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Trends & News | Web-Tipps

Zeit im Blick

www.histography.io

www.wikipedia.de

Einen ungewöhnlichen Blickwinkel auf geschichtliche Ereignisse eröffnet histography.io. Die Seite stellt ausgewählte Wikipedia-Einträge auf einem Zeitstrahl als Punkte dar. In der Großansicht ähnelt das Gesamtbild einem Sonogramm, das durch Verschieben der Zeitleiste in Bewegung gerät. Erwartungsgemäß verdichten sich die Punkte ab dem 19. Jahrhundert; die Aufstellung reicht jedoch bis zum Big Bang zurück.

Jeder Punkt wird erst einmal durch ein Bildchen repräsentiert. Klickt man darauf, kann man sich – sofern vorhanden – ein Video anzeigen lassen oder weitere verwandte Einträge identifizieren. „Die früheste Bootkonstruktion“ führt dann etwa zur „Erfindung des Seils“. Eine Filterleiste hilft, Ereignisse auf Kategorien wie „Musik“, „Aufstände“ oder „Erfindungen“ einzuschränken. (Tobias Engler/jo@ct.de)

Apps für Kinder

http://www.datenbank-apps-fuer-kinder.de

http://de.gute-apps-fuer-kinder.de

http://www.klick-tipps.net/kinderapps

http://www.kindersoftwarepreis.de

http://www.gigamaus.de

Eltern von Kindern im Vor- und Grundschulalter, die sich ein Tablet oder ein Smartphone anschaffen, stehen oft vor der Frage, mit welchen Apps sie ihren Nachwuchs unbesorgt spielen lassen können. App Store und Play Store geben zwar Alterseinstufungen, denen man aber nicht unbedingt trauen kann: Die App-Entwickler bewerten ihre Apps selbst; eine systematische pädagogische Überprüfung der Altersangaben findet nicht statt.

Glücklicherweise gibt es mittlerweile eine Reihe von Informationsangeboten, auf denen sich Eltern, Lehrer und Erzieher einen Überblick verschaffen können. Die Apps-Datenbank des deutschen Jugendinstituts zum Beispiel lässt sich nach Altersgruppe, Genre und Schlagwörtern durchsuchen und bietet zu jeder verzeichneten App eine ausführliche Besprechung. Ähnliche Sammlungen mit empfehlenswerten Apps finden sich bei Gute Apps für Kinder sowie auf den Homepages der Kindersoftwarepreise Giga Maus und Tommi.

Diese Sites präsentieren nur einen kleinen Ausschnitt der für die jeweilige Altersgruppe verfügbaren Apps. Aber sie bieten einen Grundstock an Progrämmchen, mit denen man sein Kind unbesorgt spielen lassen kann. (jo@ct.de)

Englisch-Akademie YouTube

http://youpronounce.it

Die Aussprache von Wörtern in einer fremden Sprache lernt man am besten von Muttersprachlern. YouTube ist voller Videos mit Englisch-Muttersprachlern. Viele dieser Filme enthalten Untertitel, die gut mit dem gesprochenen Wort synchronisiert sind. Zudem lassen sich bestimmte Stellen in Videos auf die Sekunde genau ansteuern. Warum also nicht YouTube zum Englisch-Lehren einsetzen? Das hat sich auch der Entwickler Dan Barhen gedacht und die Suchmaschine Youpronounce.it ins Netz gestellt.

Sucht der Benutzer dort nach einem Begriff, durchforstet der Dienst die Untertitel von Zigtausenden YouTube-Videos und präsentiert passende Stellen. Mehr als 300 000 englische Wörter und Phrasen hat Barhen bereits mit Videos verknüpft. Zu einigen Anfragen erhält man Hunderte von passenden Fundstellen. Das ist praktisch, weil man so die Aussprache mehrerer Sprecher vergleichen kann. Mitunter ist die Aussprache ja durch die soziale oder regionale Herkunft des Sprechers gefärbt. (jo@ct.de)

Google-Ranking-Kriterien

https://northcutt.com/wr/google-ranking-factors

Welche Faktoren zieht Google eigentlich heran, um die Relevanz einer Webseite zu beurteilen? Es gibt kaum ein Feld, über das so viele Spekulationen und Halbwissen kursieren wie das Ranking von Googles Suchmaschine. Die Marketing-Agentur Northcutt hat sich die Arbeit gemacht, alle belegbaren Informationen zu Ranking-Faktoren zusammenzutragen. Dazu wurden unter anderem Patentschriften und Statements von Google-Mitarbeitern ausgewertet.

Auf einer Seite findet man eine riesige Liste von 261 Faktoren, aufgeschlüsselt nach Eigenschaften wie positiven und negativen Einflüssen. Zu jedem Faktor gibt es einen kurzen Absatz mit einer Beschreibung sowie einer Einschätzung der Wahrscheinlichkeit, ob Google ihn verwendet – von „Concrete“ bis „Myth“. In vielen Fällen sind auch weiterführende Informationen verlinkt, etwa die Statements der Google-Mitarbeiter.

Die Autoren der Seite können sich nicht immer zu einer klaren Einschätzung durchringen; etliche Faktoren gelten als „Probable“. Überhaupt keine Angaben machen sie dazu, wie wichtig einzelne Faktoren sind: Es darf also weiter spekuliert werden. (jo@ct.de)

Hype-Videos

Eine Drohne eignet sich vortrefflich, um Tiere zu filmen – zumindest so lange diese sich nicht durch das Flugobjekt bedroht fühlen oder es als Spielzeug oder Beute sehen: Das zeigt der Zusammenschnitt Animals Attacking Drones eindrücklich.

https://youtu.be/9F8sPBsR9Lo (1:53)

Tesla macht alles besser als herkömmliche Autohersteller? Wohl kaum! Der per Update eingespielte Autopilot scheint jedenfalls seine Tücken zu haben.

https://youtu.be/MrwxEX8qOxA (0:14)

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