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Aufputz-Dimmer für Philips’ Lichtsystem

Mit dem „Hue Wireless Dimming Kit“ will Philips Anfang September auf der IFA in Berlin (Halle 22, Stand 101) eine einfache und kostengünstige Lösung für stufenlos dimmbares Licht präsentieren. Das Set, das für 40 Euro eine LED-Weißlichtlampe und einen batteriebetriebenen Aufputz-Dimmer enthält, funktioniert ohne Bridge, Internetanbindung oder weiteres Zubehör. Der Dimmer ist laut Philips einsatzbereit, sobald man die Lampe in die gewünschte Leuchte einschraubt. Seine Wandhalterung lässt sich wahlweise mit Schrauben oder Klebestreifen befestigen.

Insgesamt sollen sich über den neuen Dimmer bis zu zehn Hue-Lampen stufenlos und flimmerfrei dimmen sowie an- und ausschalten lassen. Mit bis zu 806 Lumen sind die neuen Lampen, die einzeln für je 20 Euro erhältlich sind, laut Philips so lichtstark wie eine gewöhnliche 60-Watt-Glühlampe. Wer bereits ein Hue-System mit Bridge besitzt oder sich ein solches zu einem späteren Zeitpunkt zulegt, kann den Dimmer und die Hue-Weißlichtlampen darin einbinden. Der Schalter steuert dann bis zu 50 Hue-Lampen, während die Hue-App weitere Anwendungsmöglichkeiten auch für die neuen Hue-Weißlichtlampen bietet. Auch die bislang erhältlichen Hue-Lampen sollen sich dann über den neuen Dimmer in der Helligkeit regulieren sowie ein- und ausschalten lassen.

Alle drei Produkte sind ab September in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich, der Dimmer auch einzeln für 25 Euro. Die mitgelieferte CR2450-Knopfzelle soll bei durchschnittlicher Nutzungsintensität für mindestens drei Jahre Energie liefern. Die Lebensdauer des Dimmers gibt Philips mit „50 000 × An- und Ausschalten“ an. (nij@ct.de)

Intelligentes Türschloss für RWE SmartHome

Mit der Marke „Yale“ von Assa Abloy Sicherheitstechnik konnte RWE SmartHome einen weiteren Partner für seine Plattform gewinnen. Die smarte Schließlösung „ENTR“, die sich laut Hersteller für die Nachrüstung der meisten Haus- und Wohnungstüren eignet, soll Anfang 2016 in die Haussteuerung integriert werden. Beim batteriebetriebenen ENTR kann man die Tür wahlweise per Fernbedienung oder Smartphone-App öffnen, ein Schlüssel entfällt komplett. Die Tür wird nach dem Zuziehen automatisch verriegelt und lässt sich auch über Finger-Scan oder Pin öffnen.

Insgesamt lassen sich bis zu 20 Nutzerprofile anlegen, auf Wunsch mit zeitabhängigen Zugangsberechtigungen. Auch eine Öffnung der Tür aus der Ferne ist möglich; laut Hersteller hat man auf dem Smartphone immer den Ladestatus der Batterien im Blick. RWE SmartHome präsentiert sein System auf der IFA (Halle 6.2, Stand 108). (nij@ct.de)

Offene Box fürs funkvernetzte smarte Heim

Das Bremer Start-up Neusta Next feiert auf der IFA mit einer offenen Steuerzentrale seinen Einstand auf dem deutschen Smart-Home-Markt (Halle 11.2, Stand 113, am Stand des UX Design Awards). Die „Coqon“ genannte Box mit Dual-Core-Prozessor vom Typ ARM Cortex-A9, 512 MByte DDR3-RAM und 4 GByte Flash-Speicher beherrscht ab Werk das Funkprotokoll Z-Wave in der neueren, abwärtskompatiblen Plus-Variante. Geräte, die sich über IP-Befehle steuern lassen, soll Coqon per WLAN ansprechen können. Darüber hinaus unterstützt die Box nach Firmenangaben ein eigenes Funkprotokoll namens „Q-Wave“, zu dem bislang aber keine Einzelheiten bekannt sind. Bei Nachfrage wollen die Entwickler weitere Heimautomationsprotokolle integrieren, der nötige Anschluss für Erweiterungen ist vorhanden.

Die Box soll sich über Apps ansprechen lassen, die für Android- und iOS-Mobilgeräte bereitgestellt werden. Der Zugriff aus der Ferne erfolgt über eine UMTS-Verbindung, die laut Hersteller mit einer 256-Bit-Verschlüsselung arbeitet und Sicherheit nach Bankenstandard gewährleistet. Das nötige Mobilfunkmodem samt spezieller Daten-SIM-Karte ist in der Box integriert. Zum Start Anfang September will Neusta Next außerdem rund 50 Sensoren, Aktoren und Schalter präsentieren, die die Bereiche Komfort, Energie, Sicherheit und Unterhaltungselektronik abdecken. Sie sollen – wie Coqon selbst – über den hauseigenen Online-Shop erhältlich sein.

Der Preis für die Basisausführung der Box liegt bei rund 400 Euro. Daneben wird es eine Professional-Variante geben, die nur über den Fachhandel erhältlich ist – inklusive Beratung und Installation. Nach eigenen Angaben konnte Neusta Next dafür unter anderem die GC-Gruppe als Partner gewinnen, ein Großhandelskontor für die Bereiche Sanitär, Heizung, Klima/Lüftung, Elektro und Dachtechnik. (nij@ct.de)

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