Express-Platinen Update

Mainboards für Intel Core i5/i7-6000 alias Skylake

Test & Kaufberatung | Test

Die neuesten Intel-Prozessoren für Desktop-Rechner verlangen Mainboards mit der CPU-Fassung LGA1151 und Chipsätzen der Serie 100. Oft ist schon USB 3.1 an Bord, außerdem gibt es viele PCI-Express-3.0-Ports für superschnelle SSDs. Die meisten Boards verlangen DDR4-Speicher, manche noch DDR3-RAM.

Mit einer Salamitaktik führt Intel die sechste Generation der Core-i-Prozessoren ein. Schon Anfang August kamen die teuersten K-Versionen Core i7-6700K und i5-6600K für Übertakter. Ende August waren die Skylake-Chips dann das Hauptthema der Intel-Entwicklerkonferenz IDF. Anlässlich der IFA kündigte Intel schließlich mehr als 20 weitere Prozessoren für die Fassung LGA1151 an, vom Celeron G3900 über Pentium G4400, Core i3-6100 bis hin zum Core i7-6700 ohne K. Kaufen kann man bisher zwar erst einige Core i5- und i7-Versionen für 200 bis 370 Euro, aber schon rund 100 passende Mainboards. Davon haben wir welche mit vier verschiedenen Vertretern der Chipsatzserie 100 alias Sunrise Point getestet. Die Palette reicht vom 80 Euro günstigen Asus B150M-C D3 für DDR3-Speicher bis hin zum Gigabyte GA-Z170X-UD3 mit vier DDR4-DIMM-Slots für 145 Euro.

Unsere Prüflinge sind für ihre jeweilige Preisklasse typisch. Nach Möglichkeit sollten ein DisplayPort-Ausgang für 4K-Displays und ein USB-3.1-Adapterchip vorhanden sein. Einige Boards haben je eine Buchse für den verdrehsicheren USB-Stecker namens Typ C. ...

Ergänzungen & Berichtigungen

Der Artikel entspricht dem Stand der gedruckten c't. Folgende Änderung hat sich seitdem ergeben:

UPDATE

Anders als im Artikel beschrieben, lassen sich beim GA-Z170X-UD3 von Gigabyte doch zwei NVMe-SSDs mit Intels Rapid Storage Technology (RST) zu einem RAID zusammenfassen. Es müssen aber zwei M.2-SSDs sein oder eine M.2-SSD und eine per U.2-Adapter am zweiten M.2-Steckplatz angeschlossende SSD. Dabei muss man den Adapter GA-M2-U2-MiniSAS von Gigabyte verwenden, der "HyperKit"-Adapter von Asus funktioniert beispielsweise nicht.

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