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CyberLink aktualisiert Director Suite

Unter dem Motto „Extreme Bearbeitungsmöglichkeiten“ steht die aktuelle Version der Director Suite von Cyberlink, welche die Programme PowerDirector 14, AudioDirector 6, ColorDirector 4 und PhotoDirector 7 umfasst. Eine auf einfache Bedienbarkeit optimierte Oberfläche soll den professionellen Funktionsumfang für Anfänger und Experten gleichermaßen nutzbar machen.

Das Videoschnitt-Werkzeug PowerDirector wurde um einen Funktionsbereich für Action-Cam-Clips erweitert, der mit zahlreichen Vorlagen schnell und einfach vorzeigbare Resultate liefern soll. Dazu sollen ein Bildstabilisator, eine leistungsstarke Farb- und Verzerrungskorrektur sowie ein Zeitlupeneffekt für spektakulär wirkende Stunts beitragen. Die mit dem Action-Cam-Modul erzeugten Videos lassen sich auf Wunsch – inklusive aller eingebauten Effekte und Korrekturen – mit den normalen Bearbeitungsfunktionen weiter im Detail optimieren. Die neu eingebaute Bewegungsverfolgung hilft, Kennzeichen fahrender Autos zu verpixeln oder die Spieler einer Sportmannschaft mit eingeblendeten Namensschildern zu versehen. Titel, Übergänge, Disc-Menüs und andere kann man an die eigenen Anforderungen anpassen. Viel Arbeit haben die Entwickler in eine Beschleunigung der Effektberechnung und des Rendering gesteckt, um die Systemleistung auszunutzen und Wartezeiten zu minimieren.

Den AudioDirector hat Cyberlink um eine elegante Funktion zur Nachvertonung gesprochener Szenen ergänzt. Dazu genügt es, den beispielsweise von Windgeräuschen beeinträchtigten Originalton neu aufzusprechen; die Software koppelt die neue Tonspur silbensynchron an das Video an. In einer kurzen Demonstration klappte das mit einem englischen Text verblüffend genau.

PhotoDirector wartet jetzt mit einer erweiterten Unterstützung gängiger RAW-Kameraprofile auf. Zusätzlich zur Panoramafunktion, die automatisch inhaltssensitiv fehlende Bereiche auffüllt, gibt es einen Satz Werkzeuge, um nach Art gängiger Modemagazine beispielsweise Portraits zu retuschieren. Mit einem neuen Ansatz bei der Ebenenbearbeitung und 14 Überblendungsfunktionen will Cyberlink das Einfügen von Texten, Füllungen und Verläufen erleichtern.

Die komplette Suite, ergänzt um Vorlagen und Inhalte, erweitert um 40 GByte Speicherplatz auf der Cyberlink Cloud (1 Jahr), kostet 300 Euro, im Abo 100 Euro pro Jahr oder 50 Euro für drei Monate. Weitere Pakete bietet Cyberlink in unterschiedlicher Zusammensetzung an. Die Einzelkomponenten sind für 60 Euro (Power- und PhotoDirector) sowie 130 Euro (Color- und AudioDirector) zu haben. (uh@ct.de)

Erster Player für Ultra HD Blu-ray – erst 2016

Samsung hat seinen ersten Player für die kommende Ultra HD Blu-ray Disc angekündigt. Das Gerät mit der Bezeichnung „UBD-K8500“ kann 4K-Filme mit einer Auflösung von 3840 × 2160 Bildpunkten wiedergeben, an einen passenden Fernseher auch mit erhöhtem Kontrastumfang (High Dynamic Range, HDR). Erhältlich wird der Player in Europa allerdings erst Anfang 2016 sein, der Einführungspreis soll bei unter 500 Euro liegen.

Als Grund für die verzögerte Einführung wurde auch der erhöhte Aufwand für die Lokalisierung der Titel genannt. Von den Filmstudios kündigte bislang nur 20th Century Fox Home Entertainment eine erste Ultra HD Blu-ray an: die Komödie „Kingsman“ mit Colin Firth. Bei der Präsentation des Players waren zudem Ausschnitte aus den Filmen: „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ und „Exodus“ zu sehen.

Philips und Sony haben bislang keinen UHD-BD-Player angekündigt, Panasonic zeigte auf der diesjährigen IFA lediglich einen Prototypen. Nach Angaben von Industrievertretern gegenüber c’t ist in den USA allerdings weiterhin ein Marktstart des neuen Disc-Formats zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft geplant. (nij@ct.de)

Musikstreaming für Einsteiger

Philips’ vernetzte Aktivlautsprecher der Izzy-Serie soll die drahtlose Musikverteilung in allen Räumen ermöglichen, ohne dass die Geräte hierfür mit einem Router verbunden sind. Sie vernetzten sich auf Knopfdruck untereinander via „IzzyLink“, einem proprietären Funkstandard auf Basis von IEEE 802.11n. Alle Izzy-Lautsprecher lassen sich per Bluetooth oder analog mit Musik beschicken. Bis zu fünf Geräte kann man zu einem Musikverbund koppeln, der unterschiedliche Musik wiedergibt oder gleichzeitig Musik im Party-Modus abspielt.

Einstiegsmodell ist der Izzy BM5B, ein kompakter Aktiv-Lautsprecher mit 16,5 × 16,5 cm Kantenlänge und einer Höhe von 11 cm. Mit seinen zwei 64-mm-Full-Range-Lautsprechern und einer Ausgangsleistung von 5 Watt ist er eher für kleinere Räume zu gebrauchen. Der große Bruder Izzy BM50B ist zusätzlich mit einem FM-Tuner, einem CD-Laufwerk und einem USB-Host-Anschluss ausgestattet. Mit zwei 70-mm-Full-Range-Lautsprechern bringt er es auf eine Ausgangsleistung von 40 Watt.

Der kleine BM5B soll ab Oktober für 130 Euro erhältlich sein. Ein Monat später folgt der BM50B für 280 Euro.

(sha@ct.de)

Kostenlose Version von Pro Tools

Avid will Einsteiger mit der Gratis-DAW Pro Tools First an den Umgang mit der in vielen Tonstudios genutzten Musik-Software gewöhnen. Zum stark abgespeckten Umfang gehören der Xpand-2-Synthesizer und 20 Plug-ins, die sich nur um AAX-Effekte erweitern lassen, die direkt im Avid-Store erworben wurden (VST und AU unterstützt Pro Tools generell nicht).

Größte Einschränkung dürfte die maximale Anzahl von jeweils 16 MIDI- und Audio-Spuren sowie 4 Aufnahme-Eingängen sein. Zudem speichert Pro Tools First die Projekt-Dateien ausschließlich in der Cloud und ist dort auf drei kostenlose Projekte begrenzt. Offline ist nur ein Bouncen des Musik-Stücks möglich.

Für die Freeware-Lizenz (installierbar auf drei Rechnern) ist im Unterschied zur Vollversion kein iLok-2-Dongle notwendig (wird aber unterstützt). Derweil steht die Veröffentlichung des bereits vor Monaten angekündigten Pro Tools 12 noch weiter aus. Erst mit ihm soll dann ein Austausch von Projektdaten zwischen der Voll-Version und First möglich werden. (hag@ct.de)

DJ-Controller mit STEMS-Unterstützung

Native Instruments will Ende des Monats einen weiteren DJ-Controller passend zum neuen STEMS-4-Spur-Format veröffentlichen. Der neue S5 ist der kleine Bruder des S8 und verzichtet ebenso wie dieser auf klassische Drehteller. Die Song-Position steuert man auf Touch-Stripes an und wählt Loops und STEM-Spuren auf farbig leuchtenden Gummi-Tasten aus. Durch die nahtlose Integration in die Traktor-Software gelingen Effekte, die mit klassischen DJ-Controllern nicht möglich sind.

Wie der S8 kann auch der S5 vier Decks steuern. Allerdings verzichtet er auf zusätzliche Fader für die einzelnen STEMS-Spuren. Durch die Platzersparnis ist der S5 kleiner und leichter als der S8 und passt in das selbe Flightcase wie der S4, das Native Instruments für 170 Euro anbietet. Neben einem USB- und Netzteil-Anschluss bringt das S5 auch ein komplettes Audio-Interface inklusive XLR-Ausgängen und Line-Anschlüssen mit; Phono und MIDI fehlen ihm jedoch. Zusammen mit einer Vollversion der neuesten Traktor-Software kostet der S5-Controller 800 Euro. Der Preis des S8 wurde vorübergehend von 1200 auf 1000 Euro gesenkt (hag@ct.de)

Drahtloser In-Ear-Kopfhörer

Der japanische Hersteller Onkyo hat einen komplett drahtlosen In-Ear-Kopfhörer vorgestellt, dessen linkes und rechtes Ohrstück per Funk verbunden sind. Den Kontakt zum Abspielgerät stellt der Kopfhörer über Bluetooth her. Der W800BT soll ab November erhältlich sein. Onkyo preist den W800BT als weltweit ersten Kopfhörer dieser Art an. Ein ähnliches Produkt, Bragis „The Dash“, der als Ohrhörer, Headset und Fitnesstracker (Geschwindigkeit, Puls, Temperatur) fungiert, soll jedoch ab Oktober erhältlich sein.

Onkyos W800BT konzentriert sich auf Musikwiedergabe und Freisprechfunktion; das nötige Mikrofon ist im rechten Ohrstück untergebracht. Der Kopfhörer überträgt einen Frequenzbereich von 20 bis 20 000 Hz und schirmt Außengeräusche passiv ab. Voll aufgeladen sollen die Kopfhörer drei Stunden Dauerbetrieb ermöglichen.

Zum Aufladen liefert Onkyo eine USB-Dockingstation mit, die einen eigenen Akku enthält, damit der Kopfhörer auch abseits von Steckdosen aufgeladen werden kann. Außerdem liegen drei Paar Silikon-Ohrstöpsel in verschiedenen Größen und ein stabilisierender Ohrbügel bei. Den Listenpreis des W800BT gibt Onkyo mit 299 Euro an. So viel soll auch der Dash von Bragi kosten. (vza@ct.de)

4K-Panorama-Action-Cam von Kodak

JK Imaging, Lizenznehmer von Kodak, hat eine 4K-Action-Cam vorgestellt, die Panorama- und Rundumvideos in hoher Qualität aufnehmen soll. Im schwarzen, fast würfelförmigen Gehäuse der SP360-4K (46,5 mm × 50 mm × 53 mm) wurde eine Fixfokus-Linse (Blende f/2.8) mit 235° Blickwinkel verbaut. Ein 12-MPixel-Sensor (BSICMOS) liefert Videos in verschiedenen Blickwinkeln, darunter 235°, 360°-Panorama oder jeweils 180° vorne und hinten (Segment).

Je nach Modus zeichnet der Sensor in 16:9 mit 30 Bildern/s maximal in Ultra HD (3840 × 2160) oder 1:1 mit bis zu 2880 × 2880 Pixeln auf. Geringere Auflösungen filmt die Kamera mit höheren Bildraten, Fotos werden maximal mit 2880 × 2880 Pixeln, alternativ auch in 4:3 oder in 16:9 geschossen. Videos (MP4: H.264-Video, AAC-Audio) und Fotos (JPG) speichert die Action-Cam auf schnellen MicroSD(XC)-Karten (Class 6 und höher) mit Kapazitäten bis zu 128 GByte.

Die Pixpro SP360-4K lässt sich direkt oder per WLAN von iOS- und Android-Geräten steuern. Die optional verfügbare Funkfernbedienung benötigt man, um mit zwei Rücken an Rücken montierten Kameras echte 360° × 360° aufzuzeichnen. Bei WLAN-Verbindung (IEEE 802.11b/g/n) und 4K-Aufzeichnung soll die Kamera mit einer Akkuladung 55 Minuten durchhalten.

Das Gerät ist ohne Zusatzgehäuse wasser- (IPX5) und staubdicht (IPX6X) und soll Stürze aus bis zu zwei Metern Höhe überstehen, sofern das Objektiv durch die kuppelförmige Aufsatzlinse aus Kunststoff geschützt ist. Die Kamera ist ab Oktober in verschiedenen Ausstattungen zum Preis ab 499 Euro erhältlich. (vza@ct.de)

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