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Erste Apps bereit für iPad Pro

Adobe und Savage Interactive gehören zu den ersten Anbietern, die ihre Apps für das iPad Pro ausgelegt haben. Procreate von Savage, eine App zum Zeichnen, Malen und Illustrieren, verarbeitet auf dem 12,9 Zoll großen Gerät Bilder mit bis zu 16 000 × 4000 Pixeln. Auf dem iPad Air 2 liegt das Maximum bei 8000 × 4000 Pixeln. Laut Adobe lassen sich mit Photoshop Fix auf dem iPad Pro ebenfalls „größere Bilder“ bearbeiten. Zahlen nennt das Unternehmen jedoch nicht.

Beide Apps sind außerdem für den Apple Pencil optimiert. Savage verspricht anpassbare Modi für die Stift- oder Multitouch-Eingabe. Der Entwickler führt zudem die neuen Funktionen Druckempfindlichkeit, Azimut und Neigung auf und ergänzt, dass eine Druckkurvenanpassung mit jedem geeigneten Stylus möglich sei.

Procreate 3 setzt iOS 9.1 voraus und kostet 6 Euro. Die App bietet acht neue Pinsel sowie neue Effekte, darunter auch Bewegungsunschärfe. Weitere Funktionen sind für zwei Euro erhältlich. Das gratis erhältliche Photoshop Fix setzt lediglich eine ebenfalls kostenlose Adobe-ID voraus. Beide Apps nutzen auf neuen iPads das mit iOS 9 eingeführte Split View für die simultane Darstellung zweier Apps. (Leo Becker/dz@ct.de)

Kamera-Wahl beim Fußball

Mit der aktuellen Version der ZDF-App kann man bei Champions-League-Spielen weitere Kameraperspektiven hinzuschalten. Zur Wahl stehen außer dem normalen TV-Signal zwei Hintertorkameras sowie der Blick auf die Trainer an der Seitenlinie. Außer den Live-Streams kann man jederzeit auch Wiederholungen spannender Szenen ansehen, und zwar ebenfalls aus verschiedenen Perspektiven. Beide Funktionen gab es schon während der WM 2014, nun sind sie erstmals für die Champions League verfügbar. Außerdem bietet die App die üblichen Fußball-Features wie Live-Ticker, Statistiken und Twitter-Kommentare. Sie läuft auf iPhone, iPad und Android-Geräten. (cwo@ct.de)

Buntes Wörterbuch

Das „Bildwörterbuch“ des Hamburger Jourist Verlags eignet sich besser zum Stöbern und Entdecken als zum schnellen Nachschlagen. Die App enthält 120 000 Begriffe in Deutsch, Englisch, Russisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Sie sind aufgeteilt in Kategorien wie Nahrungsmittel, Gesellschaft, Büro und Wissenschaft. Von diesen Kategorien hangelt man sich über diverse Unterkategorien hinunter bis zu den einzelnen Wörtern. Tippt man eines an, hört man, wie es von Muttersprachlern ausgesprochen wird.

Außerdem enthält die App 4500 Grafiken, darunter viele interaktive, in denen man einzelne Dinge antippen kann, um sie übersetzen und vorlesen zu lassen. Die Online-Variante der App („Lexi 24 Bildwörterbuch“) ist kostenlos und zeigt Werbung. Die Offline-Variante („Jourist Bildwörterbuch“) belegt über 200 MByte, kostet aktuell 3,99 Euro und soll demnächst 7,99 Euro kosten. Beide Apps gibt es jeweils für iOS und für Android. In einigen Wochen soll Arabisch als weitere Sprache via Update hinzukommen. (cwo@ct.de)

App-Notizen

Welcome App Germany (iOS, Android, Windows Phone) und Refugermany (iOS, Android) sollen Flüchtlingen den Start in Deutschland erleichtern. Beide Apps liefern grundlegende Infos zu Themen wie Asylverfahren, Unterkunft, Behörden und Arbeitssuche auf Deutsch, Englisch und Arabisch.

Die App Breitbandmessung der Bundesnetzagentur (iOS, Android) misst Down- und Upload-Geschwindigkeiten über WLAN und Mobilfunk. Sie soll Nutzern ermöglichen, die tatsächliche Geschwindigkeit ihres Zugangs mit der vom Anbieter in Aussicht gestellten zu vergleichen.

Die neue Version von Google Maps für iOS informiert durch Sprachausgabe über Staus und Baustellen auf der Route. Die Android-Version kann das schon seit einiger Zeit.

Der Android-Browser Opera komprimiert nun auf Wunsch auch Videos und schont dadurch das Datenvolumen des Nutzers.

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