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Huawei-Flaggschiff mit Force Touch

Huawei ist bekannt für üppig ausgestattete Smartphones zu passablen Preisen. Beim neuen High-End-Modell Mate S wirbt der Hersteller aber vor allem mit ausgefuchsten Steuerungsmöglichkeiten. So gibt es viele zusätzliche Bediengesten: Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite kann beispielsweise dazu benutzt werden, um durch Fotos zu wischen oder die Nachrichtenleiste hervorzuholen. Weil das Display zwischen dicken Fingern und schmalen Knöcheln unterscheidet, kann man mit den Fingerknöcheln spezielle Gesten vollziehen. Wie beim neuen iPhone 6s (siehe S. 14) erkennt das Display des Mate S außerdem unterschiedlich starkes Drücken, wodurch sich beispielsweise dickere oder dünnere Striche zeichnen lassen. Diese „Force Touch“ genannte Technik bleibt allerdings der Mate-S-Version mit 128 GByte vorbehalten.

Video: Huawei Mate S – Hands-on

Ansonsten ist das Huawei Mate S vollgepackt mit aktueller Smartphone-Technik: Das riesige 5,5-Zoll-Display zeigt dank AMOLED kräftige Farben und einen hohen Kontrast, der 8-Kern-Prozessor Kirin 935 taktet mit bis zu 2,2 GHz und bekommt 3 GByte RAM zur Seite gestellt. Die Rückseitenkamera löst mit 13 Megapixeln auf und hat einen optischen Bildstabilisator. Dank edlem Metall und Glas ist das Gehäuse ein echter Hingucker und fühlt sich wertig an. Während die Versionen mit 32 GByte und 64 GByte Flash in Deutschland ab Ende September für 649 beziehungsweise 699 Euro erhältlich sein sollen, hat Huawei für die 128-GByte-Variante mit Force Touch noch keine Angaben zum Marktstart oder zum Preis gemacht. (acb@ct.de)

LTE-Android-Smartphone für Senioren von Doro

Der schwedische Spezialist für Senioren-Handys Doro hat ein LTE-Smartphone vorgestellt. Das Doro Liberto 825 soll sich mit sehr einfachen Startmenüs und großen Bedienknöpfen auch für komplette Smartphone-Neulinge eignen. Die hauseigene Oberfläche vom Vorgänger Liberto 820 hat Doro überarbeitet und vereinfacht: Die großen Schriften und Buttons sehen jetzt schicker und moderner aus, Android 5.0 ist auf den ersten Blick kaum wiederzuerkennen. Auf dem Startbildschirm gibt es nur drei Verknüpfungen „Anrufen“, „Anzeigen“ und „Senden“; jede öffnet einen Dialog, durch den der Anwender geleitet wird. Dieses Konzept zieht sich auch durch andere Menüs durch, wo beispielsweise Aktionen wie „Hören“, „Suchen“ und „Entdecken“ zu finden sind.

Flexibel ist dieses System nicht: Apps von Dritten können nicht in die vereinfachten Menüs andocken, sondern werden in einer App-Übersicht gesammelt, die etwas versteckt ist. Schlecht integriert in die vereinfachte Oberfläche ist wie beim Vorgänger die vorinstallierte Wischtastatur Swype; der Hersteller will sie demnächst komplett austauschen. Unterhalb der 8-Megapixel-Kamera ist eine Notruftaste, die vorher festgelegte Kontakte anruft. Technisch ist das Smartphone ordentlich ausgestattet: Unter anderem hat es ein LTE-Modul und ein 5-Zoll-HD-Display. Das Liberto 825 soll demnächst für 285 Euro erhältlich sein. (asp@ct.de)

Klapp-Handy mit Android

Das LG Wine Smart ist ein kompaktes Android-Smartphone mit einem ausklappbaren Ziffernblock. Im Prinzip lässt sich Android 5.1 komplett über den Touchscreen bedienen, besser navigiert man aber über die Funktionstasten und das Navigationskreuz, die oberhalb des Ziffernblocks eingebaut sind.

Video: Android Klapp-Handy LG Wine Smart

Für ein Smartphone unter 200 Euro sieht das Wine Smart vergleichsweise schick aus. Nicht so positiv fällt aber der erste Eindruck von der Ausstattung aus: Das 3,2-Zoll-LC-Display ist blickwinkelabhängig und löst mit nur 480 × 320 Pixeln auf, der Prozessor ist eher lahm und die gerade mal 4 GByte Flash sind für ein Smartphone viel zu wenig – immerhin gibt’s einen microSD-Slot. (acb@ct.de)

Mobil-Notizen

Jolla hat eine erste Beta-Version seines Betriebssystems Sailfish OS 2.0 veröffentlicht. Teilnehmer des Early-Access-Programms können sie auf ihrem Jollaphone testen. Der Marktstart des Jolla Tablet verzögert sich dagegen weiter.

Google startet in den USA mit seinem Bezahldienst Android Pay. Laut dem Unternehmen sollen Nutzer mit NFC-fähigen Smartphones bereits in mehr als einer Millionen Geschäften über den Dienst bezahlen können – Voraussetzung ist Android 4.4 oder höher. Keine Angaben gibt es bisher, ob und wann Android Pay in Deutschland eingeführt wird.

Das US-Start-up Nextbit hat eine Kickstarter-Kampagne für das Cloud-Smartphone Nextbit Robin gestartet. Bis Ende September kann man das Smartphone vorbestellen, das seinen internen Speicher halbautomatisch in die Cloud auslagert.

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