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WLAN-Router mit drei Funkmodulen

Mit dem WLAN-Breitband-Router R8500 antwortet Netgear auf die Vorlage von Asus (ct.de/-2807068). Der R8500 funkt laut Hersteller über drei WLAN-Module, die alle bis zu 4 MIMO-Streams nutzen. Mit den proprietären Modulationen Turbo- und NitroQAM der verwendeten Broadcom-Chips sollen kompatible WLAN-Clients bis zu 1000 MBit/s bei 2,4 GHz und 2166 MBit/s bei 5 GHz erreichen. Über die drei Module errechnet Netgear so eine Summendatenrate von 5300 MBit/s brutto.

Multi-User-MIMO soll die Kanalkapazität mit einfachen MU-MIMO-fähigen Clients besser ausnutzen (siehe Seite 114). Zur WLAN-Ausstattung kommen ein 1,4 GHz schneller Dual-Core-Prozessor, 6 Gigabit-Ethernet-Ports und zwei USB-Anschlüsse für Massenspeicher und Drucker. Zwei GE-Ports kann man per Link Aggregation bündeln, damit sich die WLAN-Performance ins LAN übertragen lässt. Der R8500 soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und 450 Euro kosten.

(ea@ct.de)

11ac-WLAN-Access-Points für Außeneinsatz

Lancom Systems bietet mit der OAP-800er-Serie neue WLAN-Basen für den Außeneinsatz an. Die Access Points stecken in staubdichten und strahlwassergeschützten Gehäusen (IP 66) und sollen bei Temperaturen zwischen –33°C und +70°C funktionieren. Sie funken mit 2-Stream-MIMO nach den WLAN-Standards IEEE 802.11n (max. 300 MBit/s brutto) und IEEE 802.11ac (867 MBit/s).

Der OAP-821 hat ein WLAN-Modul mit einer integrierten 5-GHz-Antenne für Richtfunk sowie einen Anschluss für eine externe 2,4-GHz-Antenne. Das Modell OAP-822 enthält zwei Funkmodule und besitzt vier externe Antennenanschlüsse. Beim OAP-830 ist zudem je eine Sektor-Antenne für jedes Band (2,4 und 5 GHz) integriert. Zubehör wie Montagematerial, außentaugliche Kabel und ein PoE-Injektor gehören zum Lieferumfang, beim Bridge-Kit mit zwei OAP-821 auch Überspannungsschutzadapter. Der OAP-821 soll 1190 Euro kosten, die Modelle 822 und 830 liegen bei 1430 Euro. Das Bridge-Kit kommt auf 2620 Euro. (ea@ct.de)

Linksys WRT1900ACS löst WRT1900AC ab

Belkin ersetzt mit dem WLAN-Breitband-Router Linksys WRT1900ACS sein im Sommer 2014 erschienenes Topmodell WRT1900AC (c’t 16/14, S. 62). Der Router ist äußerlich wenig verändert, intern hat sich mehr getan: Die Dual-Core-CPU ist etwas schneller geworden (1,6 statt 1,2 GHz) und das RAM hat sich von 256 auf 512 MByte verdoppelt. Der beim Vorgänger noch enthaltene, wenn auch selten laufende interne Lüfter ist entfallen.

Die übrige Spezifikation ist gleich geblieben: fünf Gigabit-Ethernet-Ports, ein USB-3.0-Anschluss, ein Kombi-Port USB 2.0/eSATA und zwei WLAN-Module für 3-Stream-MIMO (IEEE 802.11n-450, proprietär bis 600 MBit/s, IEEE 802.11ac-1300). Softwareseitig ist ein OpenVPN-Server für maximal 5 Verbindungen dazugekommen. Außerdem verspricht Belkin mit Erscheinen des Geräts vollständige OpenWRT-Unterstützung (15.05, Chaos Calmer, siehe c’t-Link). Der WRT1900ACS soll 250 Euro kosten und noch im Oktober verfügbar sein. (ea@ct.de)

WLAN-Basis mit Soft-Controller

Ruckus Wireless bietet mit den Modellen R500 Unleashed und R600 Unleashed zwei Access Points an, die zum Betrieb keinen separaten WLAN-Controller mehr voraussetzen. Stattdessen läuft in kleinen Funknetzen ein AP als Soft-Controller, der weitere Basen steuert. Damit will Ruckus auch kleine und mittlere Firmen wie Hotels, Cafés und Restaurants erreichen, die mit wenigen Access Points auskommen, um ihren Mitarbeitern und Gästen einen drahtlosen Internetzugang zu bieten. Die APs sollen 645 US-Dollar (R500 Unleashed) beziehungsweise 795 US-Dollar (R600 Unleashed) kosten. (ea@ct.de)

Netz-Notizen

Asustor hat sein Videoüberwachungs-Plug-in für NAS aufgefrischt: Das Surveillance Center 2.4 Beta unterstützt bei der 7er-NAS-Serie per kostenpflichtiger Lizenzoption bis zu 49 Videokanäle (25 bis 8 bei den kleineren NAS) und soll nun auch mit Digitus-Kameras zusammenarbeiten.

Buffalo Technology erweitert sein Angebot um ein 2-Bay-Business-NAS: Die TeraStation 3200 arbeitet mit einem Marvell-Dual-Core-Prozessor und 1 GByte RAM. Je nach Plattenbestückung kostet das Gerät zwischen 469 Euro (2 TByte) und 729 Euro (8 TByte).

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