Mit GPÜchen

Notebooks mit Einsteiger-Grafikchips

Test & Kaufberatung | Test

In vielen Notebooks stecken Zusatz-Grafikchips von AMD oder Nvidia. Ein detaillierter Blick in ihre technischen Spezifikationen offenbart, dass es sich auch bei höherpreisigen Geräten häufig um recht langsame GPUs handelt. Sollen die Grafikchips also nur die Notebook-Datenblätter aufhübschen oder bringen sie tatsächlich einen Mehrwert gegenüber den in den Intel-Prozessoren integrierten Grafikeinheiten? Wir haben nachgemessen.

Beim Blick in Marktanalysen mag sich so mancher die Augen reiben, wenn es um die Zahlen von Grafikeinheiten geht: Auf Platz 1 thront nämlich nicht AMD oder Nvidia, sondern der Prozessorgigant Intel – obwohl das Unternehmen keine einzige Zusatz-Grafikkarte im Angebot hat. Allerdings ist seit Jahren in jedem Intel-Prozessor eine Grafikeinheit integriert, die für Büroaufgaben und Videogucken ausreicht. In unzähligen Office-PCs und Business-Notebooks findet man deshalb keine Zusatz-Grafikkarte.

Konträr dazu statten viele Hersteller die für private Nutzer gedachten Notebooks mit einem Zusatz-Grafikchip aus – selbst günstige Geräte unter 500 Euro [1]. Wir haben uns zwei Notebooks aus dem mittleren Preissegment ins Labor geholt: Im Toshiba Satellite L50-C arbeitet der häufig anzutreffende Nvidia GeForce 930M, im Fujitsu Lifebook A555G steckt AMDs Gegenstück Radeon R7 M260. Die beiden 15-Zöller kosten 800 (Toshiba) beziehungsweise 900 Euro (Fujitsu) und damit mehr als die gut ausgestatteten 15-Zoll-Geräte, die wir kürzlich im Test hatten [2].

Beide Kandidaten nutzen einen Doppelkern-Prozessor der fünften Core-i-Generation (Broadwell), dessen integrierte Grafikeinheit HD 5500 wir durch dieselben Benchmarks scheuchten wie die GPUs von AMD und Nvidia. Zusätzlich haben wir das Alienware 13 in den Vergleich aufgenommen [3]: Es enthält dank einer CPU der sechsten Core-i-Generation (Skylake) die neuere integrierte Grafikeinheit HD 520 und ist als Gaming-Notebook mit dem ungleich potenteren Zusatz-Grafikchip GeForce GTX 960M ausgestattet. ...

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