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Fedora 23 versucht, BIOS-Updates zu vereinfachen

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Die neueste Ausgabe der Linux-Distribution beherrscht eine UEFI-Funktion, über die sich Mainboard-Firmware leicht aktualisieren lässt. Erstmals sind auch Anfänge einer Infrastruktur dabei, die Spiele und GUI-Programme unter verschiedensten Distributionen installieren kann.

Die Version 23 der Linux-Distribution Fedora will es Anwendern erleichtern, die Firmware ihrer Hardware zu aktualisieren. Dazu haben die Fedora-Entwickler das Software-Verwaltungsprogramm von Gnome erweitert, damit es Firmware-Updates auf dieselbe Weise zur Installation anbieten kann wie aktualisierte Fedora-Komponenten. Es greift dabei auf das neue Kommandozeilenwerkzeug fwupdmgr zurück, das beim neuen Webdienst „Linux Vendor Firmware Service“ (LVFS) nach Updates sucht; dort können Hardware-Hersteller aktuelle Firmware hinterlegen.

Sonderlich viel Praxisbedeutung hat diese Funktion vorerst nicht: Die Webseite offeriert keine zweihundert Firmware-Updates und Fwupdmgr unterstützt bislang nur wenig Hardware. Dazu gehört neben dem Raspberry Pi und dem Farbkalibrierungs-Sensor ColorHug allerdings auch eine Firmware-Update-Funktion von UEFI. Diese beherrscht zwar bislang kaum ein System – offenbar rechnet das Fedora-Projekt aber damit, dass Hersteller von x86-Systemen diesen Update-Weg in Zukunft verstärkt implementieren. Er wurde erst im Mai mit UEFI 2.5 spezifiziert, kam aber bereits zuvor bei einigen ARM-Tablets mit Windows RT zum Einsatz. ...

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c't 25/2015, Seite 94 (ca. 1.5 redaktionelle Seiten)
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  1. Anwendungs-Revolution
  2. Neue Ausgabewege
  3. Tessellation
  4. Versionswechsel
  5. Abhärten
  6. Zimt-Variante

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