Schädlings-Ex

Virensuche mit dem c’t-Notfall-Windows 2015

Praxis & Tipps | Praxis

Am häufigsten dürfte unser c’t-Notfall-Windows zum Einsatz kommen, wenn der Verdacht auf einen Schädlingsbefall besteht. Hier finden Sie Tipps und Tricks dazu.

Nach der reinen Lehre hilft bei Virenverdacht nur eine komplette Neuinstallation, doch wenn es den Privatrechner mit der lang gewachsenen und mühsam gepflegten Windows-Installation trifft, versucht man es oft doch lieber erst mal mit Plan B. Der besteht im Wesentlichen aus dem Einsatz eines Virenscanners. Der unter Windows installierte hilft in diesem Fall allerdings nicht weiter, denn wenn ein moderner Schädling an dem erst mal vorbeigekommen ist, versteckt er sich oft tief im System und sabotiert jede weitere Prüfung durch den Scanner. Das vermag der Schädling aber nur, solange er selbst aktiv ist, was wiederum ein laufendes Windows voraussetzt. Deshalb schlägt jetzt die Stunde von Rettungssystemen wie unserem c’t-Notfall-Windows 2015: Damit können Sie das auf der Platte installierte Windows prüfen, ohne dass es läuft.

In den meisten Fällen gelingt die Reinigung damit problemlos, trotzdem sei zur Klarstellung noch auf eines hingewiesen: Falls der PC von einem Erpresser-Trojaner befallen ist, der persönliche Dateien verschlüsselt, kann das Notfall-Windows zwar bei der Reinigung von der Schadsoftware helfen, die verschlüsselten Dateien aber nicht entschlüsseln. Genau das ist ja der Sinn von Verschlüsselung: dass man sie nicht knacken kann. Vor so einem Szenario können Sie sich also nur mit regelmäßigen Backups schützen. ...

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  • Der Explorer des c’t-Notfall-Windows zeigt Laufwerke, die Sie sonst nicht zu sehen bekommen. e: ist die Boot-Partition, die sonst üblicherweise keinen Laufwerksbuchstaben hat, und b: und x: sind bloß virtuelle Laufwerke, die das Notfall-Windows für sich selbst braucht.

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