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Strukturiertes PDF fürs Archiv Der Cloud-Service data2pdf (D2P) von BEL-IT GmbH fertigt aus Datei-Sammlungen und Mail-Archiven ein PDF mit Inhaltsverzeichnis. Anders als Acrobat setzt er dabei sogar verschachtelte Strukturen um. MS-Office- und...

Porträtbearbeitung mit Portrait Pro 15

Die Bildbearbeitung Portrait Pro retuschiert Haut, Zähne, Augen, Haare und Gesichtsform. Version 15 bekommt Make-up-Werkzeuge, mit denen sich über Regler Details wie Lippenstift, Lidstrich und -schatten sowie Wimperntusche ergänzen lassen. Weitere Regler zur Objektivkorrektur sollen Weitwinkelverzerrungen korrigieren – die sind für Landschaften praktisch, geben Gesichter aber unvorteilhaft wieder. Ein neuer Modus nimmt sich der Retusche von Kinderfotos an. Ein Korrekturwerkzeug für Hautfarbe soll bei jeder Lichtsituation für natürlichen Look sorgen. Die Mac-Version unterstützt nun Retina-Displays.

Das Programm steht in englischer Sprache für Windows ab XP und OS X ab 10.6 zum Download bereit. Die Standardversion von Portrait Pro kostet 80 US-Dollar, die Studio-Version mit Unterstützung für 16 Bit Farbtiefe sowie Raw-Fotos und Plug-ins für Photoshop und Lightroom kostet 120 US-Dollar. Die Studio-Max-Version umfasst zusätzlich eine Stapelverarbeitung und ist für 240 US-Dollar zu haben. (akr@ct.de)

PDF-Prüfer und Konverter

Das PDF-Prüfwerkzeug pdfaPilot von Callas bringt in Version 6 Neues für die PDF-Analyse sowie in den Bereichen barrierefreies PDF und elektronische Rechnungen. Der neue Objektinspektor soll detaillierte Informationen zur Struktur des Dokuments sowie zu einzelnen Objekten liefern, etwa zu deren Farbe und Auflösung. Beim Erstellen barrierearmer PDFs gemäß dem Standard PDF/UA hilft eine Schnelldiagnose-Ansicht, die Dokumentenstruktur, Lesereihenfolge und Alternativtexte mit farbigen Markierungen anzeigt. Diese Ansicht soll es dem Nutzer erleichtern, Anforderungen, die nicht maschinell geprüft werden können – etwa die Lesereihenfolge –, interaktiv zu kontrollieren und zu korrigieren.

Der PDF-Konverter von pdfaPilot, der unter anderem auch die Konvertierung von E-Mails inklusive Anhängen beherrscht, kann jetzt in einem Arbeitsgang sowohl druckvorstufentaugliches PDF/X als auch PDF/A für die Archivierung ausgeben. ZUGFeRD-konforme Rechnungen versieht er auf Wunsch mit einem Giro-Code – das ist ein QR-Code, der Zahlungsdaten enthält. Die Desktop-Version inklusive Acrobat-Plug-in kostet 450 Euro, das Upgrade 190 Euro. Für den Server werden 5350 Euro fällig. (atr@ct.de)

Foto-Komplettpaket: ACDSee

Als einfacher Bildbetrachter gestartet, ist ACDSee inzwischen ein Komplettpaket für Bildverwaltung, Raw-Entwicklung und klassische Bildbearbeitung geworden. In Version 9 rüstet der Hersteller professionelle Funktionen für Retusche und Fotomontage nach – insbesondere in der 150 US-Dollar teuren Ultimate-Ausführung. Deren Bildbearbeitungsmodul bietet nichtdestruktive Einstellungsebenen, Ebenen und Ebenenmasken. Ebenfalls neu sind ein Makro-Recorder, eine automatische Objektivfehlerkorrektur für spezielle Kamera-Objektiv-Kombinationen, ein Hautton- und Dehaze-Filter sowie Unterstützung für Photoshop-Plug-ins und 4K-Monitore.

Für 100 US-Dollar gibt es ACDSee Pro 9, dem im Wesentlichen die Funktionen zur nicht-destruktiven Bildbearbeitung, also Ebenen, Einstellungsebenen und Überblendtechniken fehlen. Das mit 50 US-Dollar günstigste ACDSee trägt die Versionsnummer 19 und beschränkt sich auf einfachere Verwaltungs- und Bearbeitungsaufgaben – auf die Verarbeitung von Raw-Formaten oder die oben genannten neuen Korrekturfilter muss man hier beispielsweise verzichten. Die deutsche Version soll am 20. Oktober erscheinen. (atr@ct.de)

Datenanalyse mobil und in der Cloud

Jedox hat seine gleichnamige Business-Intelligence-Software zur Datenanalyse in Version 6 um Cloud-Dienste erweitert. Mit neu gestalteten Apps für iOS und Android können zum Beispiel Außendienstmitarbeiter auf ihren Smartphones und Tablets direkt auf Unternehmensdaten zugreifen, um etwa mit verschiedenen Bestellgrößen oder Aktionspreisen zu planen und Aufträge von unterwegs direkt festzulegen.

Die zugrundeliegende OLAP-Datenbank kann jetzt auch als Cloud-Dienst genutzt werden, um so die Kosten für den Betrieb auf einem eigenen Server einzusparen. Durch Integration in Excel können die Anwender in ihrer gewohnten Umgebung die Daten analysieren und mit ihnen planen. Ein zusätzliches Web-Interface ermöglicht auch die Bearbeitung im Webbrowser.

Der Jedox-OLAP-Server läuft auf PCs mit Windows Vista oder höher, Windows 2008 Server oder Linux mit Kernel 2.6.32 oder höher. Das Excel-Add-in läuft mit allen Versionen der Tabellenkalkulation ab Office 2007. Eine Basisversion mit der OLAP-Server-Software und einer abgespeckten Version des Excel-Add-ins kann kostenfrei genutzt werden. Zu den Lizenzkosten der Vollversion erstellt Jedox individuelle Angebote je nach Funktionsumfang und Anzahl der Lizenzen. (db@ct.de)

Photoshop Elements und Premiere Elements 14

Photoshop Elements 14 kommt mit verbesserten Funktionen und zwei neuen Assistenten. Die Gesichtserkennung im Organizer soll nun präziser arbeiten. Nach Klick auf eine Person zeigt dieser alle Fotos an, auf denen die Person getaggt ist. Der Orte-Bereich zeigt auf der Karte nun Fotos statt Pins. Fotos mit GPS-Informationen sind automatisch dort zu sehen. Nicht getaggte Fotos gruppiert das Programm nach dem Zeitpunkt der Aufnahme, um das Verorten zu erleichtern.

Im Editor schlägt das Programm im Modus „Schnell“ nun nach Bildanalyse individuelle Effekte vor. Der Assistenten-Modus zeigt keine Liste mehr, sondern Vorher-nachher-Bilder, die verdeutlichen, was die Assistenten tun. Der neue Assistent „Fotogröße verändern“ unterstützt bei der Wahl von Dateigröße, Auflösung und Seitenverhältnis für Druck und Web. Der ebenfalls neue Bewegungseffekt-Assistent ergänzt Bewegungsunschärfe mit dem Pfadweichzeichner aus Photoshop CC. Das fertige Bild kann man im Expertenmodus inklusive Ebenen und Masken bearbeiten – früher gaben die Assistenten nur flachgerechnete Pixelbilder aus.

Der Dehaze-Algorithmus aus Lightroom rechnet Nebel aus Fotos heraus. Der Filter „Verwacklung reduzieren“ analysiert den Pfad der Bewegungsunschärfe und rekonstruiert das Bild. Das Schnellauswahlwerkzeug bringt eine verbesserte Option zum Freistellen von Haaren mit.

Der Video-Editor Premiere Elements macht in Version 14 die Audio-Werkzeuge für Mix, Lautstärke und Effekte besser zugänglich. Außerdem lassen sich animierte Texttitel erstellen. Ein neuer Red-Noir-Assistent stellt rote Motivteile im Video frei und setzt alles andere in Schwarzweiß um. Ein weiterer Assistent erzeugt Zeitlupen- und Zeitraffer-Videos. Für den Videoexport hat Premiere Elements Vorlagen für Mobilgeräte, das Web, optische und andere Medien zu bieten. Dabei hat Adobe auch 4K-Unterstützung ergänzt.

Photoshop Elements und Premiere Elements stehen ab sofort für Windows und Mac OS zum Download bereit. Die Programme kosten einzeln jeweils 100 Euro; das Bundle gibt es für 150 Euro. Wie Sie Fotos mit der neuen Version von Photoshop Elements verwalten, entwickeln und mit Effekten versehen, lesen Sie ab Seite 112. (akr@ct.de)

Strukturiertes PDF fürs Archiv

Der Cloud-Service data2pdf (D2P) von BEL-IT GmbH fertigt aus Datei-Sammlungen und Mail-Archiven ein PDF mit Inhaltsverzeichnis. Anders als Acrobat setzt er dabei sogar verschachtelte Strukturen um. MS-Office- und Bild-Attachments konvertiert D2P in PDF, nicht unterstützte Formate wie MP3 bleiben im Original erhalten und werden an das PDF angehängt. Um den Service nutzen zu können, muss man zeitlich begrenzt gültige Kontingente erwerben – 25 Konvertierungen pro Monat kosten beispielsweise knapp 35 Euro. (atr@ct.de)


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