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Informatik-Videowettbewerb für Schüler und Studenten

Die deutsche Gesellschaft für Informatik (GI) lädt gemeinsam mit der Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) und den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF) zur Teilnahme am „Videopreis 2015“ ein. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler und Studenten und ist mit Preisen im Gesamtwert von 13 000 Euro dotiert.

Aufgabe der Teilnehmer ist es, ein maximal drei Minuten langes Video mit einer persönlichen Sicht auf die Informatik und die dahinter stehenden Menschen zu drehen. Da Informatik heute in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen präsent ist, dürfte es an Umsetzungsmöglichkeiten nicht mangeln.

Wer sich für Sport interessiert, könnte beispielsweise was zur neuen Torlinientechnik in der Fußball-Bundesliga machen oder IT-gestützte Trainingsmethoden in der Leichtathletik vorstellen. Auch Robotik, Navigation, öffentlicher Verkehr, Finanzhandel, Green IT oder Automobilbau eignen sich nach den Vorstellungen der Wettbewerbsveranstalter als Themenfelder.

Zu den Bewertungskriterien gehören eine spannende Geschichte, Kreativität, Neuigkeitswert und künstlerische Aspekte. Prämiert wird in verschiedenen Kategorien: Schüler (Youngsters) sowie Studenten (Grown-Ups) ohne Fachbezug gehen getrennt voneinander in der „Creative Amateurs“-Klasse an den Start – Studierende von Kunst-, Medien- oder Filmhochschulen messen sich in einer eigenen „Young Pros“-Liga.

Anmeldungen müssen bis zum 30. November erfolgen; die Sieger werden im Rahmen der GI-Informatiktage im kommenden März gekürt. Weitere Informationen zum Videopreis 2015, der vom Unterhachinger Softwarehaus iteratec und der MSG Systems AG aus München unterstützt wird, können über den c’t-Link abgerufen werden. (pmz@ct.de)

Jugendkonferenz zu Netzpolitik und Verbraucherschutz

Am 31. Oktober und 1. November finden im Berliner Wannseeforum die „watch your web_Days 2015“ statt. Die von der „Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland“ (IJAB) veranstaltete Konferenz richtet sich an junge Menschen im Alter zwischen 16 und 21 Jahren mit Interesse an Netzpolitik sowie Daten- und Verbraucherschutz.

„Wir bieten Jugendlichen mit den ,watch your web_Days’ eine Plattform, wo sie Wünsche, Erfahrungen und Ideen aus ihrem Alltag im Netz einbringen, zentrale Fragen der verbraucherschutzorientierten Netzpolitik diskutieren und an politische Entscheidungsträger herantragen können“, erklärt IJAB-Projektreferentin Kira Schmahl.

Diskutiert werden in den Workshops unter anderem folgende Themen: Auswirkungen einer fortschreitenden Digitalisierung, die Bedeutung von Anonymität im Netz, Urheberrecht, die Kontrolle über die eigene digitale Identität, Erhöhung von Medienkompetenz sowie Datenschutz speziell für junge Menschen. Die Ergebnisse sollen anschließend dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) überreicht werden.

Anmeldungen für die „watch your web_Days 2015“ sind bis zum 1. Oktober möglich (siehe c’t-Link), Platz ist für 80 Teilnehmer. Um Übernachtung und Verpflegung kümmert sich die IJAB. (pmz@ct.de)

Future Award 2015: Ideen für die Zukunft

Studenten aller Fachrichtungen und Semester haben noch bis Anfang Oktober Zeit, sich am „Future Award 2015“ zu beteiligen. Der früher unter dem Namen „Zukunftspreis Kommunikation“ bekannte Wettbewerb wird zum 10. Mal vom „Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation“ (DVPT) ausgetragen und ist mit 10 000 Euro sowie zusätzlichen Sponsorenpreisen ausgestattet.

Zu den Besonderheiten des Future Award gehört, dass nicht nur bereits realisierte Arbeiten oder Projekte eingereicht werden können, sondern auch innovative Ideen und fiktive Konzepte für eine „Welt von morgen“. Unterteilt ist der Future Award 2015 in dreizehn Kategorien: Education, Culture, Health, Technology, Lifestyle, Entertainment, Privacy, Home, Sustainability, Economy, Media, Society, Mobility.

Wer eine vielversprechende Zukunftsidee hat, kann diese auf ein bis zwei DIN-A4-Seiten, in einer kurzen Präsentation oder einem kurzen Video zusammenfassen und online einsenden (siehe c’t-Link); Einsendeschluss ist der 4. Oktober. Die „70 kreativsten, ungewöhnlichsten, zukunftsweisendsten Einreichungen“ werden im Rahmen der Future Convention am 23. November im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main vorgestellt. Dort gibt die Jury auch die Gewinner der einzelnen Kategorien bekannt.

Laut Veranstalter bleibt „jede Einreichung und jeglicher damit verbundener Inhalt zu jeder Zeit Eigentum des Urhebers“. Zu den Siegern im Vorjahr gehörten unter anderem die Hochschule Mannheim mit dem interaktiven Kunstprojekt „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ (Kategorie Society) sowie die Fachhochschule Südwestfalen mit „Methoden zur ressourcenoptimierten Vorplanung beim Glasfaser-Breitbandausbau“ (Kategorie Economy). (pmz@ct.de)

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