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Video-Festplatte mit 8 TByte

Seagate erhöht die Kapazität seiner auf Video-Aufzeichnungen spezialisierten Surveillance HDD auf 8 TByte. Die Festplatte kann die Daten von bis zu 64 Kameras gleichzeitig speichern und verfügt über Vibrationssensoren, die den Einsatz von nahezu beliebig vielen Laufwerken in einem Rack ermöglichen. Die Surveillance HDD ist für einen Workload von bis zu 180 TByte pro Jahr ausgelegt, die Übertragungsrate soll bei maximal 230 MByte/s liegen. Die Festplatte wird knapp 400 Euro kosten und soll voraussichtlich Ende November erhältlich sein. (ll@ct.de)

Flash-Beschleuniger von SanDisk

SanDisk hat eine neue Version seiner FlashSoft-Software zur Beschleunigung von IO-Operationen in virtuellen Umgebungen vorgestellt. Sie läuft unter Linux, Windows Server und in Hyper-V-Umgebungen und soll das Speichern häufig genutzter Dateien beschleunigen, indem sie diese Dateien auf Flash-Speicher auf dem gleichen Server anstelle von langsameren Festplatten oder gar Bändern im Backend speichert. Das soll die Reaktionszeiten der Anwendungen verkürzen.

SanDisk verspricht eine mehr als vierfache Anwendungsleistung gegenüber einer Lösung ohne Software-Beschleunigung. Administratoren können einzelne Dateien von der Cache-Funktion ausschließen; dies soll die Leistung noch einmal erhöhen. Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit hat SanDisk nicht mitgeteilt. (ll@ct.de)

Huawei-Server für Mittelständler

Die Firma ICO bietet einige Xeon-Server des chinesischen Telco-Ausrüsters Huawei an. Zunächst sind 2-HE-Einschübe mit zwei Xeons unter den Namen Xanthos R23A und R23C lieferbar, und zwar wahlweise frei konfigurierbar oder als Komplettgeräte mit fixer Ausstattung. Für 2736 Euro bekommt man etwa den Xanthos R23A mit zwei Xeon E5-2609 v3 (je sechs Kerne), 16 GByte RAM und vier SATA-Platten (je 1 TByte) am RAID-Adapter, der in der Basisversion allerdings nur RAID 0, 1 oder 10 kann. (ciw@ct.de)

Hyperkonvergente Server von Dell und Lenovo

Sowohl Dell als auch Lenovo haben neue Server mit Nutanix-Software als Basis für virtuelle Maschinen (VMs) angekündigt. Sie vereinen Prozessorkerne, RAM und (Flash-)Massenspeicher in einheitlichen, sogenannten hyperkonvergenten Systemen: Werden mehr Ressourcen nötig, wird der Pool an Systemen nach dem Scale-out-Prinzip um zusätzliche „Bauklötze“ erweitert. Die Idee dahinter: einheitliche Hardware, die sich leicht per Software administrieren lässt.

Dells Web-Scale Converged Appliance XC6320 besteht aus der Hardware des PowerEdge C6320, der in einem 2-HE-Einschub vier Server-Nodes vereint. Jeder dieser vier Knoten besteht aus zwei Xeons mit je 6 bis 14 Kernen, 64 bis 512 GByte RAM und sechs 2,5-Zoll-Massenspeichern, die man mit SSDs von 200 GByte bis 1,6 TByte oder Festplatten mit 1 oder 2 TByte bestücken kann. Zur Vernetzung dienen 10-GBit-Ethernet-Adapter. Das Nutanix-System startet von SATA-DoMs.

Lenovo will konkrete Produkte erst Anfang Dezember avisieren, hat aber schon einmal die Partnerschaft mit Nutanix verkündet. Ziel sind wohl ähnliche Systeme wie bei Dell. Alle Nutanix-Systeme konkurrieren dabei mit Offerten von Simplivity und vor allem EVO:Rail vom Branchenriesen VMware. (ciw@ct.de)

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