Schrei vor Ärger

Zalando treibt ausgebuchte Forderung mit Inkassobüro und Rechtsanwalt ein

Wissen | Vorsicht, Kunde

Im Zalando-Werbespot schreien die zumeist weiblichen Kunden vor Glück, wenn sie Post von Zalando bekommen. Juliane R. hingegen schreit vor Ärger, weil Zalando sie unberechtigt mit Mahnungen, Inkassoschreiben und Anwaltsbriefen überhäuft.

Ein Hacker verschaffte sich im April 2015 Zugang zum GMX-E-Mail-Konto von Juliane R. Kurz darauf übernahm der Betrüger auch das Zalando-Kundenkonto der jungen Frau aus Ilmenau. Mit Zugang zum E-Mail-Konto von Frau R. war das ein Leichtes: Über die „Passwort vergessen“-Funktion ließ er sich einfach ein neues Passwort per E-Mail zuschicken. Danach ging alles ganz einfach: Die Lieferanschrift wurde geändert und der Betrüger löste am 13. April 2015 eine Bestellung in Höhe von 484,85 Euro aus.

Von all dem bekam Juliane R. freilich nichts mit. Erst als Zalando ihr kurze Zeit später eine Rechnung zusandte, fiel der Betrug auf. Sofort ließ sie die E-Mail-Adresse bei GMX löschen, änderte alle noch auf die alte E-Mail laufenden Kundenkonten und erstattete Strafanzeige bei der Polizei. ...

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