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Test & Kaufberatung | Kurztest

Bei dem Quadrokopter-Bausatz Flexbot ersetzen Smartphone oder Tablet die Steuerknüppel. Individualisten pimpen das Fluggerät per 3D-Druck.

Bevor es heißt: „Ready for Takeoff“, muss der Flexbot mit viel Fingerspitzengefühl zusammengebaut werden. Die Steuerplatine befindet sich bereits ab Werk im Gehäuse; Motoren, Propeller und Akku wollen noch eingesetzt und angeschlossen werden. Dabei sollte man sich peinlichst genau an die etwas kryptische Anleitung halten. Werden die Motoren nicht exakt in ihren vorgesehenen Halterungen installiert, hebt der Flexbot nicht ab. Gute Idee: Wem das Gehäuse des Fluggeräts nicht zusagt, der spendiert seinem Quadrokopter ein neues aus dem 3D-Drucker. Passende Vorlagen können Sie aus dem Internet herunterladen (siehe c’t-Link) und mit kostenloser 3D-Software wie SketchUp Make oder netfabb Basic nach Ihren Wünschen bearbeiten.

Dem Quadrokopter liegt keine Fernbedienung bei; gesteuert wird er über eine kostenlose App für iOS und Android. Sie punktet mit einer klar strukturierten Benutzeroberfläche und stellte im Test in wenigen Sekunden eine stabile Bluetooth-Verbindung zum Flexbot her. Wer Steuerknüppel gewohnt ist, tut sich mit der Touch-Steuerung anfangs unter Umständen schwer. Bevor wir sichere und präzise Flugmanöver vollführen konnten, musste der Flexbot einige Abstürze einstecken. Dabei erwies er sich aber als äußerst robust. Selbst mehrere Crashs aus eineinhalb Metern Höhe auf Parkettboden richteten keinen nennenswerten Schaden an. Für den Fall der Fälle liegen je zwei Ersatzmotoren und -rotoren mit in der Schachtel.

Hat man den fummeligen Aufbau erfolgreich absolviert und sich an die Touch-Steuerung gewöhnt, belohnt einen der Flexbot mit filigranen Flugmanövern, guter Ausdauer und stattlichem Tempo. (mre@ct.de)

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