwa 50 000 Euro ist eine Stand-alone-Konfiguration des Speichersystems SmartStorage der Münchner Firma m.a.x. IT zu haben. Sie stellt zirka 40 TByte Speicherplatz zur Verfügung und lässt sich leicht erweitern, und zwar unter mehreren Aspekten: höhere Kapazität, mehr Geschwindigkeit, Clustering, Hochverfügbarkeit sowie zusätzliche Funktionen wie Snapshots und Backup. Adaptive Caching-Algorithmen verknüpfen die Speicher-Ebenen RAM, Flash-Speicher und SAS-Festplatten. Bei der Hardware setzt m.a.x. IT auf Supermicro-Server der Firma Boston und Vernetzung per Infiniband. (ciw@ct.de)

Blitzschläge lähmen Google-Cloud

Am 13. August führten vier aufeinanderfolgende Blitzschläge zu einem Ausfall in Googles Cloud-Rechenzentrum im belgischen St. Ghislain (nahe Mons). Laut Google hätte die Notstromversorgung eigentlich weiterarbeiten müssen, hier gab es wohl Fehler.

Durch den Ausfall gingen bei einigen Kunden Daten verloren, der Schaden hielt sich laut Google aber in Grenzen.

Das Unternehmen entschuldigt sich, verweist aber auch darauf, dass die Cloud-Zone europe-west1-b lediglich in einem einzigen Rechenzentrum gehostet wird: Für höhere Verfügbarkeit sollen Kunden sich darauf vorbereiten, ihre Cloud-Instanzen auch in geografisch entfernte Zonen zu verlagern. (ciw@ct.de)

Angeblich günstigstes All-Flash-Speichersystem von HP

Zu Einstiegspreisen unter 20 000 US-Dollar verkauft HP das Flash-Storage-System 3PAR StoreServ 8200. Dafür erhält man ein Zwei-Knoten-System mit Platz für 24 SAS-SSDs im 2,5-Zoll-Format.

Als externe Anschlüsse stehen vier 16-GBit/s-FibreChannel-(FC-)Ports bereit, bis zu acht weitere Ports – FC oder (10-)Gigabit-Ethernet – lassen sich nachrüsten.

Zwei Hexa-Core-Xeons und 64 GByte RAM sind eingebaut, außerdem zwei 3PAR-ASICs der fünften Generation. SSDs liefert HP mit Kapazitäten von 480 GByte bis 3,84 TByte und man kann auch Festplatten bekommen. (ciw@ct.de)

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