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Geschenke-Tipps der c’t-Redaktion

Test & Kaufberatung | Kaufberatung

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage nach den passenden Gaben für Freunde und Verwandte. Unser 8-Bit-Weihnachtsmann hat sich auf den Weg gemacht, um der Redaktion ihre coolsten Geschenke-Tipps zu entlocken. Werfen Sie einen Blick in seinen gut gefüllten Sack voller Vorschläge!

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Geschenke-Tipps der c’t-Redaktion

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage nach den passenden Gaben für Freunde und Verwandte. Unser 8-Bit-Weihnachtsmann hat sich auf den Weg gemacht, um der Redaktion ihre coolsten Geschenke-Tipps zu entlocken. Werfen Sie einen Blick in seinen gut gefüllten Sack voller Vorschläge!

E igentlich war er nie so hip wie heute: Bartträger, cooler Jute-Beutel und trendige Kopftracht in ultralanger Beani-Form – ein Hipster halt. Selbst in 8-Bit-Optik macht unser Weihnachtsmann eine äußerst gute Figur. Auf den folgenden Doppelseiten hat er einen klaren Auftrag: Er soll die besten Geschenke-Tipps aus der c’t-Redaktion für Sie zusammentragen. Dafür hat er sich bei den Nerds umgeschaut und sich von Makern inspirieren lassen.

Beispiele gefällig? Mit dem smarten Pflanzensensor weiß man immer, ob die Topf-Tanne noch genug Wasser hat; der Drum-Synthie im Taschenrechnerformat würzt Weihnachtslieder mit satten Beats und mit der digitalen Parkscheibe wehrt man sich gegen Knöllchen während der Christmette. Dagegen haben Socken und Gutscheine keine Chance. Fast alle Geschenkempfehlungen wurden zuvor in der c’t oder unseren Schwesterpublikationen detailliert besprochen. Die vollständigen Artikel finden Sie kostenfrei unter dem jeweils angegebenen c’t-Link.

( sha@ct.de/mre@ct.de )

Home, Smart Home

Smarter Gartengehilfe

Wer keinen grünen Daumen hat, kann diesen mit dem kabellosen Pflanzensensor Parrot Flower Power „nachrüsten“. Drinnen in den Topf oder draußen ins Gartenbeet gesteckt, zeichnen vier Sensoren alle 15 Minuten Informationen über Feuchtigkeit des Bodens, Umgebungstemperatur und Lichtstärke im internen Speicher auf. Sobald man ein kompatibles iOS- oder Android-Gerät per Bluetooth mit dem Pflanzensensor koppelt, überträgt dieser die gesammelten Daten drahtlos. Voraussetzung ist eine kostenlose App. Sie bereitet die Daten auf und zeigt, woran es der Pflanze mangelt. Vernachlässigt man die Pflege, mahnt die App gärtnerische Aktivität an. ( mre@ct.de )

Preis: 35 €

Schlüsseldienst

Fällt Ihnen spontan jemand ein, der sich mehr als einmal aus der eigenen Wohnung ausgesperrt hat? Hier ist ein passendes Weihnachtsgeschenk für ihn oder sie. Das ehemalige Kickstarter-Projekt XY Find it verkauft batteriebetriebene Anhänger, die per Bluetooth ständig ein Signal mit einer Reichweite bis ungefähr 20 Metern aussenden und sich so mit der Android- oder iOS-App des Herstellers koppeln lassen. Verliert dieses die Verbindung, meldet das Smartphone den Verlust und merkt sich die Position, an der es das letzte Mal den Anhänger gefunden hat. Ein richtiges Tracking-System mit GPS und Mobilfunk haben die XY-Find-it-Anhänger aber nicht. ( acb@ct.de )

Preis: 30 €

c't 26/15, http://ct.de/yr2h

Lichtspiele

Philips’ Hue-Birnen ersetzen herkömmliche Leuchtmittel und lassen sich über die mitgelieferte Hue Bridge zusätzlich mit dem LAN verbinden. Bis zu 50 Lampen kann der Herrscher des Smart Homes dann per App oder aus der Ferne steuern – die eckige Bridge der 2. Generation unterstützt auch Apples HomeKit. Wer Mut zur Farbe und ein etwas höheres Budget hat, sollte in ein Set mit drei Farb-Hues investieren (siehe Link). ( sha@ct.de )

Preis: ab 80 €

c’t 24/15, http://ct.de/y9dn

Thermomix-Ergänzung

Wer einen Thermomix in der Küche geparkt hat, ist Überzeugungstäter: Der Thermomix kocht ja angeblich fast alles (siehe Link). Leider nur fast, denn ein ordentliches Steak kann Vorwerks kochender Mixtopf nicht zaubern. Diese Lücke schließt der Cuciniale Gourmetsensor. Das Bluetooth-Bratenthermometer ist mit sechs Messpunkten ausgestattet und führt einen über die gleichnamige App Schritt für Schritt durch Koch- oder Bratprozesse. Die besonders temperaturstabile Spezialbatterie ist fest eingebaut und soll bei täglich einstündiger Nutzung etwa zwei Jahre durchhalten. Danach bekommt man für 80 Euro ein Austauschgerät. ( sha@ct.de )

Preis: 140 €

c’t 15/15, http://ct.de/yarq

Klimakontrolle

Spätestens wenn sich Familiennachwuchs ankündigt, rückt das richtige Raumklima in die elterliche Betrachtung. TFA Dostmanns Weatherhub-System kombiniert einfache Funksensoren mit einem Ethernet-Gateway, das die Daten per Funk abgreift und in die Cloud schickt. In der App für iOS oder Android lassen sich Schwellenwerte definieren, bei Abweichungen erhält man eine Benachrichtigung. Das Starter-Set wird mit einem Sensor ausgeliefert und lässt sich um zusätzliche Innen- und Außensensoren erweitern. ( sha@ct.de )

Preis: 45 €

c’t 6/15, http://ct.de/yg9w

Kluge Kamera

IP-Kameras mit Cloud-Anbindung gibt es viele. Keine ist bisher so smart wie Netatmos Welcome – dank einer über den Cloud-Dienst des Herstellers realisierten Gesichtserkennung. Dadurch ist die für Android und iOS erhältliche Welcome-App einerseits in der Lage, eine Warnung auszugeben, sobald eine unbekannte Person erfasst wird. Andererseits meldet sie bekannte Personen als „anwesend“. Über „If This Then That“ lassen sich personalisierte Rezepte erstellen, die beim Erkennen einer Person weitere Aktionen auslösen. Die Videoclips speichert die Kamera auf einer lokalen SD-Karte – in der Cloud landet jeweils ein Screenshot einer erfassten Person. Selbst wenn ein Einbrecher die Kamera mitnimmt, bleiben so noch Schnappschüsse als Erinnerung. Und deren Bildqualität kann sich durchaus sehen lassen. ( nij@ct.de )

Preis: 175 €

c’t 6/15, http://ct.de/y2cq

iPhone als Luftwächter

Eingefleischte Apple-Fans verfolgen interessiert, wie das Unternehmen mit HomeKit einen Standard für das Smart Home der Zukunft setzen will. Elgatos Luftsensor Eve Room bietet einen perfekten Einstieg ins System. Die schicke Box liefert nicht nur Daten zu Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Sie bestimmt über einen Spezialsensor auch den Anteil an Methan, Kohlenmonoxid, Zigarettenrauch und Emissionen aus Teppichen, Möbeln oder elektronischen Geräten und warnt vor „dicker Luft“. Die schick aufbereiteten Daten auf dem iPhone oder iPad verraten einem, wann man am Heiligabend das Fenster öffnen sollte. HomeKit nutzt Siri als Spracherkennung – mit den richtigen Befehlen kann man seinem iOS-Gerät auf Zuruf alle Infos entlocken. Das Eve-System lässt sich bei Bedarf um weitere Sensoren und Aktoren erweitern. ( sha@ct.de )

Preis: 80 €

c’t 19/15, http://ct.de/y92z

Nerdiges

Scharfer Pappkamerad

Eine VR-Brille tragen, ohne Schweißtropfen auf der Stirn, das geht mit der deutschen Google-Cardboard-Weiterentwicklung POP! Cardboard 2.0. Ihr lackierter Karton ist stabiler als der von der Konkurrenz und schützt gleichzeitig vor Verunreinigungen. Unkompliziert ist der Pappkamerad auch noch: Aus der Packung nehmen, aufklappen, Smartphone befestigen, aufsetzen und der VR-Spaß kann beginnen; langwieriges Zusammenbasteln entfällt. Für scharfe Sicht sorgen die hochwertigen Linsen. ( mre@ct.de )

Preis: 19 €

c't 26/15, c’t 14/15, http://ct.de/ya6e

Fernfinder

Wo war das Fahrrad noch mal abgestellt? Wurde der Rucksack wirklich geklaut? All diese Fragen lassen sich klären, sobald ein GPS-Tracker mit Mobilfunkanbindung im Spiel ist. Der Trackimo ist bereits mit einer SIM-Karte ausgestattet: Ein Jahr lang lässt sich seine Position im Web oder per App orten. Er protokolliert zurückgelegte Strecken, warnt beim Überschreiten von zuvor festgelegten Tempolimits oder geografischen Grenzen und kann seinen Besitzer aktiv per SMS benachrichtigen. ( sha@ct.de )

Preis: 90 €

c’t 24/15, www.ct.de/yj21

Little Drummer

Der kleine Drumcomputer PO-12 von Teenage Engineering im Taschenformat haut coole Beats raus und läuft wochenlang mit zwei AAA-Batterien – Netzteil und Kabel kann man sich also sparen. Auf dem internen Sequenzer kann man eigene Rhythmen programmieren und dank der cleveren Effekte lässt sich damit sogar live jammen. Zum Üben genügt die Lautstärke des eingebauten Lautsprechers, richtig Wumms bekommt das Ganze über die Kopfhörerbuchse. Wer das Platinchen schützen will, muss für die passende Silikonhülle tief in die Tasche greifen – Spaß macht’s aber auch ohne. ( hag@ct.de )

Preis PO-12: 70 €

passende Silikonhülle: 40 €

c’t 21/15, http://ct.de/yx86

Nerd-Klamotten

Qwertee.com lässt die Herzen aller Nerds höher schlagen. Der Online-Shop für bedruckte T-Shirts und Pullis hat sich ganz auf Designs spezialisiert, die cool aussehen und trotzdem nerdig sind: Einen Super Mario im Banksy-Stil findet man dort genauso wie Getränke-Label aus Mordor und Pixelmännchen. Die Designs stammen alle aus der Qwertee-Community. Qwertee schickt seine T-Shirts aus England nach Deutschland: Man muss mit Lieferzeiten von etwa einer Woche und Versandgebühren von drei Euro rechnen. (acb@ct.de)

Preis: ab 10 €

Plattenspieler

Sandbergs USB 3.0 Multi Hard Disk Link verbindet alte IDE- und SATA-Platten mit modernen Rechnern. Dafür bringt der Adapter nicht nur einen SATA-Port für aktuelle Festplatten mit, sondern auch zwei IDE-Anschlüsse: einen für Desktop-Festplatten im 3,5-Zoll-Format, einen für 2,5-Zoll-Notebook-Platten. Für die Versorgung der 3,5-Zoll-Platten liegt ein Netzteil im Karton. Für modernere Festplatten steht ein SATA-Port zur Verfügung, allerdings nur mit 3 GBit/s (SATA II). ( ll@ct.de )

Preis: 37 €

c’t 12/15, http://ct.de/y3sn

LP: The Easton Ellises – The c’t Remixes

Die Sieger unseres diesjährigen c’t-Remix-Wettbewerbs haben wir stilecht auf einer 180-Gramm-Vinyl zusammengestellt. Im edlen Retro-Cover finden Plattenliebhaber zehn Tracks mit Dance-, Reggae-, Dub- und Trance-Versionen der Stücke „SexDrugsRocknRoll“ sowie „Falcon 69“ von der kanadischen Rockband „The Easton Ellises“. Und weil alle Tracks unter der Creative-Commons-Lizenz laufen, kann man sie überall gebührenfrei aufführen. Alle MP3s mit drei Extra-Tracks gibt’s gleich mit dazu; Kostproben auf www.ct.de/remix. ( hag@ct.de )

Preis: 11 €

c’t 25/15, http://ct.de/ya1d

Gerade gewickelt

Einfach ist oft am besten: Obwohl Finn nicht mehr ist als ein einfacher Silikonstreifen mit Schlaufen an beiden Enden, handelt es sich dabei doch um eine zuverlässige Fahrrad-Smartphone-Halterung. Selbst große Phablets sitzen bombenfest, auch bei flotten Fahrten über Stock, Wurzel und Stein. Gleichzeitig schluckt die Silikonauflage nervige Vibrationen. Wer sein Smartphone als Fahrradcomputer und/oder Navi einsetzt, wird mit dem Silikonstreifen glücklich; auch den Einsatz am Motorradlenker verkraftete Finn in unserem Test. Wenn die Halterung mal nicht gebraucht wird, wickelt man sie einfach um den Lenker. ( mre@ct.de )

Preis: 15 €

c’t 10/15, http://ct.de/ywye

Bastalavista

Sonos Klebe-Update

Nicht immer reicht das Geld, um gleich den neuen Play:5 der 2. Generation unter den Baum zu stellen. Aber vielleicht tut es ein optisches Update des alten Sonos-Lautsprechers. PlayStyler liefert witzige Klebe-Sets, um die Netzwerklautsprecher aufzupeppen. Neben einfarbigen Folien-Sets oder solchen mit unterschiedlichen Motiven gibt es auch trendige Filzaufkleber und Auflegeplatten für den Play:1 in Stein- und Holzoptik. Das blasenfreie Aufbringen der Sticker ist kein Problem. Die PlayStyler lassen sich rückstandslos wieder entfernen, falls man den Mut in Sachen Mode eines Tages bereuen sollte. ( sha@ct.de )

Preis: ab 25 €

Video http://ct.de/yvpt

Lichtgestalten

Kleidung wie aus den Tron-Filmen, blinkende Anstecker oder zur Musik aufleuchtende Hüte – elektrolumineszierende Schnüre und Folien laden Anfänger und Fortgeschrittene zum Basteln ein. Sie lassen sich einfach zuschneiden, aufkleben oder annähen. Für mobile Projekte reicht ein Batterie-Adapter, der Programme von Blinkintervallen bis Dauerleuchten mitbringt. Wer es ausgefeilter mag, legt ein Arduino-Shield dazu, mit dem man die Leuchtchoreografie selbst gestalten kann. ( hch@make-magazin.de )

Preis: ab 15 €

https://shop.heise.de/katalog/schoner-leuchten

Smarte Heizung im Eigenbau

Almost Ready to Run“ – kurz ARR. So nennt ELV seine Serie von Elektronikbausätzen für den Hobby-Löter. Im Falle des Heizungssystems MAX! sind die Wege zum Ziel je nach Komponente unterschiedliche. Man benötigt den Max! Cube als Schaltzentrale (einfach zusammenklicken), mindestens einen Heizungsthermostaten (Lötkolben und ein ruhiges Händchen unabdingbar) und eventuell einen Fensteröffnungssensor (können die Kinder zusammenstecken). Am Ende wird man mit einer zuverlässig arbeitenden Heizungssteuerung belohnt, die man über die kostenlose Max!-App auch per Smartphone aus der Ferne steuern kann. ( sha@ct.de )

Preis: ab 65 €

c’t 15/15, http://ct.de/y766

Spannende Platine

Auf die GPIOs eines Raspi aufgesteckt, dient der UPS Pico dem Kleinstcomputer als USV. Bricht die Spannungsversorgung weg, springt sein 300-mAh-Akku ein; das reicht, um den Raspi automatisch runterzufahren. Für Übertakter interessant: Auf der Unterseite der Platine lässt sich ein optional erhältlicher Lüfter anschließen. ( mre@ct.de )

Preis: 30 €

c’t 22/15, http://ct.de/yqhp

Raspi macht Ambilight

Die TV-Rückbeleuchtung Ambilight ist leider geil. Wenn noch ein ungenutzter Raspi herumliegt, lässt sich mit einer RGB-Lichterkette mit einzeln vorgeschalteten WS2811-Controllern ein Ambilight-Klon bauen. Videos, die man auf dem Raspi über die Medienzentrale Kodi abspielt, lassen sich über das Hyperion-Script in Echtzeit analysieren und in Lichtimpulse umwandeln. Die LEDs kann der Beschenkte – je nach ästhetischem Anspruch – flugs mit der Klebepistole hinter den Fernseher pappen oder in eine Aluleiste eingefasst dauerhaft montieren. ( sha@ct.de )

Preis: ab 15 €

Rechnerlein für Hacker

Bei dem USB Armory handelt es sich um einen kompakten Linux-Rechner. Er wird von einer i.MX53-ARM-CPU von Freescale angetrieben, die mit maximal 1 GHz taktet. Dem Prozessor stehen 512 MByte RAM zur Seite, als Datenspeicher dient eine microSD-Karte. Die USB-Schnittstelle lässt sich mit einem separat erhältlichen Adapter auch als USB-Host betreiben. Steckt man das Gerät in die USB-Buchse eines ausgewachsenen Rechners, bootet es sein Linux und gibt sich als USB-Netzwerkkarte aus. Anschließend verbindet man sich über SSH mit dem Winzling und findet eine vollwertige Linux-Shell vor. ( rei@ct.de )

Preis: 134 €

c’t 14/15, http://ct.de/ypsr

Gedruckter Taschenflieger

Mit dem Flexbot in der einen und dem Smartphone in der anderen Jackentasche haben Quadrokopterpiloten ihr Fluggerät immer mit dabei. Gelenkt wird per kostenloser Android- oder iOS-App. Das kleine Teilchen ist äußerst robust und übersteht selbst heftigere Abstürze ohne große Blessuren. Sollte doch mal ein Rotor oder ein Motor das Zeitliche segnen, tauscht man sie gegen die mitgelieferten Ersatzteile aus. Cool: Wem das Design des Fluggeräts nicht zusagt, der 3D-druckt sich ein neues Gehäuse. Passende Vorlagen gibt es im Internet. ( mre@ct.de )

Preis: 80 €

c’t 23/15, http://ct.de/yzfe

Peripherie

USB-Däumlinge

Viel Flash auf kleinstem Raum: Die USB-Sticks der SanDisk-Baureihe Ultra Fit USB 3.0 fassen bis zu 128 GByte, ragen aber bloß 8 Millimeter aus der Buchse heraus. Dabei sind die Ultra-Fit-Sticks nicht wesentlich teurer als andere und beim Lesen über 130 MByte/s flott. Beim Schreiben brechen sie leider auf 20 MByte/s ein, sind dann also langsamer als gute USB-2.0-Sticks. Trotzdem sind die Ultra-Fit-Däumlinge attraktive Immer-Dabei-Speicher. Man muss nur aufpassen, dass man sie nicht verlegt … ( ciw@ct.de )

Preis: ab 8 €

c’t 3/15, http://ct.de/y3c3

Zertrennlich

Für USB-2.0-Verbindungen und Ladegeräte, die man häufig trennt, gibt es die bequemen Magnetic USB-Kabel der Firma Rosenberger. Ihr Host-seitiger Typ-A-Stecker ist teilbar, Magnete halten die beiden Teilstücke zusammen. Statt etwa den Stecker aus der Buchse zu ziehen, trennt man den hinteren Steckerteil vom roten Vorderteil. Bewegt man das Kabelende auf seinen roten Partner zu, ziehen die Magnete die Steckerteile passgenau aufeinander. Auf der Geräteseite muss man klassisch stöpseln. ( ciw@ct.de )

Preis: 9 €

c’t 13/15, http://ct.de/ytr2

Musik-Dongle

Musik von Spotify & Co. hören viele Menschen bereits auf dem Handy – die alte HiFi-Anlage steht dann ungenutzt in der Ecke. Ein Bluetooth-Audio-Adapter schlägt die Brücke zwischen beiden Welten. Philips' Multipair AEA2700/12 empfängt kabellos Musik, unterstützt AptX und AAC für gute Klangqualität und reicht den Sound analog oder digital an eine HiFi-Anlage weiter. Bis zu drei Geräte lassen sich per NFC mit dem Adapter koppeln. Im Unterschied zu Googles Chromecast (siehe Link) ist der Multilink universell einsetzbar, überträgt also nicht nur den Sound ausgewählter Apps. So kann man ihn auch beim Anschauen von Videos oder beim Daddeln nutzen, um den Sound aus der HiFi-Anlage zu genießen. (s ha@ct.de )

Preis: 45 €

c’t 24/15, http://ct.de/y8bu

Mess-Stick

Die USB-Mess-Sticks von Drok sind nicht nur etwas für Kontroll-Freaks. Über ein kleines OLED-Display zeigen sie Spannung, Strom, Leistung und die seit dem Einschalten übertragene Ladungsmenge in mAh an. Damit kann man daheim zum Beispiel genau das Ladegerät identifizieren, mit dem man sein Handy wirklich schnell aufladen kann – die Ladungsmenge gibt Aufschluss, wie fit der Akku noch ist. ( sha@ct.de )

Preis: 15 €

c’t 24/15, http://ct.de/ywnw

Schieben statt schrauben

In das USB-Gehäuse Wood Plop steckt man Festplatte oder SSD einfach hinein, ohne sie festschrauben zu müssen. Das Design hebt sich angenehm von dem anderer USB-3.0-Gehäuse für Festplatten und SSDs ab: Die Aluminium-Hülle besteht aus 1,5 Millimeter starken Blechen, die Oberseite wurde mit einem Holzfurnier veredelt. Das Wood Plop eignet sich für Speichermedien mit 7 Millimeter Dicke, dünnere Platten wackeln. Mit einer Samsung-SSD konnten wir rund 440 MByte/s beim Lesen messen, 410 MByte/s waren es beim Schreiben – schneller geht es kaum über USB 3.0. Auch bei lang anhaltenden Zugriffen erwärmte sich die SSD dank der guten Wärmeableitung über das Alu-Gehäuse nicht über Gebühr. ( ll@ct.de )

Preis: 33 €

c’t 17/15, http://ct.de/y7j4

Parkassistent

Pappuhr verlegt und Angst vor einem Knöllchen? Kein Problem. Genau in solchen Situationen hilft Park Lite, die digitale Parkscheibe des dänischen Unternehmens Needit. Sie ist vom Kraftfahrtbundesamt zugelassen und wird mit vier Klebepads in die linke untere Seite der Windschutzscheibe geklebt. Ihr Bewegungssensor friert die Zeitanzeige des LC-Displays in 30-Minuten-Schritten ein, sobald sich das Fahrzeug nicht mehr bewegt. So macht die Park Lite das lästige Gesuche nach der Pappscheibe überflüssig. ( sha@ct.de )

Preis: 30 €

Saftbar

Vom Handy bis zur Fahrradlampe: Die Akkus vieler technischer Geräte verlangen heutzutage immer öfter nach Spannungsversorgung via USB. Damit man weder Steckdosen mit zig Handynetzteilen verstopfen noch den Computer zum Laden zweckentfremden muss, gibt es Ladegeräte mit mehreren USB-Ausgängen. Das schicke Volutz-40W-Ladegerät säugte während unseres Tests bis zu fünf Geräte gleichzeitig mit einer konstanten Ladeleistung von je 1,5 Ampere. Erfreulich: Gleich fünf (unterschiedlich) lange, hochwertige Ladekabel mit Micro-USB-Anschluss liegen dem Netzteil bei. ( mre@ct.de )

Preis: 33 €

Für Kinder

Kindertablet

Samsung bietet mit dem Kindermodus eine kindersichere Oberfläche für Tablets an. Auf den Modellen Galaxy Tab A und Tab S2 (siehe Link) kann man sie einrichten. Die Eltern bestimmen, welche Apps auf der Oberfläche erscheinen und schränken die Nutzung zeitlich ein. Besteht Grund zur Annahme, dass die Sprösslinge das Geschenk noch vor Neujahr im Klo versenken, lohnt ein Blick auf die Kids Edition von Amazons Fire Tablet. Zwei Jahre lang wird das Gerät im Falle des Falles anstandslos ersetzt. ( sha@ct.de )

Preis Samsung Galaxy Tab A: 220 €

Preis Samsung Galaxy Tab S2: ab 330 €

Preis Amazon Fire Kids Edition: 120 €

c’t 23/15, http://ct.de/yu7y

Bastelroboter

Früh übt sich, wer mal ein Maker sein will: „Die große Baubox Roboter selber bauen & erleben“ aus dem Franzis Verlag bringt alle Zutaten mit, um einen autonom fahrenden Roboter zu konstruieren. Kinder ab acht Jahren stecken mit ein wenig elterlicher Hilfe Räder, Motor und Platine zu einem Fahrzeug zusammen. Später pimpen die Nachwuchsmaker ihren Roboter mit blinkenden LEDs. Alternativ bauen sie ihn mit ein wenig Pappe, Eisstielen und Kreativität zu einem Wohnmobil oder einem Feuerwehrauto um. ( mre@ct.de )

Preis: 50 €

Ihr Kinderlein codet

In Minecraft mittels Code mächtige Vulkane und Glaspaläste zu erschaffen geht nur mit „Make Minecraft“. Diese Version des Open-World-Games befindet sich auf dem Kano, einem Bastelcomputer für Kinder auf Raspberry-Pi-2-Basis. Er kommt mit einem auf die Bedürfnisse von Kindern angepassten Betriebssystem. Mit den vorinstallierten Apps bauen sie Spiele wie Minecraft, Snake oder Pong nach ihren Vorstellungen um, machen Musik und zeichnen Bilder per Code. ( mre@ct.de )

Preis: 150 €

c’t 24/15, http://ct.de/y77q

Putziger Robotergeselle

Der Spheros BB-8 wird per Android- oder iOS-App gesteuert und führt verschiedene Befehle wie Nicken und Kopfschütteln aus. Schickt man ihn auf zufällige Patrouille, ertönen aus dem Smartphone Zwitschergeräusche, die BB-8s Verwandtschaft zu R2-D2 belegen. Auch auf eine Handvoll englischsprachiger Kommandos hört die App: So nimmt der Roboter Reißaus, sobald man ihn mit „It’s a trap!“ vor vermeintlichen Gefahren warnt. Der BB-8 ist ein putziger Geselle, dessen Persönlichkeit nicht nur Star-Wars-Fans in ihren Bann zieht. ( mre@ct.de )

Preis: 170 €

c’t 23/15, http://ct.de/yrtx

Halbsmarte Kinderuhr

Die „Kidizoom Smart Watch“ von Vtech ist eine robuste digitale Armbanduhr, deren Smartwatch-Design vor allem kleinere Kinder begeistern kann. Sie bringt ein farbiges LC-Touchdisplay und viele, analoge und digitale Ziffernblätter mit und funktioniert ganz ohne Smartphone. Ebenfalls mit an Bord sind Stoppuhr, Timer und Wecker sowie drei Spiele. Fotos und maximal einminütige Videos nimmt die eingebaute Kamera auf; das integrierte Mikrofon fertigt auch reine Audioaufnahmen an. Zwar lassen sich keine weiteren Apps auf der Uhr installieren, dafür schlägt das Kindermodell viele ausgewachsene Smartwatches beim Thema Akku: Der ist wechselbar, lässt sich über USB aufladen und hält mehrere Tage. ( mre@ct.de )

Preis: 40 €

c’t 5/15, http://ct.de/yexc

Hörstift für Kinder und Eltern

Viele kennen Tiptoi, wenige kennen Ting. Zu unrecht; anders als beim sprechenden Stift von Ravensburger, für den es nur Inhalte aus gleichem Hause gibt, bieten eine ganze Reihe namhafter Verlage Bücher für den Ting an. Dazu gehören unter anderem Klett, Tessloff und der Dudenverlag. Neben Inhalten für Schul- und Vorschulkinder gibt es für den Ting Sprachkurse, Wörterbücher und Reisebildbände. So können auch Erwachsene mit dem Sprechstab Spaß haben und lernen. Seine unkomplizierte Handhabung, der laute, gut verständliche Sound des Stifts und das vielfältige Buchangebot machen den Ting zu einer guten Tiptoi-Alternative. ( mre@ct.de )

Preis: 36 €

Kleines ganz groß

Mit dem USB-Mikroskop von Maozua können die Kleinen gleich nach der Bescherung aktiv werden. In 300-facher Vergrößerung von acht LEDs ausgeleuchtet erscheinen selbst langweilige Sockengeschenke in neuem Licht. Im Handmikroskop steckt eine 5-Megapixel-Kamera. Das stabile Stativ sorgt dafür, dass Videoaufnahmen selbst in der höchsten Vergrößerungsstufe nicht verwackeln. Das Mikroskop ist auch in einer WLAN-fähigen Version zu haben, hat da allerdings nur eine 3,5-Megapixel-Kamera (siehe Link). ( sha@ct.de )

Preis: 65 €

c’t 13/15, http://ct.de/ym2w