Risiken wegsperren

Tipps zur Selbsthilfe bei Firmware-Fehlern

Praxis & Tipps | Praxis

Nicht mehr bloß IT-Geräte und Unterhaltungselektronik, auch Autos, Armbanduhren, Kaffeemaschinen und Gasheizungen nerven mit Firmware-Pannen. Manchmal hilft zwar nur das Abschalten, oft jedoch lassen sich Schwachstellen umgehen.

Nicht jeder Firmware-Bug ist eine Katastrophe. Am Anfang der Fehlerbehebung steht deshalb die Analyse, welche Folgen drohen und welcher Aufwand zur Beseitigung oder Umgehung der Gefahr nötig ist. In extremen Fällen muss man Geräte sofort vom Internet trennen oder abschalten, etwa wenn Lebensgefahr besteht: zum Beispiel bei einem Auto mit einem schwerwiegenden Fehler im Bremssystem. Andere Bugs sind bloß ärgerlich, etwa wenn sie Funktionen betreffen, die Sie leicht abschalten können – beispielsweise den Zugriff auf die Konfigurationsoberfläche Ihres Routers vom Internet aus. Diesen Fernzugang sollten Sie aus Sicherheitsgründen sowieso blockieren.

In akuten Fällen, also bei Bekanntwerden von Problemen, sollte man die betroffenen Geräte erst einmal vom Internet trennen: Ziehen Sie den Ethernet-Stecker ab, schalten Sie WLAN- und Bluetooth-Adapter aus. Nun studieren Sie in Ruhe die Problembeschreibung: Oft finden sich hier konkrete Tipps, etwa zur Änderung der Gerätekonfiguration.

Vorbeugen ist besser als hektische Reparatur. Katalogisieren Sie in einer ruhigen Stunde sämtliche Geräte, die in Ihrem Haushalt am Netz hängen, und prüfen Sie die Firmware-Stände. Möglicherweise motiviert Sie schon diese Strafarbeit, einige abzuschalten oder anders einzustellen. ...

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  • Die IPMI- und Fernwartungsfunktionen von Server-Mainboards stecken voller Lücken und sind oft nur mit Standardpasswörtern wie „admin“ geschützt: Nur auf einem separaten Netzwerk-Port nutzen oder abschalten!

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