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WinZip mit Verschlüsselung und Cloud-Anbindung

WinZip 20 bringt verbesserte Verschlüsselung und einen Datei-Manager mit. Dieser ist in die Ribbon-Oberfläche des Programms integriert und bietet Zugriff auf Festplatte, Netzwerk und Cloud-Dienste wie Google Drive oder Dropbox. Er kann Ordner erstellen, löschen, verschieben und sie als häufig verwendet hervorheben. Das Programm erteilt Freigaben zur Weitergabe über Cloud-Speicherdienste, Twitter, Facebook, LinkedIn, GoogleHangouts, Yahoo Messenger, Jabber und Office-365-Gruppen. Der Auftragsassistent automatisiert Backups und teilt den erfolgreichen Abschluss über soziale Netzwerke oder Instant Messenger mit.

WinZip ist in den Editionen Standard, Pro und Enterprise als 32- und 64-Bit-Version für Windows ab XP erhältlich. Die Standardversion für 36 Euro enthält keinen Auftragsassistenten; die 50 Euro teure Pro-Ausgabe schon. Mit der Enterprise-Version lassen sich unternehmensweit Verschlüsselungsstandards und Zugang über Mail, Cloud und Intranet implementieren. (akr@ct.de)

Lightroom: Zurück auf Los

Mit dem Lightroom-Upgrade auf Version 6.2 beziehungsweise CC 2015.2 hat sich Adobe einigen Ärger eingehandelt. Der neue zweigeteilte und vor allem reduzierte Importdialog war in den Augen vieler Kunden so misslungen, dass sich der Hersteller zu einer Entschuldigung veranlasst sah. Auf die Änderung zurückzuführende Stabilitätsprobleme wurden zügig gefixt, der Dialog des Anstoßes blieb aber bestehen.

Mittlerweile hat Produktmanager Tom Hogarty in einem Blog-Eintrag versprochen, beim nächsten Update den alten Dialog mitsamt den entfernten Funktionen wiederherzustellen. Wer darauf nicht warten möchte, muss vorerst zur Version 6.1.1 zurückkehren (Anleitung siehe Link am Ende dieser Meldung). Folgende Import-Features fehlen der aktuellen Version: die Verschieben-Option, die Zoomfunktion in der Einzelbildansicht sowie Informationen über den Zielordner und Speicherbedarf der Bilder. (atr@ct.de)

Bildverwaltung für Unternehmen

Extensis Portfolio 2016 soll Unternehmen bei der Bildverwaltung im Firmennetzwerk unterstützen. Die neue Version speichert alle Bearbeitungsschritte und bietet Zugang zu früheren Bearbeitungsständen. Wie beim Dokumentenmanagement lassen sich Medien aus- und einchecken. Dabei verhindert die Software, dass mehrere Benutzer gleichzeitig an einer ausgecheckten Datei arbeiten oder bearbeitete Dateien mit älteren Versionen überschrieben werden. Ein „digitaler Tresor“ soll verhindern, dass Unbefugte Zugriff aufs Archiv bekommen. Außerdem kann Portfolio nun Nutzer- und Gruppenkonten aus Open und Active Directories nutzen. Portfolio 2016 ist ab sofort verfügbar. Preise beginnen bei 5520 Euro. (akr@ct.de)

Buchführung fürs Heimbüro

Die Buchführungsprogramme Win-, Mac- und Lin-HaBu für Windows-PCs, Macs und Linux-Rechner können in der Version 15.2 Gewinn- und Verlustrechnungen für einzelne Kostenstellen ausführen. Mails, zum Beispiel mit angehängten Rechnungen, lassen sich jetzt auch verschlüsselt versenden. Passend zu den jüngsten Versionen der Datev-Standardkontenrahmen sind die Nummern interner Buchhaltungskonten nicht mehr auf vier oder fünf Stellen festgelegt. Beim Zahlungsverkehr spielen die HaBu-Programme jetzt auch mit den Windows- und OS-X-Versionen von StarMoney zusammen. Updates auf die neuen Versionen bietet der Hersteller Manfred Richter wie gewohnt kostenlos an; für Erstinstallationen beginnen die Preise bei 40 Euro brutto. (hps@ct.de)

Anwendungs-Notizen

Die Alpha-Version 5.1 der Bürosuite LibreOffice soll doppelt so schnell hochfahren wie Version 5.0; die finale Version ist für Februar angekündigt. Eingebettete Formelausdrücke in RTF-Dateien werden dann als editierbare Math-Objekte importiert und nicht wie bisher nur als Bitmaps. In Calc-Tabellen sollen sich die Ergebnisse von Rechenformeln künftig auch als statische Werte exportieren lassen.

Eine an der HTW Berlin entwickelte Technik zur inhaltlichen Bildersuche und -präsentation – vormals ImageSorter – hat die nächste Ausbaustufe erreicht. Picsbuffet arrangiert Bilder nach visueller Ähnlichkeit auf einer Art Karte, in der man ähnlich wie bei Google Maps navigieren kann. Die gröbste Ebene zeigt zu einem Suchbegriff nur typische Repräsentanten, höhere Zoomstufen bringen mehr und mehr Varianten an die Oberfläche.

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