Teurer Spaß

Microsofts Edel-Laptop Surface Book

Test & Kaufberatung | Test

Microsofts erstes eigenes Notebook dient nicht (nur) zur Demonstration der Neuerungen von Windows 10, sondern zeigt auch, wie man sich sinnvoll von der Masse abhebt – sei es nun durch ein außergewöhnliches Bildschirmformat oder ein gelungenes Hybridkonzept. Die Hardware ist auf der Höhe der Zeit, und bei vielen Details legt Microsoft Apple-ähnlichen Perfektionismus an den Tag.

Seit Windows 8 haben die Hardware-Hersteller mit zahlreichen Hybridkonzepten experimentiert, doch nur zwei haben sich durchgesetzt: Notebooks mit 360-Grad-Scharnieren und Tablets mit abnehmbaren Tastatur-Docks – je nachdem, ob das Gerät mehr Notebook oder mehr Tablet sein soll. Das Surface Book, welches Microsoft bislang nur in den USA verkauft, verbindet die Vorteile beider Konzepte: Es ist wie ein 360-Grad-Gerät ein vollwertiges Notebook, obwohl man den Deckel abnehmen und als leichtes, eigenständiges Tablet benutzen kann.

Möglich ist das durch eine innovative Verteilung der Hardware. Im Dock befinden sich neben der Tastatur und verschiedenen Schnittstellen ein großer Akku und ein Zusatz-Grafikchip von Nvidia. Alle anderen Komponenten inklusive eines weiteren Akkus stecken hingegen im Tablet-Teil. Damit ist das Rumpfvolumen sinnvoll genutzt, während die Tastatur-Docks von anderen Windows-Tablets häufig kaum mehr als totes Gewicht sind, welches dafür sorgen muss, dass das eingesteckte Tablet nicht hintenüberkippt. Die Konstruktion führt zudem zu weniger Lüfterlärm, weil die beiden Teile mit jeweils einer Hitzequelle unabhängig gekühlt werden. ...

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