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Bildbearbeitungs-Apps von Adobe

Adobe hat zwei neue Apps zur Bildbearbeitung vorgestellt: Photoshop Fix für schnelle Retusche und Capture CC zur Aufnahme von Arbeitsmaterialien. Photoshop Fix hat von der Photoshop-Mutter den Reparaturpinsel, den Klonstempel und den Verflüssigen-Filter erhalten. Aktuell steht die App nur für iPhone und iPad zur Verfügung; eine Android-Version soll in Kürze folgen.

Capture CC kombiniert die Fähigkeiten der Capture-Apps Brush, Shape, Color und Hue. Die App nimmt Pinselspitzen, Vektorformen und Farbpaletten in einheitlicher Oberfläche auf. Die Inhalte wandern in die Creative Cloud und stehen anschließend über die Bibliothek-Paletten in Photoshop, Illustrator, Premiere Pro und anderen Anwendungen zur Verfügung. Zugang zu den persönlichen Bibliotheken bekommen nun auch Nutzer von Dreamweaver, Flash Pro und Muse.

Die bestehenden Apps Photoshop Mix für Montagen, Photoshop Sketch und Illustrator Draw für Zeichnungen, Comp für schnelle Layouts und Premiere Clip für Videoschnitt erhalten Systempflege-Updates.

Lightroom Mobile heißt nun Adobe Photoshop Lightroom for iPad beziehungsweise iPhone. Während Android-Nutzer bis auf Weiteres noch mit Version 1.3 vorliebnehmen müssen, gibt es die iOS-App nun in Version 2.0. Sie greift auf die Kamera-App zu und bearbeitet aufgenommene Fotos direkt. Die App lässt sich kostenlos, das heißt ohne Creative-Cloud-Abo nutzen. Nur für die Cloud-Synchronisation mit Lightroom auf dem Desktop braucht man ein Abo. Creative-Clound-Kunden entstehen für die Nutzung aller genannten Apps keine zusätzlichen Kosten. Das Einstiegsangebot bei den Abos ist das Fotografie-Programm für knapp 12 Euro pro Monat. (akr@ct.de)

Kostenloses SoftMaker-Office im Google Play Store

SoftMaker bietet die kostenlosen HD-Basic-Varianten von TextMaker, PlanMaker und Presentations für Android-Tablets jetzt auch bei Google Play an – bislang waren sie lediglich im Amazon-App-Shop erhältlich und ließen sich nur starten, solange die Amazon-App installiert war. Die Basic-Versionen der SoftMaker-Apps lesen und schreiben Microsofts alte und aktuelle Dokumentformate und bieten die wichtigsten Grundfunktionen zum Bearbeiten der Dateien. Weiterführende Funktionen wie Rechtschreibkorrektur, Änderungsprotokoll oder Pivot-Tabellen fehlen, lassen sich aber durch In-App-Upgrades für 5 Euro pro App nachrüsten.

Die SoftMaker-Apps laufen auf Tablets mit ARM-CPU und Android 4.0 oder höher. Außerdem empfiehlt der Hersteller Geräte mit einer Bildschirmdiagonale von mindestens 7 Zoll. Für kleinere Displays gibt es weiterhin die kostenlosen Free-Office-Varianten für Smartphones. (db@ct.de)

MIDI-Keyboard für iOS und Android

Die portablen Keyboards iRig Keys und Keys Pro von IK Multimedia ließen sich bisher nur über die Lightning-Schnittstelle mit iOS-Geräten verbinden. Die neue Generation unterstützt auch Android sowie Mac und PC. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Lightning- ein USB-Kabel für den Anschluss an Android-Geräte und ein weiteres USB-Kabel für den Betrieb an Mac und PC.

Die App iGrand Piano für iPhone und iPad sowie jetzt auch für Android liefert den Klang zu den Tasten. Sie bringt drei Klaviere mit; das dritte wird erst nach Registrierung freigeschaltet. 15 zusätzliche Instrumente stehen per In-App-Kauf zur Verfügung. Auf Android-Geräten arbeitet iRig Keys außerdem mit der App iLEctric Piano zusammen. Auch sie bringt drei E-Pianos mit und bietet 15 weitere zum Kauf an. Auf PC und Mac können iRig-Keys-Käufer den Sampler SampleTank 3 SE inklusive einer 6,5 GByte großen Soundbibliothek mit Orchester- bis Ethnoinstrumenten nutzen.

Beide Keyboards besitzen 37 gewichtete Tasten. Beim iRig Keys sind sie 19 mm breit. Beim Keys Pro entspricht die Tastenbreite der Klaviernorm, also inklusive Abstand 23,6 mm. Beide Varianten bringen ein Modulations- und ein Pitch-Rad sowie Tasten zur Programmierung mit. Das kleine Keyboard kostet 130 Euro, iRig Keys Pro 150 Euro. (akr@ct.de)

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