Mission (Im)possible

4K-Grafikkarte im Kompaktformat: AMD Radeon R9 Nano

Test & Kaufberatung | Test

Eine Mini-Grafikkarte mit genug Power fürs 4K-Gaming – so bewirbt AMD die Radeon R9 Nano. Dazu soll sie noch effizienter arbeiten als die Maxwell-Konkurrenz – ein unmögliches Unterfangen?

AMD zeigt mit der Radeon R9 Nano, dass rasend schnelle 4K-Grafikkarten kompakt und sparsam ausfallen können. Die neueste Konstruktion ist nicht einmal 16 cm lang und passt in sehr kompakte Gehäuse. Dazu versucht AMD das scheinbar Unmögliche und packt auf ihre kleine Fläche den allerschnellsten Fiji-Grafikchip, der auch auf dem wassergekühlten Monster Radeon R9 Fury X sitzt. Allerdings soll die Nano nur 175 statt 275 Watt schlucken, also sogar mit Nvidias effizienten Maxwell-2.0-Grafikkarten konkurrieren.

Wie das gehen soll? Als AMD die Radeon R9 Nano vorstellte, ließ die Firma die üblichen PR-Floskeln weg und sagte klar: Die geringe Leistungsaufnahme erreicht die Nano, weil sie die Taktfrequenz ihres Grafikchips in bestimmten Situationen drosselt. Doch das sei beim Spielen nicht spürbar und koste kaum Leistung. Kurze Zeit später war die Karte auf dem Weg von Nordamerika nach Hannover.

„Niedlich!“ und „Och, ist die süß!“ entlockte der schiere Anblick der Nano meinen Kollegen. Deren Kinnladen klappten herunter, als sie erfuhren, dass sie zu den schnellsten 4K-Grafikkarten überhaupt zählen soll. ...

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