Verkehrsleitstellen Update

Neun WLAN-Router mit QoS-Funktionen

Test & Kaufberatung | Test

Telefonie und Fernsehen übers Internet sowie IPv6 als das neue Zugangsprotokoll sind zwar noch nicht allgegenwärtig, aber schon seit Längerem Stand der Technik. Nicht allein damit muss ein zukunftsfähiger Router zurechtkommen können. Er sollte auch Optionen bieten, Telefonaten und Spielen gegenüber Uploads Vorrang zu gewähren, damit es keine Aussetzer gibt. Wir haben neun gängige Geräte auf ihre Funktion und Nutzerfreundlichkeit abgeklopft.

Außer Optionen für Quality of Service (QoS) zur manuellen oder automatischen Priorisierung muss ein aktueller Router schnelles WLAN für beide Funkbänder mitbringen, und Gigabit-Ethernet mit 1000 MBit/s fürs LAN ist inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Ferner sollte er den Internetzugang möglichst auch über Telekom-VDSL herstellen können, optimalerweise im Full-Dualstack-Betrieb (IPv4 und IPv6 in derselben PPPoE-Session).

So fanden neun Geräte vom 60-Euro-Sparmodell Edimax BR-6478AC bis zum 280-Euro-Boliden Asus RT-AC3200 den Weg ins c’t-Labor. Die drei High-End-Geräte locken mit gleich drei integrierten WLAN-Modulen, was die summarische Funkleistung – bei proprietärer Modulation – auf 3200 MBit/s brutto hochtreibt. Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken: Standardkonforme WLAN-Clients beliefern diese Router mit maximal 1300 MBit/s brutto im 5-GHz-Band und 450 MBit/s bei 2,4 GHz. Die zusätzliche WLAN-Schnittstelle treibt die Leistungsaufnahme gegenüber den einfacheren Routern übrigens um 4 bis 5 Watt hoch. Man bezahlt den Luxus also nicht nur bei der Anschaffung, sondern auch mit 10 bis 13 Euro zusätzlichen Stromkosten pro Jahr. ...

Ergänzungen & Berichtigungen

Der Artikel entspricht dem Stand der gedruckten c't. Folgende Änderung hat sich seitdem ergeben:

UPDATE

Das kurz nach Redaktionsschluss erschienene Firmware-Update für den Netgear R8000 behebt dessen im Test festgestelltes T-VDSL-Problem: Der Router baute mit der Firmware 1.0.3.4 auch an einem Telekom-VDSL-Anschluss im Dualstack-Betrieb eine stabile Verbindung auf, wobei IPv6 funktionierte. Jedoch meldete sich der Router nun aus dem Netz ab, wenn wir seinen IGMP-Proxy für Multicast-IPTV (Telekom Entertain) aktivierten.

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