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Dockingstation für iPhone und Watch

Belkin hat eine Ladestation vorgestellt, die per integriertem Lightning-Stecker ein iPhone sowie über eine Halterung eine Apple Watch induktiv auflädt. Die Apple Watch wird sich damit vermutlich nicht im Weckermodus betreiben lassen, weil die Halterung nicht für seitliches Anbringen der Watch ausgelegt ist.

Der Lightning-Stecker lässt sich für den Einsatz mit verschieden dicken iPhone-Hüllen über ein an der Rückseite angebrachtes Rad verstellen. Die Ladestation versorgt ein Netzteil über ein 1,5 Meter langes Kabel. Laut Belkin kommt die Docking-Station in Deutschland für 130 Euro in den Handel. (dz@ct.de)

Apple setzt Einkaufstour fort

Anfang Oktober wurden gleich zwei Übernahmen des Konzerns publik: Nach dem Spracherkennungsspezialisten VocalIQ kaufte der Mac- und iPhone-Hersteller mit Perceptio einen Spezialisten für maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz.

VocalIQ hat sich auf die Auswertung von Dialogen zwischen Mensch und Computer spezialisiert und dürfte Apple bei der Verbesserung der Assistenten Siri und CarPlay behilflich sein. VocalIQ bezeichnet seine Software als lernfähig. Nutzer müssten sich nicht mit speziellen Kommandos auf die Software einstellen; vielmehr sei eine Sprachsteuerung in vollständigen Sätzen möglich. Beide, Apple und VocalIQ bestätigten die Übernahme, kommentierten sie aber nicht. Die britische Zeitung „Business Weekly“ schätzt den Kaufpreis auf 50 bis 100 Millionen US-Dollar.

Perceptio arbeitete bisher an Software für Smartphones, die KI-Technik lokal einsetzt, also ohne Cloud-Unterstützung auskommt. Die Firma wolle dabei so wenig Kundendaten wie möglich sammeln, heißt es in einer Selbstdarstellung. Perceptio machte mit Software auf sich aufmerksam, die komplexe Algorithmen aus dem Bereich neuronaler Netze auf vergleichsweise leistungsschwache Smartphones bringt. Apple bestätigte lediglich die Übernahme von Perceptio und machte keine weiteren Angaben. (dz@ct.de)

Facebook-Messenger für Apple Watch

Wie bei der Vorstellung des iPhone 6s angekündigt, hat Facebook ein Update seines Instant Messengers veröffentlicht.

Die Version 38.0 enthält unter anderem eine Variante für die Apple Watch. Mit der Computeruhr kann man neben Text-Chats auch Sprachnachrichten und Sticker senden und empfangen sowie Likes vergeben. Sprachbotschaften wandelt die Sprachassistentin Siri zu Texten. Außerdem nutzt der IM iOS-9-Funktionen wie das Durchforsten von Messenger-Kontakten und -Chats per Spotlight und auf geeigneten iPads das Multitasking mit Split-Screen (dz@ct.de)

Leichtere Windows-Installation mit OS X 10.11

Auf Macs, die mit Apples neuer OS-X-Version 10.11 alias El Capitan laufen, sind Installationsmedien wie USB-Sticks nicht mehr erforderlich, um ein Dual-Boot-System herzustellen. Diesen Umweg nutzte Apple mit älteren OS-X-Versionen, um Windows-Treiber für seine Hardware einzulesen. Die neue, mit El Capitan ausgelieferte Windows-Einrichtungs-Software namens Boot-Camp installiert die Treiber in einer separaten Partition. So lässt sich beispielsweise Windows 10 viel einfacher auf aktuellen Macs einrichten. Das sind derzeit der neue Mac Pro, das MacBook Air mit 11- und 13-Zoll-Monitor sowie MacBook Pro (Retina) mit 13 und 15 Zoll. Apple hatte El Capitan wie angekündigt am 30. September 2015 veröffentlicht. (dz@ct.de)

App Slicing wieder aktiv

Der App Store liefert jetzt wie von Apple angekündigt, gerätespezifische Varianten von Apps aus, wenn auf iPhone, iPad oder iPod touch mindestens iOS 9.0.2 installiert ist. Dies teilte Apple Entwicklern mit.

Zum Start des App Slicing kam es in Verbindung mit iCloud-Backups beim Umstieg auf ein neues Gerät wie das iPhone 6s oder iPhone 6s Plus zu Datenverlusten. Apple hatte die Funktion deshalb vorübergehend deaktiviert und zunächst wieder komplette Fassungen der Apps ausgeliefert. Diese enthalten als Universal-Apps alle Software-Bestandteile für alle iOS-Plattformen, belegen also mehr Speicherplatz als nötig. App Slicing gehört zu den Speicherplatz-Sparmaßnahmen, die der iPhone-Hersteller mit iOS 9 eingeführt hat (App Thinning). (dz@ct.de)

Apple-Notizen

Apple arbeitet daran, weitere Partner für sein SIM-Projekt zu gewinnen. Mit der Apple-SIM schalten Nutzer des iPad Air 2 zwischen T-Mobile USA, EE Großbritannien sowie dem Roaming-Dienst GigSky dynamisch um.

Laut Apples Spezifikations-Seiten sind iPhone 6, 6 Plus und das iPad Air 2 mit dem Update auf iOS 9.0.2 von Bluetooth 4.0 auf Bluetooth 4.2 aktualisiert worden. iPhone 6s und 6s Plus sowie das iPad mini 4 bringen Bluetooth 4.2 ab Werk mit.

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