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BenQ: 4K-Monitor mit 24"-Diagonale

Wer vorrangig Office-Anwendungen nutzt, braucht meist keine riesige Schirmfläche, profitiert aber von der sehr scharfen Schriftdarstellung eines 4K-Monitors. Für diese Zielgruppe hat BenQ nun den BL2420U vorgestellt. Der Monitor hat eine Diagonale von 24 Zoll (rund 61 Zentimeter) und löst mit 3840 × 2160 Bildpunkten auf.

Für den 4K-Betrieb mit einer Bildwiederholrate von 60 Hertz stehen ein DisplayPort und eine HDMI-2.0-Buchse bereit. Signale mit einer kleineren Auflösung oder geringeren Wiederholrate lassen sich auch über die DVI- und HDMI-1.4a-Schnittstellen zuspielen. Das IPS-Panel des BL2420U soll den sRGB-Farbraum vollständig abdecken, sich durch eine geringe Winkelabhängigkeit auszeichnen und einen Kontrast von 1000:1 erreichen. Die maximale Helligkeit beziffert BenQ mit 300 cd/m2. Auf Wunsch passt ein Helligkeitssensor die Display-Helligkeit automatisch an das Umgebungslicht an. An weiteren Extras spendiert BenQ dem BL2420U integrierte Lautsprecher und einen USB-3.0-Hub mit zwei Ports.

Wie es sich für Office-Monitore gehört, lässt sich das Display auf dem Standfuß in der Höhe verstellen, neigen sowie seitlich und ins Hochformat drehen. Der BL2420U ist ab sofort für 590 Euro erhältlich. (spo@ct.de)

Epson lässt gefälsche Projektorlampen vom Markt nehmen

Der Projektorenhersteller Epson hat nach eigenen Angaben ein Strafverfahren gegen den britischen Lampenhändler „Just Lamps“ einleiten lassen, nachdem der Händler gefälschte Lampen nach Deutschland gelieferte hatte. Laut Epson würden die Fälschungen eine „ernste Gefahr für Gesundheit und Sicherheit von Anwendern“ darstellen: Mindestens eine von Just Lamps verkaufte Lampe habe in einem Epson-Projektor schwere Schäden verursacht. Wie das Unternehmen mitteilt, können die Fälschungen überhitzen oder schmelzen. In einigen Fällen seien diese Lampen sogar explodiert.

Insgesamt seien 67 Lampen bei dem englischen Händler beschlagnahmt worden, die sich allesamt als Fälschungen entpuppten. Just Lamps wurde zur Zahlung einer Geldstrafe zuzüglich der Verfahrenskosten verurteilt. (jkj@ct.de)

New York Times verteilt eine Million VR-Pappbrillen

Die US-Tageszeitung New York Times hat mit „The Displaced“ einen Virtual-Reality-Film produziert. Zusammen mit Google will die Zeitung kommenden Monat eine Million VR-Smartphone-Papphalterungen verteilen, um ihn vorzuführen.

„The Displaced“ zeigt das Leben von vom Krieg entwurzelten Kindern. Laut New-York-Times-Chefredakteur Dean Baquet handele es sich bei dem Film um das „erste ernsthafte Stück Journalismus, das Virtual Reality nutzt“. VR gilt als wirkungsvolles Mittel, um beim Zuschauer Empathie zu erzeugen.

Produziert hat die Zeitung den Film mit dem VR-Studio VRSE, das bereits Erfahrung mit sehr ernsten Themen hat: Im gemeinsam mit den Vereinten Nationen gedrehten VR-Film „Clouds over Sidra“ folgen die Zuschauer einem zwölfjährigen Mädchen durch ein riesiges Flüchtlingscamp in Jordanien.

Der Film ist kostenlos in der VRSE-App zu sehen (erhältlich für Android, iOS und Samsung Gear VR).Um möglichst vielen Lesern zu ermöglichen, „The Displaced“ mit voller Virtual-Reality-Wirkung anzuschauen, verteilt die New York Times zusammen mit Google eine Million VR-Smartphone-Halterungen aus Pappe.

Alle Print-Abonnenten bekommen die Halterung zur Wochenend-Ausgabe am 7. November ins Haus geliefert. „Einige“ Digital-Abonennten sollen per E-Mail einen Pappbrillen-Gutscheincode bekommen. (jkj@ct.de)

Canon-A2-Fototintendrucker mit 12 Patronen

Canons neu vorgestellter, auf Fotos spezialisierter Tintendrucker ImagePrograf Pro-1000 soll Fotopapiere bis DIN A2 randlos bedrucken und auch bis zu 0,7 Millimeter dicke Fine-Art-Medien verarbeiten können. Damit tritt er gegen das knapp 1200 Euro teure Epson-Modell SureColor SC-P800 an, das ebenfalls A2-Papiere bedruckt.

Der ImagePrograf Pro-1000 nutzt wie sein Konkurrent pigmentierte Farben (Canon Lucia Pro). Um einen großen Farbraum abzudecken, verwendet er elf Einzeltinten inklusive Rot, Blau und zwei Grautönen. Die zwölfte Patrone enthält den für Canons Profi-Fotodrucker typischen Chroma Optimizer, einen Klarlack, der die Schwarzwiedergabe verbessern soll. Wie beim Epson-Drucker gibt es ein Matt-Schwarz und ein Foto-Schwarz für Glossy-Papiere. Anders als der SC-P800, bei dem sich beide Schwarztinten einen Druckkopf teilen müssen, besitzt der ImagePrograf für jede der zwölf Patronen einen separaten Kopf mit jeweils 1536 Düsen.

Für die Verbindung zum PC stellt der Canon-Drucker außer der üblichen USB-Schnittstelle auch Ethernet und WLAN (IEEE 802.11n) zur Wahl. Via WLAN kommuniziert er außerdem mit Andoid- und iOS-Mobilgeräten und WiFi-Pictbridge-Kameras und druckt auf Cloud-Diensten gespeicherte Bilder. Zur mitgelieferten Software gehören das leistungsfähige Plug-in „Print Studio Pro“ für Photoshop und Lightroom sowie 17 ICC-Profile für verschiedene glänzende und matte Druckmedien. Der Canon ImagePrograf Pro-1000 soll ab Februar 2016 für rund 1300 Euro zu haben sein. (rop@ct.de)

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