Money for nothing?

Wann in Online-Shops auch das Bezahlen etwas kosten darf

Wissen | Recht

Es klingt absurd: Bezahlenmüssen fürs Bezahlendürfen. Wenn Verbraucher in Webshops für die Nutzung bestimmter Zahlungsweisen Extra-Entgelte berappen sollen, fragen sie sich oft, ob das eigentlich rechtens ist.

Exakt 30 Jahre ist es her. In ihrem Welthit „Money for nothing“ prangerten die Dire Straits ironisch an, dass Musiker Geld fürs Nichtstun bekämen, während ehrliche Handelsleute dafür hart arbeiten müssten. In einem der ersten computeranimierten Musikvideos rackerten sich dazu virtuelle Latzhosenträger ab, indem sie Mikrowellenherde, Kühlschränke und Fernseher an die Kundschaft auslieferten.

Heute scheint es, als habe die Online-Versandhandelsbranche ihre ganz eigene Version vom Geldkassieren „für nichts“ entdeckt. Um in Preissuchmaschinen gut dazustehen, bewerben Anbieter Waren und Dienstleistungen mit extrem knapp kalkulierten Preisen. Wer sich dann auf ihre Websites locken lässt, entdeckt oft erst beim virtuellen Kassengang, dass der zu bezahlende Betrag auf wundersame Weise angewachsen ist. Da sind einmal Versandkosten – Händler dürfen sie erheben, müssen sie aber leicht auffindbar ausweisen und transparent aufschlüsseln. Dann kommen – je nach gewünschter Zahlungsweise – noch weitere Aufschläge dazu. Kreditkarte? Macht drei Euro zusätzlich. PayPal? Ebenfalls drei Euro. Dürfen die Online-Anbieter solche Zusatzentgelte erheben? ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

Kommentare

Anzeige