Schneller Klangbrüter

Software-Synthesizer bauen mit Native Instruments Reaktor 6

Test & Kaufberatung | Test

Für detailversessene Klangbastler ist Native Instruments Reaktor seit Jahren ein El Dorado. Damit nun auch Musiker (im Unterschied zu Technikern) ihren eigenen Synthesizer bauen können, spendierten die Berliner ihrem Baukasten mit den Reaktor Blocks ein übersichtliches Modular-System.

Es war bislang ein ganz eigenes Hobby, mit dem Reaktor ein Software-Instrument oder Effekt-Gerät zu basteln. Man musste sich durch telefonbuchdicke Handbücher arbeiten, um sämtliche Bauteile und ihre komplexe Verdrahtung zu verstehen. Mit viel Enthusiasmus ließen sich auf dem Bildschirm-Reißbrett eigene DSP-Routinen implementieren, Schaltungen zu Makros und schließlich zu Klangmodulen kombinieren, die man zu neuartigen Instrumenten zusammensetzte – eine Herkules-Aufgabe, ähnlich dem Entwurf und Zusammenlöten eines Synthesizers.

In Version 6 vereinfachen sogenannte Reaktor Blocks die Bedienung. Das sind fertige Synthesizer-Module und -Effekte, die man über eine feste Busstruktur für Audio- und Steuersignale sehr einfach miteinander verdrahten kann – ähnlich wie beim Patchen eines modularen Synthesizers im Euro-Rack. ...

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