Trends & News | News

Lenovo-Tablet mit Projektor

Lenovo bewirbt sein 10-Zoll-Tablet Yoga Tab 3 Pro 10 mit integriertem Beamer gleich selbst als verrückte Idee, möchte das aber als Auszeichnung verstanden wissen. Der 50-Lumen-Projektor strahlt anders als beim deutlich größeren Vorgänger-Gerät nicht mehr fest zur Seite weg, sondern ist in den drehbaren Standfuß integriert. Geblieben ist die geringe Helligkeit, die nur in abgedunkelten Räumen für Diagonalen bis 70 Zoll reicht, und die lediglich für Filme ausreichende Auflösung des Projektors von 854 × 480. Schrift ist damit nur schwer lesbar.

Wie bei allen Yoga-Tablets steckt die stufenlos einstellbare und ins Gehäuse integrierte Stütze in einem deutlichen Wulst. Der hat jedoch den Vorteil, dass ein großer Akku mit 10 200 mAh ins Tablet passt: Bis zu 18 Stunden Laufzeit verspricht Lenovo maximal oder bis zu zwei Filme bei laufendem Projektor. Vier unter dem Display angeordnete Lautsprecher mit Dolby-Atmos-Zertifikat sollen für guten Klang sorgen.

Das Yoga Tab 3 Pro wird von einem Intel Cherry Trail Atom x5-Z8500 Quad-Core mit 2,24 GHz angetrieben. Das IPS-Display hat eine Auflösung von 2560 × 1600 Pixeln. Hinzu kommen 2 GByte RAM und 32 GByte interner Flash-Speicher, der sich per MicroSD um bis zu 128 GByte ausbauen lässt. Mit LTE, 11ac-WLAN sowie Bluetooth 4.0 ist die Netzwerkunterstützung zeitgemäß. Zwei Kameras mit 13 und 5 Megapixel ergänzen die Ausstattung. Zu haben sein wird das Tablet mit Android 5.1 ab November für 500 Euro.

Die billigere Version Yoga Tab 3 fällt gegenüber der Pro-Version deutlich ab. Es gibt zwei Varianten mit 8-Zoll- und 10-Zoll-Display, denen Lenovo nur 1280 × 800 Pixel gönnt. Jedes Gerät hat nur 1 GByte RAM und 16 GByte Flash-Speicher und einen schwachbrüstigen Qualcomm Snapdragon 210 mit 1,3 GHz. Interessantes Detail ist die einzelne, drehbare 8-MPixel-Kamera im auch hier vorhandenen Standfuß. Das Yoga Tab 3 soll ab Oktober für 200 Euro in der 8-Zoll-Version und ab 300 Euro mit 10 Zoll nach Deutschland kommen. (asp@ct.de)

Spiele-Tablet von Acer

Mit seinem Android-Tablet Predator 8 will Acer vor allem Spieler ansprechen und setzt dafür auf ein auffälliges Äußeres in Rot und Silber. Im Gehäuse steckt ein Intel Atom, in der stärksten Version x7-Z8700 mit vier Kernen, 1,6 GHz Takt, 2,4 GHz Turbo-Takt und dem Grafikkern Intel HD mit 16 Ausführungseinheiten. Auf dem Papier ist der Prozessor grundsätzlich flott genug; im auf der IFA gezeigten Vorseriengerät ruckelten die Demo-Spiele noch auffällig. Den schnellsten Tablets vom Schlag eines Nvidia Shield oder Google Nexus 9 dürfte das Predator 8 in jedem Fall hinterherhecheln.

Video: Acer Predator 8 – Hands-on

Beeindruckender wirkt das farbkräftige 8-Zoll-Display mit 1920 × 1200 Punkten. Die restliche Ausstattung kann sich mit 2 GByte Arbeitsspeicher, 64 GByte Flash-Speicher, n-WLAN und MicroSD-Slot ebenfalls sehen lassen. Acer gönnt seinem Flaggschiff vier Lautsprecher, die auf die Geräteecken verteilt sind und ein wenig Raumklang vermitteln. Das Force-Feedback liefert feinere Rückmeldungen als herkömmliche Vibrationsmotoren. Allerdings muss es vom Spiel auch explizit unterstützt werden, wie das beiliegende Asphalt 8. Mit 350 Gramm gehört das Predator 8 nicht zu den Leichtgewichten seiner Klasse. Acer will es im November für 350 Euro ausliefern. (asp@ct.de)

Tablets mit Stifteingabe und Surround-Sound

Asus setzt bei seinen ZenPads mit 8 und 10 Zoll auf Intel-Prozessoren, verwendet jedoch die auf Smartphones ausgerichtete Moorefield-Version des Atom. In der am besten ausgestatteten Variante ZenPad S 8.0 steckt der Quad-Core Z3580 mit maximal 2,3 GHz Takt, 4 GByte RAM und 64 GByte Flash-Speicher. Versionen mit schwächerem Prozessor und weniger Speicher soll es ebenfalls geben.

Das Tablet hat ein 8 Zoll großes IPS-Display mit 1536 × 2048 Punkten (324 dpi) und einen N-Trig-Digitizer für präzise Stifteingabe. Mit 6,6 Millimeter Dicke und 298 Gramm Gewicht fällt es kompakt aus. Ein Einschub für den Stift ist nicht vorhanden. Erhältlich sein soll das S 8.0 ab 270 Euro; das Top-Modell wird 350 Euro kosten. Ausgeliefert wird das Zenpad S 8.0 noch mit Android 5.0.

Eine billigere Version mit schwächerer Ausstattung wie einem Intel Atom x3-C3200, einem GByte Arbeitsspeicher und nur 1280 × 800 Pixeln wird es als ZenPad 8.0 – ohne S – geben. Bei diesen Modellen kann die Rückseite gewechselt werden; Asus bietet unter anderem ein Cover mit zusätzlichem Akku an. Das Audio Cover soll mit sechs Lautsprechern gar 5.1-Surround-Sound samt Subwoofer liefern. Als Komplettversion ZenPad 8.0 Theater sollen Tablet plus Hülle 250 Euro kosten, das Tablet allein kostet 200 Euro. Die Verfügbarkeit beider ZenPads ist noch nicht bekannt. (asp@ct.de)

Lenovo klont das Surface Pro 3 mit Core-m-Prozessor

Das Lenovo Ideapad Miix 700 ähnelt Microsofts Vorzeige-Tablet Surface Pro 3 überraschend deutlich: Auf der Rückseite lässt sich stufenlos ein Kickstand ausklappen, das Display besitzt ein Seitenverhältnis von 3:2 und das flache Tastatur-Cover wird magnetisch an das Tablet angedockt.

Auch eine Stifteingabe ist vorhanden. Der Digitizer stammt von Wacom; die Stifte kommen daher ohne Batterie aus. Eine richtige Stifthalterung gibt es nicht, ein kleiner Plastikknubbel für den USB-Port soll reichen.

Im Detail gibt es aber Unterschiede: In der Tastatur stecken ein kleiner Akku und Bluetooth, daher kann sie flexibler eingesetzt werden als beim Surface 3. Lenovo benutzt die neuen Intel-Core-m-CPUs auf Basis von Skylake. Die sind zwar etwas langsamer als die Core-i-Brüder, werden aber passiv gekühlt. Lenovo plant verschiedene technische Ausstattungen des Miix 700. Als Maximum gibt es einen Intel Core m7, 8 GByte RAM und 256 GByte SSD-Speicher. Die Bildschirmauflösung von 2160 × 1440 Pixel auf dem 12-Zoll-Display entspricht 216 dpi.

Optional wird es laut Lenovo eine Intel RealSense 3D Kamera geben, allerdings nur auf der Rückseite. Ein Einloggen unter Windows 10 ist damit nicht möglich. Das Tablet verbindet sich über 802.11ac-WLAN und Bluetooth 4.0 mit anderen Geräten. Als Anschlüsse hat es USB 3.0, USB 2.0, einen kombinierten Audio-Anschluss sowie Micro-HDMI für die Videoausgabe. Das Gehäuse ist knapp 9 Millimeter dick; das Minimalgewicht gibt Lenovo mit 780 Gramm an, und als Betriebssystem kommt Windows 10 (Pro oder Home) zum Einsatz.

Erhältlich sein wird das Miix 700 ab November. In der kleinsten Ausstattungsvariante soll es in Deutschland wahrscheinlich 800 Euro kosten. (asp@ct.de)

Windows-Tablet mit Akkudock

Mit dem Toshiba Satellite Click 10 stellen die Japaner eine vergrößerte Version ihres 2-in-1-Tablets mit Windows 10 vor. Wie beim Click Mini steckt die Hardware hinter dem Display; das Gerät ist also ein klassisches Tablet. Interessant wird es mit dem mitgelieferten Tastaturdock, das aus dem Click 10 ein Netbook macht. Im Dock steckt ein weiterer Akku, durch den das Gerät bis zu 15 Stunden durchhalten soll. Zusammengeklappt kann beides gemeinsam transportiert werden.

Im Satellite Click 10 arbeitet ein Atom-x5-Prozessor, dem bis zu 4 GByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Der integrierte Flash-Speicher fasst bis zu 64 GByte; mehr Speicherplatz lässt sich über einen MicroSD-Schacht nachrüsten. Am Tablet gibt es Anschlüsse für Micro-USB 2.0 und Micro-HDMI, am Dock zwei normal große USB-Anschlüsse. Je nach Modell ist Windows 10 Home oder Windows 10 Pro vorinstalliert. Der blickwinkelunabhängige Touchscreen hat 16:10-Format und zeigt etwas mehr als Full-HD-Auflösung (WUXGA, 1920 × 1200 Punkte). Das Satellite Click 10 soll vor Jahresende für 450 Euro in Deutschland erscheinen. (asp@ct.de)

Artikel kostenlos herunterladen

weiterführende Links

Anzeige