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Speicherplatz-Erweiterung für MacBooks

Die „Pear“ von Tardisk ähnelt optisch einer SD-Karte, kann aber mehr: Die mitgelieferte Software kombiniert den Flash-Speicher in der Karte mit der SSD des Apple-Notebooks zu einem logischen Laufwerk (Hybrid-Laufwerk). Auf Wunsch kann man den Pear-Speicherplatz aber auch eigenständig betreiben. Die Karte passt bündig in den SD-Steckplatz.

Die maximale Transferrate gibt der Hersteller mit 95 MByte/s an – SSDs erreichen leicht das Vierfache. Zum Einrichten des Hybrid-Betriebs muss die FileVault-Verschlüsselung vorübergehend deaktiviert werden, und das Auflösen der Verknüpfung erfordert ein Zurückspielen des SSD-Inhalts vom Time-Machine-Backup.

Tardisk setzt mindestens OS X 10.10 voraus. Der Speicher lässt sich nicht zusammen mit einer Boot-Camp-Partition verwenden. Die Akkulaufzeit sinkt laut Tardisk durch die SD-Erweiterung nur minimal, zum Beispiel beim MacBook Air angeblich um nur rund fünf Minuten.

Die 128-GByte-Ausführung der Tardisk Pear kostet 150 US-Dollar (138 Euro), die 256-GByte-Variante knapp 400 US-Dollar (368 Euro). Die Erweiterung eignet sich für das Retina-MacBook Pro, das 13-Zoll-MacBook Air und für das alte MacBook Pro mit DVD-Laufwerk. (Leo Becker/dz@ct.de)

Apple will Patent für „Panikmodus“

Apple möchte sich einen Sicherheitsmodus für iPhone und iPad patentieren lassen, der sich durch einen besonderen Fingerabdruck auslösen lässt. Dies geht aus dem Patentantrag 20150319294 hervor, den das US-Patent- und Markenamt Anfang November veröffentlicht hat („Fingerprint activation of a panic mode“).

Legt der Nutzer anstelle der üblichen Fingerkuppe, die das Gerät normalerweise entsperrt, eine zuvor definierte andere auf den Sensor, aktiviert er den Panikmodus. Es lassen sich auch mehrere Fingerkuppen definieren, erklärt der iPhone-Hersteller.

Anschließend sind persönliche Daten wie Dokumente, E-Mails und Fotos nicht mehr zugänglich. Das iPhone erscheine dann, als sei es frisch aufgesetzt. Ebenso könne ein Notruf ausgelöst oder eine Foto-, Video- oder Audioaufnahme mit dem Gerät gemacht werden, um Angreifer aufzuzeichnen. Zugleich dient das iOS-Gerät als Beacon, das ein Hilfe-Signal an andere Geräte in der Umgebung aussendet und den Standort sowie weitere Informationen an Rettungsdienste übermittelt. Denkbar sei auch, dass der Nutzer verschiedene Funktionen mit je einer Fingerkuppe verknüpft.

In bestimmten Situationen sei es nützlich, das Gerät nur in einem privaten Modus anstatt dem Panikmodus zu betreiben, führt Apple weiter aus, etwa bei erhöhter Diebstahlgefahr. Dann sollen nur bestimmte Funktionen zur Verfügung stehen und der Zugriff auf persönliche Daten ebenfalls nur eingeschränkt möglich sein. (Leo Becker/dz@ct.de)

Geldbörse mit iPhone-Akku

Das Wallet for iPhone von Nomad kombiniert einen Leder-Geldbeutel mit einem iPhone-Akku. Die Apple-zertifizierte Stromreserve hat der Hersteller als „Rückgrat“ in eine querformatige Brieftasche eingefasst. Die Maße gibt das Unternehmen mit 12,5 Zentimetern Länge, 9,5 Zentimetern Breite und maximal 2,5 Zentimetern Höhe an. Das Gewicht beträgt 162 Gramm.

Mit den enthaltenen 2400 mAh lasse sich ein iPhone 6s einmal vollständig aufladen, erklärt Nomad. Ein Lightning-Kabel ist integriert. Den Akku speist man über ein Micro-USB-Kabel, ein Ladevorgang dauert zwei Stunden. Zur Einführung kostet die Geldbörse 80 US-Dollar, ab Mitte November soll der Preis auf 100 Dollar steigen. (Leo Becker/dz@ct.de)

Apple-Notizen

Apple sucht einen Manager, der unternehmenseigene „Inhalte und Live-Projekte“ für iTunes, App Store und Apple Music umsetzt; der Fokus liege auf Spielfilmen, TV-Serien, Musik, Radio und Büchern.

Seit Erscheinen der neuen iOS-Version 9.1 am 21. Oktober sind laut einer Statistik des Herstellers 66 Prozent der geeigneten Smartphones und Tablets aktualisiert worden. iOS 8 liegt nun bei 25 Prozent.

Das Jailbreak-Tool Pangu gibt es außer für Windows nun auch für Mac OS X. Pangu jailbreakt Geräte mit iOS 9 bis 9.0.2. Für iOS 9.1 gibt es noch keine Jailbreak-Möglichkeit.

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