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Geo-Quiz

http://smartypins.withgoogle.com

https://geoguessr.com

Smarty Pins ist ein englischsprachiges Denkspiel, bei dem es um Allgemeinwissen, Geografiekenntnisse und Geschwindigkeit geht. Jede Frage dreht sich um einen Ort: „Which city had the first underground railway?“ Man beantwortet die Frage, indem man eine Nadel auf einer Google-Maps-Karte platziert. Liegt man daneben, zieht das Spiel einem die Fehlkilometer zur richtigen Antwort von seinem Punktekonto ab.

Zu Beginn hat man 1609 Kilometer Guthaben. Das Spiel ist vorbei, sobald dieses ausgeschöpft ist. Wenn es schlecht läuft, kann das Spiel also nach einer Frage bereits zu Ende sein. Man kann aber Pluspunkte sammeln. Dazu muss man eine Frage innerhalb von 15 Sekunden richtig beantworten. Standardmäßig stellt Smarty Pins Fragen aus den verschiedensten Wissensgebieten. Wer mag, kann aber auch nur seine Lieblingsthemen wählen, etwa „Wissenschaft & Geographie“ oder „Entertainment“.

Wer Spaß am ortsbezogenen Raten gefunden hat, der sollte auch mal GeoGuessr ausprobieren, das wir in dieser Rubrik schon einmal vorgestellt haben. (jo@ct.de)

Über unseren Köpfen

http://stuffin.space

https://www.space-track.org

Zigtausend Objekte kreisen im Erdorbit, vom Satelliten bis zum Raketenschrott. James Yoder visualisiert diese künstlichen Trabanten auf seiner Website Stuff in Space. Satelliten stellt die Site als rote Farbpunkte dar. Blaue Punkte visualisieren Raketenteile und weiß-graue Weltraumschrott. Mit gedrückter Maustaste lässt sich die Ansicht frei im Raum verschieben, mit dem Mausrad zoomt man hinein oder heraus.

Klickt man auf einen der künstlichen Himmelskörper, blendet die Site seine Umlaufbahn ein, entlang der man ihn dann kreisen sieht. In einem kleinen Popup-Fenster zeigt sie weitere Informationen an, etwa den Namen, die Höhe, die Neigung und die Geschwindigkeit. Wer einen bestimmten Satelliten sehen will, kann auch per Volltext nach seinem Namen suchen. Die Site bezieht ihre Daten tagesaktuell aus der Datenbank des Space-Track-Projekts, das sich um die Katalogisierung künstlicher Objekte im Weltall kümmert. (jo@ct.de)

Kochtipps vom Computer

www.ibmchefwatson.com

IBMs KI-System „Watson“ wurde vor vier Jahren durch seinen Sieg bei der US-Quizshow Jeopardy! schlagartig berühmt. Seitdem hat der Hersteller dem System neue Fähigkeiten beigebracht. Eine davon kann man kostenlos im Netz ausprobieren: Die Web-App IBM Chef Watson liefert Ideen für Kochrezepte.

Nach dem Login mit einem Facebook- oder IBM-Account gibt man eine oder zwei Zutaten vor, mit denen man kochen möchte. Watson schlägt dann weitere Ingredienzen vor, die aus seiner Sicht dazu passen. Zum Beispiel empfiehlt er zu Kirschtomaten und Kartoffeln unerschrocken Apfelsaft und Rosinen. Die Kombination erreicht einen „Synergie-Wert“ von fast 100 Prozent, denn die Aromen der Zutaten passen Watson zufolge prima zueinander. Er wertet bei jeder Anfrage nicht nur Aroma-Datenbanken aus, sondern auch Theorien über kulinarische Grundregeln.

Findet man das Ergebnis zu abenteuerlich, kann man quasi unendlich oft neu kombinieren. Watson ergänzt die Ergebnisse jeweils um konkrete Rezepte, in denen die Zutaten vorkommen. (cwo@ct.de)

Lautes Magazin

http://www.vice.com/de

Vice beschäftigt sich laut Wikipedia „hauptsächlich mit zeitgenössischer Jugendkultur, dabei beinhaltet es auch kontroverse Themen wie Sex, Drogen und Gewalt sowie länderübergreifend wichtige Sozialprobleme oder politische Konflikte“. Das mag zwar alles stimmen; mit einer derart nüchternen Sicht wird man Vice trotzdem nicht gerecht. „Der definitive Guide zur Erleuchtung durch Information“: Das Motto der Website bringt die Haltung schon besser auf den Punkt. Die Site ist laut, unangepasst und manchmal auch ein wenig verrückt.

Vice will nicht die 17. zu anderen Medien ähnlich lautende Meldung zu einem Thema machen, sondern sucht immer eigene Zugänge. Als Beitrag zur Asyldebatte wurden zum Beispiel die Politikerkommentare „nach Dummheit sortiert“. Vice hat ein Gespür für harte, mitunter abseitige Themen, die andere Medien allenfalls mit Vorsicht anfassen würden, etwa eine Reportage aus Camden, der gefährlichsten Stadt der USA, oder über paramilitärische Gruppierungen in Polen.

1994 als Punk-Postille in Montreal gestartet, ist Vice Media mittlerweile der am schnellsten wachsende Medienkonzern der Welt – nach wie vor mit einem gedruckten Magazin, aber auch mit dem Online-Auftritt, einem eigenen Musiklabel und einem international schnell wachsenden Netzwerk an Redaktionen. Hierzulande hat Vice schon mehr als 140 Mitarbeiter. (jo@ct.de)

Hype-Videos

Der Türklopfer in diesem Werbevideo ist ein wenig unwirsch und wimmelt alle Besucher wieder ab.

https://youtu.be/XFjbt7vT0JM (1:03, Englisch)

Was kann ein Endsechziger wie Gregor Gysi, der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, eigentlich mit den Texten der Rapper von K.I.Z. anfangen – eine ganze Menge, wie dieses lange Interview zeigt.

https://youtu.be/T3F2RD7ZVtw (41:13, Deutsch)

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