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Update für Elementary OS Freya

Bessere Hardware-Unterstützung, neue Funktionen und über 200 Fehlerkorrekturen stecken im Update 0.3.1 für Elementary OS Freya. Die auf Ubuntu basierende Linux-Distribution integriert nun den Hardware Enablement Stack aus Ubuntu 14.04.3 und unterstützt damit mehr aktuelle Hardware. Das soll sich unter anderem bei der Nutzung der Touchpads einiger Notebooks positiv bemerkbar machen. Elementary OS 0.3.1 setzt auf den Linux-Kernel 3.19 und eine aktualisierte Mesa-Version. Das Update verbessert die Unterstützung für UEFI und Nvidias Optimus.

Einige Standardanwendungen haben ebenfalls Updates erhalten, darunter der Dateimanager Files. Zu seinen Neuerungen zählen ein neu gestalteter Auswahldialog und die Fähigkeit zur Anzeige kürzlich verwendeter Dateien. Der Web-Browser Midori ist in Version 0.5.11 vorinstalliert und enthält einen überarbeiteten Adblocker. Der Mail-Client Geary 0.10 bringt wichtige Bugfixes und Funktionen.

In den Systemeinstellungen haben die Entwickler den Dialog zur Konfiguration der Systemsprache überarbeitet und die Übersetzungen vervollständigt. Der eigens für Elementary OS entwickelte Pantheon-Desktop und seine Unterstützung für hochauflösende Bildschirme wurden ebenfalls verbessert und einige Fehler ausgebügelt. (lmd@ct.de)

App-Center für Antergos

Die auf Arch Linux basierende Linux-Distribution Antergos soll ein neues Tool zur Software-Verwaltung erhalten. Das bislang nur unter einem Arbeitstitel („Poodle“) firmierende Programm ist als modernes Frontend für die Kommandozeilen-Paketverwaltung Pacman gedacht. Die Python-Software hat eine mit HTML, CSS und Javascript gestaltete und mit QtWebEngine gerenderte Oberfläche erhalten und soll die Möglichkeit zum Stöbern in den Paketquellen mitbringen. Auch das Einspielen von Updates soll sie künftig übernehmen.

Bislang fehlt das Tool allerdings sogar im Testing-Zweig der Distribution, vor der Veröffentlichung soll es auf jeden Fall einen neuen Namen erhalten. Bis dahin hält Antergos die grafischen Pacman-Frontends Octopi, PacmanXG und Pamac zur Software-Installation bereit. (lmd@ct.de)

Samba 4.3 fertiggestellt

Die Windows-Server-Alternative Samba ist in Version 4.3 erschienen. Diese hält zahlreiche Optimierungen für den Betrieb als Active Directory Domain Controller und moderne Varianten des SMB-Protokolls bereit. Samba 4.3 verbessert die Unterstützung für Vertrauensstellungen und miteinander verbundene Domains (Forrests). Außerdem haben sich die Entwickler erneut die Replikation vorgenommen und eine alternative Methode zur Optimierung der Kopierpfade für die Verteilung der Replikationsdaten implementiert, die sich näher an Microsofts Spezifikation hält.

Auch abseits von Active Directory tut sich einiges: Samba 4.3 spricht SMB 3.1.1, das Microsoft mit Windows 10 eingeführt hat und das eine höhere Sicherheit bei der Aushandlung von SMB-Dialekt und -Funktionen gewährleisten soll. Sogar smbclient, eine Software, die SMB-Zugriffe in FTP-Client-Manier erlaubt, lernt dazu: Sie beherrscht jetzt Kopieroperationen, die direkt auf dem Server ausgeführt werden, wenn der das kann. Samba soll jetzt besser mit Sparse-Files umgehen können und bietet Optionen für eine Integration der Spotlight-Suche von Apple. (ps@ct.de)

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